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Mach' einen Check-up von dir und deinem Leben

Vor etwa 4 Jahren habe ich langsam damit angefangen, mein Leben zu verändern. Nach und nach entwickelte ich immer mehr ein Bewusstsein dafür, welche Dinge mir im Leben gut tun und welche nicht. Da sich mein Leben zum Besseren hin verändert hat, möchte ich dich mit diesem Artikel gerne dazu einladen, auch einmal einen Check-up von deinem Leben, von deiner Welt, zu machen. Einfach damit du eine neue Wahrnehmung bekommst und vielleicht dadurch erkennst, ob dir das alles wirklich gut tut, was du tust, oder ob es da eventuell Dinge gibt, die dir überhaupt nicht gut tun und vielleicht sogar einen Teil dazu beitragen, dass du Depressionen hast.

 

Nimm dir Zeit für diesen Check-up. Hier geht es um dich! Beantworte die folgenden Fragen ehrlich und liebevoll, vielleicht sogar schriftlich. Viel Spaß damit!

 

Wie ernährst du dich?

Legst du wert auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung? Achtest du darauf, deinen Bedarf an allen Nährstoffen, wie Kohlenhydrate, Eiweiß, Fett, sowie allen Vitaminen und Mineralstoffen zu decken, oder dich sogar saisonal und regional zu ernähren? Greifst du zu Lebensmitteln aus biologischer Landwirtschaft? Diese sind gesünder und enthalten weniger belastende Giftstoffe. Wäschst du das Obst und Gemüse vor der Zubereitung gründlich? Zucker, künstliche Süßstoffe wie zum Beispiel Aspartam und Glutamate sind ungesund und können dich krank machen. Iss so nah an der Natur wie nur möglich. Wie sieht es mit deinem Koffeinkonsum aus? Rauchst du? Trinkst du Alkohol? Greift du viel zu oft zu Medikamenten, wie zum Beispiel Schmerz- oder Schafmittel? Werde dir darüber, bewusst, was du deinem Körper und somit auch deiner Seele damit antust. Dein Körper ist der Grund, warum du hier bist und sollte von dir wie dein kostbarster und wertvollster Schatz behandelt werden. Dein Körper verdient es, dass du liebevoll und achtsam mit ihm umgehst.

 

Wie nimmst du deine Mahlzeiten zu dir? Nimmst du dir ausreichend Zeit, deine Speisen zuzubereiten? Nimmst du dir ausreichend Zeit zum Essen?

 

Wenn du Bedenken hast, eventuell irgendeinen Nährstoffmangel zu haben, lasse doch einmal dein Blut überprüfen. Am Besten lässt du gleich ein großes Blutbild bei deinem Hausarzt machen lassen. Hier wird erkannt, ob dir irgendetwas fehlt. Durch einen Eisenmangel fühlt man sich oft schlapp und müde. Durch einen Vitamin D-Mangel kann man sich depressiv fühlen. Da ich Hashimoto habe, lasse ich zusätzlich regelmäßig meinen Schilddrüsen-Wert überprüfen. Wer sich depressiv, schlapp und müde fühlt, sollte das auf jeden Fall auch tun. Wenn du dich langfristig unwohl und unausgeglichen fühlst, macht es auf jeden Fall auch Sinn, deinen Hormon-Status zu überprüfen lassen.

  

Trinkst du genug Wasser?

Ausreichend zu Trinken bedeutet den ganzen Tag über mindestens 2 Liter stilles, klares und reines Wasser oder biologische Tees zu trinken. Am Besten ein volles Glas jede Stunde. Ausreichend Wasser zu trinken ist so enorm wichtig für deinen ganzen Körper und dein Wohlbefinden. Woher bekommst du dein Wasser? Plastik gefährdet deine Gesundheit und verschmutzt die Umwelt. Im Internet findest du zahlreiche Infos über Plastik. Versuche es, so weit wie möglich, zu vermeiden. 

  

Welche Kosmetika verwendest du?

Es gibt unendlich viele Kosmetika mit Inhaltsstoffen, die schlecht für unsere Gesundheit sind. Mit Naturkosmetik und natürlichen Deos ohne Aluminium bist du auf der sicheren Seite. Kennst du die App CodeCheck? Diese App prüft anhand des Strichcodes auf der Verpackung die Inhaltsstoffe des Produktes. Du wirst erstaunt sein, was in einem Duschgel alles drin sein kann, was dir nicht gut tut. Bio muss nicht teuer sein. In den Drogeriemärkten gibt es Bio-Marken, die für jedermann bezahlbar sind.

  

Welche Putz-, Wasch- und Spülmittel verwendest du?

Mit einem biologischen Reinigungsmittel tust du dir und der Umwelt etwas Gutes. Du glaubst gar nicht, wie viele Chemikalien sich zum Beispiel im Hausstaub befinden. Wenn du dich davor schützen möchtest, dann achte darauf, dass du regelmäßig Staub wischt und mehrmals täglich lüftest.

  

Hast du genug Schlaf?

Für die meisten Menschen sind sieben bis acht Stunden Schlaf optimal. Es gibt aber auch Menschen, die mit fünf Stunden Schlaf schon gut erholt sind, andere wiederum benötigen sogar neun oder mehr Stunden. Prüfe, was für dich zutrifft. Am Besten ist es für den Körper, wenn man möglichst jeden Tag zur selben Zeit schlafen geht und zur selben Zeit aufsteht. Bis kurz vor dem Schlafengehen auf den Bildschirm (Fernsehen, Computer, Handy, Tablett) zu gucken, hat negative Auswirkungen auf den Schlaf.

