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Hashimoto-Thyreoiditis

Was genau ist Hashimoto-Thyreoiditis eigentlich und gibt es Möglichkeiten der Heilung? In diesem Artikel teile ich Wissenswertes und meine persönliche Heilungserfahrung mit Dir.

Hashimoto-Thyreoiditis

 Krankheitsbilder stellen Aufgaben dar und keine Strafen.“

 Rüdiger Dahlke

Die Hashimoto-Thyreoiditis ist eine Autoimmunerkrankung, die zu einer chronischen Entzündung der Schilddrüse führt. Bei dieser Erkrankung wird Schilddrüsengewebe infolge eines fehlgeleiteten Immunprozesses durch T-Lymphozyten zerstört. Darüber hinaus ist eine Antikörperbildung gegen schilddrüsenspezifische Antigene nachweisbar. Die Krankheit wurde nach dem japanischen Arzt Hakaru Hashimoto (1881–1934) benannt, der sie 1912 als Erster beschrieb. Der Charakter als Autoimmunerkrankung wurde durch Deborah Doniach und Ivan Roitt erkannt.

  

Beim Verlauf der Krankheit kommt es auf Dauer zu einer Schilddrüsenunterfunktion, wobei sich zu Beginn der Erkrankung, bedingt durch die Zerstörung des Schilddrüsengewebes, auch Phasen der Überfunktion zeigen können. Die Krankheit gilt momentan als nicht heilbar, aber sehr gut behandelbar.

  

Was genau zum Ausbruch einer Hashimoto-Thyreoiditis führen kann, ist noch nicht hinreichend geklärt. Zur Debatte stehen neben einer familiären, genetischen Vorbelastung auch Stress, schwer verlaufende Viruserkrankungen, Dysfunktionen der NebennierenrindeMikrochimärismus und Umwelteinwirkungen. Debattiert wird auch über die Bedeutung einer übermäßigen Jodzufuhr für den Ausbruch der Krankheit.

Langfristige Symptome von Hashimoto-Thyreoiditis

  • Niedrige Körpertemperatur; Erhöhte Kälteempfindlichkeit
  • Kloß im Hals; häufiges Räuspern und Hüsteln

  • Depressive Verstimmung

  • Angstzustände
  • Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen
  • Müdigkeit
  • Schwindel
  • Motivationslosigkeit; Antriebslosigkeit

  • Muskelschwäche; Muskelverhärtung

  • Trockene und rissige Haut und damit verbundener Juckreiz

  • Brüchige Haare und Nägel; Haarausfall

  • Schnelle und starke (fast unkontrollierbare) Gewichtszunahme

  • Übelkeit

  • Verdauungsstörungen

  • Wachstumsstörungen

  • Schlafstörungen
  • Gelenkschmerzen

  • Konzentrations- und Gedächtnisstörungen

Die Hashimoto-Thyreoiditis als Autoimmunprozess gilt derzeit offiziell als nicht heilbar und wird von der Schulmedizin auch nicht ursächlich behandelt. Wenn die Schilddrüse aufgrund der chronischen Entzündung nicht mehr ausreichend Schilddrüsenhormone herstellen kann, kann die Unterfunktion durch die Einnahme von Schilddrüsenhormonen therapiert werden. 

Hashimoto - ein neuer Ansatz

Im August 2018 bin ich auf das wertvolle Buch Heile deine Schilddrüse: Die Wahrheit über Hashimoto, Über- und Unterfunktion, Schilddrüsenknoten, -tumoren und -zysten gestoßen. Anthony William geht davon aus, dass für alle Funktionsstörungen und Entzündungen der Schilddrüse, für Knoten, Tumore, Zysten und Gewebeschäden, Hashimoto-Thyreoiditis und der Basedow-Krankheit das Epstein-Barr-Virus (EBV) die Ursache ist. Das Epstein-Barr-Virus ist seiner Meinung nach auch für die Mehrzahl aller sogenannten Autoimmunerkrankungen, wie z.B. multiple Sklerose, Hepaitits A, B, C und D, das chronische Müdigkeitssyndrom etc. verantwortlich.

 

Die oben aufgelisteten Symptome der Krankheiten kommen zustande, weil das Immunsystem mit aller Macht gegen das Virus ankämpft. 

 

Hashimoto

Sobald EBV die Schilddrüse aufs Korn nimmt, antwortet das Immunsystem mit allem, was es hat, und das Ergebnis ist eine Entzündung. Diese ist die natürliche Reaktion des Körpers auf Eindringliche und Verletzungen. Wenn bei Dir also Hashimoto diagnostiziert worden ist, halte Dir vor Augen, dass Dein Immunsystem mit aller Kraft für Dich arbeitet, um das Virus abzuwehren. Die in den Labortests Deiner Schilddrüse auftauchenden Antikörper zeigen an, dass in Deiner Schilddrüse ein Kampf zwischen EBV und Deinem Immunsystem entbrannt ist. Dein Immunsystem produziert also die Antikörper ganz gezielt gegen Epstein-Barr-Viren, die Deine Schilddrüse angreifen und dort Entzündungen auslösen.