  

Was machst du in deiner Freizeit?

Sitzt du vor dem Fernseher oder bewegst du dich in der Natur? Treibst du Sport? Entspannst du dich regelmäßig? Wie viel Zeit verbringst du zum Beispiel in Sozialen Netzwerken? Wie oft greifst du am Tag zum Handy? Beobachte dich achtsam und sei dir bewusst darüber, was dir wirklich gut tut und was eben nicht. Gift für den Geist sind zum Beispiel negative Nachrichten und gewaltverherrlichende Fernsehsendungen, Zeitschriften mit anstachelnden oder brutalen Reportagen oder Filme mit viel Gewalt und depressive oder aggressive Musik. Achte gut darauf, was du dir anguckst oder anhörst. Wenn das überwiegend Dinge mit viel Gewalt und negativen und aufwühlenden Geschichten sind, kann sich das auf dein Gemüt schlagen.

  

Wie sieht dein Umfeld aus?

Wie lebst du? Wie wohnst du? Wann hast du das letzte mal deine Wohnung oder dein Haus gründlich ausgemistet? Mit was für Menschen umgibst du dich?

 

Wie verhältst du dich der Umwelt gegenüber?

Unser Heimatplanet sollte von uns wie unser bester Freund behandelt werden. Zu denken, dass man als Einzelner sowieso nichts ändern kann, ist die falsche Einstellung. Was kannst du der Umwelt und somit auch dir Gutes tun?

  

Überprüfe deine Gedanken und dein Verhalten dir selbst und anderen gegenüber

Stellst du deine Bedürfnisse an erster Stelle? Besinne dich auf dich selbst, auf dein Leben und deine Energie. Kümmerst du dich liebevoll um dich selbst? Beobachte einmal, wie du dich und andere behandelst. Machst du genug Pausen? Nimm dir Zeit, um zum Beispiel regelmäßig Atempausen zu machen, in denen du dich, alle volle Stunde einfach für ein, zwei Minuten ganz auf deine Atmung konzentrierst und tief ein- und ausatmest. Mit dieser kleinen Handlung kannst du unglaublich viel erreichen. Tu dir so oft es geht etwas Gutes. Jedes gute (und auch schlechte) Gefühl wird direkt in deinen Zellen abgespeichert.

 

Wie stehst du zu deinen Gefühlen? Überprüfe deinen Umgang mit deinen Gefühlen.

Nimmst du all deine Gefühle an, oder versuchst du sie zu verdrängen? Es ist völlig in Ordnung, das zu fühlen, was auch immer du gerade fühlst. Gefühle sind Botschaften deiner Seele. Lass deine Gefühle zu, ohne sie zu bewerten. Jeder von uns trägt altes emotionales Gepäck mit sich herum. Wir haben uns als Kinder unsere Emotionen zum Beispiel auch von unseren Eltern abgeguckt. (Hier geht es zu einem Artikel, wie du deine Angst vor Gefühlen los werden kannst.) Denk darüber nach, was du brauchst und was dir gut tut. Lerne, nicht alles zu schlucken, sondern dich auch mitzuteilen. Lass die Leute wissen, was dir zum Beispiel in der Arbeit nicht passt. Mit einem Lächeln im Gesicht und einer höfliche Ausdrucksweise kann man alles sagen.

  

Verändere dein Leben in kleinen Schritten

Wenn du dich nach so vielen Informationen überfordert fühlst und es zum Beispiel nicht schaffst, dich gesund zu ernähren, dann gucke, was das mit dir zu tun hat. Was ist da los in dir? Bist du vielleicht nicht bereit, dir und deinem Körper etwas Gutes zu tun, auf dich zu achten, dich gut zu behandeln?

  

Was uns davon abbringt, unser Leben hin zum Guten zu verändern, ist meistens unser emotionales Gepäck. Wut, Trauer oder Scham lassen uns wie Gefangene in unseren Handlungen werden. Fang' also einfach damit an, gut für dich zu sorgen. Denke über die Dinge nach, die dir gut tun. Denke darüber nach, welche Dinge, die du für deinen Körper oder Geist tust, vielleicht giftig für dich sind. Unterbreche alte Gewohnheiten, die dir nicht gut tun. Fasse den Entschluss, dich hier zu verändern.

  

Was dir dabei helfen kann, ist zum Beispiel Tagebuch zu schreiben. Damit kannst du einen guten Überblick von dir selbst bekommen. Schreibe abends einfach alles auf, was du tagsüber gemacht hast. Womit hast du dich beschäftigt? Wie hast du dich heute gefühlt? Was hast du heute gegessen? Was für Erfahrungen hast du mit Menschen gemacht? Und morgens könntest du dir zum Beispiel aufschreiben, was du dir für heute vornimmst. Zum Beispiel: Heute werde ich Sport machen. Heute werde ich gesund kochen. Heute werde ich einen Spaziergang machen.

  

Fang' heute mit kleinen Schritten an, dein Leben zu verändern!

 

Nun wünsche ich dir noch einen wunderschönen Tag, Abend oder eine gute Nacht, je nachdem in welcher Zeit du auch immer dich gerade befindest. 

Die Liebe in mir, grüßt die Liebe in dir!

Deine Andrea

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