 

Damit Dein Körper sich besser gegen das Virus durchsetzen kann, braucht er Unterstützung von Dir. Diese kannst Du ihm über die Art Deiner Ernährung geben.

Nahrungsmittel, die Du meiden solltest, solange Du mit Schilddrüsenstörungen zu tun hast, sind z.B.:

  • Gluten
  • Molkereiprodukte
  • Eier
  • Rapsöl
  • Soja
  • Mais
  • Schweinefleisch
  • Schwertfisch, Seebarsch, Thunfisch

Diese Nahrungsmittel sind die Haupternährungsquellen des Epstein-Barr-Virus. Wenn diese Lebensmittel auf Deinem Speiseplan stehen, wächst und gedeiht das Virus.

  

Heilende Nahrungsmittel, Kräuter und Nahrungsmittelergänzungen helfen Deinem Körper sich zu erholen, dem Virus wirksam zu begegnen und die bereits verursachten Schäden auszubessern.

Heilende Nahrungsmittel bei Schilddrüsenstörungen sind z.B.:

  • Ahornsirup, naturreiner Honig, Datteln, Feigen
  • Aloe Vera
  • Äpfel, Bananen, Beeren, Birnen, Granatäpfel, Mangos, Orangen, Mandarinen, Papayas, Zitronen, Limetten
  • Avocados, Blumenkohl, Fenchel, Grünkohl, Gurken, Ingwer, Kartoffeln, Knoblauch, Kokosnuss, Kürbis, Rettich, Radieschen, Rucola, Salat, Sellerie, Spargel, Spinat, Süßkartoffeln, Tomaten, Zwiebeln
  • Basilikum, Brunnenkresse, Hanfsamen, Korianderkraut, Kurkuma, Petersilie, Thymian
  • Vitamin B12
  • Zink
  • Vitamin C
  • Vitamin-B-Komplex
  • Vitamin D3
  • Selen
  • etc.

Achte auf eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung und stelle gegebenenfalls Deine Ernährung um. Achte auf jeden Fall auf genug Antioxidantien (Bioflavonoide), Vitamin C, Vitamin E, Zink, Selen, Omega-3-Fettsäuren und sekundäre Pflanzenstoffe. Um eine ausreichende Zufuhr von Nährstoffen zu garantieren, versorge Deinen Körper z.B. zusätzlich mit einem natürlichen Vitalstoffkonzentrat wie LaVita.

 

Weitere Empfehlung:

Trinke jeden Tag 1 L stilles Wasser mit einer ausgepressten Zitrone.

Was kannst Du selbst noch bei Hashimoto tun?

  • Achte auf regelmäßige Bewegung und frische Luft; übertreibe es nicht mit dem Sport.
  • Achte auf einen gesunden Lebensstil (höre auf zu rauchen, vermeide Alkohol und Industriezucker).
  • Reduziere Stress und entspanne Dich (ein regelmäßiger Saunabesuch kann sich positiv auf Dein Immunsystem auswirken); regelmäßige Entspannungsübungen helfen Dir zu Kräften zu kommen.

Meine persönliche Erfahrung mit Hashimoto

Die Veränderung meines Lebensstils, meiner Ernährung und inneren Einstellung zum Leben hat sich positiv auf meine Schilddrüse ausgewirkt. Bei der Ultraschall-Untersuchung wurde festgestellt, dass meine Schilddrüse auf ihre normale Größe gewachsen ist. Das ist unglaublich und macht mich sehr glücklich! Im September 2018 habe ich eigenverantwortlich damit begonnen das L-Tyhrox ganz langsam abzusetzen. Seit Januar 2019 nehme ich nun keine Tabletten mehr. Es geht mir körperlich sehr gut und auch bei der jährlichen Vorsorgeuntersuchung hat sich durch die Absetzung der Tabletten kein Nachteil für mich ergeben. Im Gegenteil. Meine Werte sind sehr gut. Es herrscht nur noch eine kleine Abweichung vom Norm-Wert. 

Das Wunder der Selbstheilung

Im September 2020 hat mir mein Arzt bestätigt, dass ich vollkommen gesund bin und man in meinem Blutbild nicht mehr erkennen kann, dass ich jemals Hashimoto hatte. Ich kann es selbst noch kaum glauben. Mehr hierzu erfährst Du in diesem Artikel.

 

Glaube an Heilung! Alles ist möglich. 

 

Nun wünsche ich Dir noch einen wunderschönen Tag, Abend oder eine gute Nacht, je nachdem in welcher Zeit Du auch immer Dich gerade befindest.

Die Liebe in mir, grüßt die Liebe in Dir!

Deine Andrea

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