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Das Spiel des Lebens: verstehen, umsetzen und meistern - Teil 7

Das Spiel des Lebens: verstehen, umsetzen und meistern | Die universellen Gesetz des Leben | Das Gesetz des Geschlechts

Hallo Du wundervoller Mensch,

 

in dieser Podcastfolge befasse ich mich intensiv mit dem 7. universellen Gesetz des Lebens, als Anleitung für das Spiel des Lebens: das Gesetz des Geschlechts. Dieses Thema ist meiner Meinung nach eines der wichtigsten Themen der heutigen Zeit. Denn, wenn wir dieses Thema einmal verstanden haben, dann funktionieren zum einen unsere Beziehungen und zum anderen können wir damit zum Schöpfer unseres Lebens werden.

 

Du erfährst in dieser Folge u.a.

  • was das männliche und weibliche Prinzip ist
  • wie der Kreislauf der Liebe zwischen Mann und Frau funktioniert
  • warum wir in der heutigen Zeit häufig unter extremen Beziehungsproblemen und an großen Ängsten in der Beziehung leiden
  • wie wir unsere Beziehungen heilen können.

Ich wünsche Dir ganz viel Freude beim Zuhören!

 

Deine Andrea

Das Gesetz des Geschlechts

Das Gesetz des Geschlechts besagt, dass alles sowohl die weibliche, als auch männliche Energie in sich trägt. Das gesamte Leben bedarf für seine Entstehung die Vereinigung von weiblicher und männlicher Qualität. Ohne die Verbindung beider Aspekte, wäre Leben überhaupt nicht möglich, denn erst in der Vereinigung von weiblich und männlich, entsteht Leben. 

Yin & Yang

Yin heißt auf deutsch „Schattenseite des Berges“ bzw. „schattige Uferseite des Flusses“, Yang bedeutet übersetzt „Sonnenseite des Berges“ bzw. „sonnige Uferseite des Flusses“. Ein weit verbreitetes Symbol dafür ist das Taijitu ☯, in dem das weiße Yang und das schwarze Yin gegenüberstehend dargestellt werden. Yin und Yang stehen für polar einander entgegengesetzte und dennoch aufeinander bezogene duale Kräfte oder Prinzipien, die sich ergänzen.

Das männliche Prinzip

Der Mann war in seiner ursprünglichsten Form der Jäger, der raus auf die Jagd gegangen ist, um für das Überleben seiner Familie zu sorgen. Er war Beschützer, Angreifer, Verteidiger und Macher. Seine Eigenschaften waren u.a.:

  • Zielstrebigkeit und Zielgerichtetheit
  • Kampfgeist
  • Schnelligkeit
  • Fokus
  • Stärke und Kraft
  • Dynamik
  • Durchsetzungskraft

Das weibliche Prinzip

Die Frau war in ihrer ursprünglichsten Form die Sammlerin, die sich um ein wohliges Zuhause gekümmert hat und für Ihre Familie die Nahrung zubereitet hat. Sie war Behüterin und Versorgerin. Ihre Eigenschaften waren u.a.:

  • Liebe gebend
  • nährend
  • Vertrauensfähigkeit
  • loslassend
  • Offenheit
  • Empfangsbereitschaft

Der Kreislauf der Liebe

Die Frau schenkt dem Mann die Emotionen: die Liebe, Dankbarkeit, Bewunderung und Achtung, weil er für das Überleben der Familie sorgt. Der Mann gibt der Frau Raum für die Emotionen und hat ein offenes Herz für die Liebe der Frau. Er wird dadurch in seiner Männlichkeit bestärkt. Der Mann gibt der Frau seine Liebe, indem er ein offenes Herz hat, die Familie beschützt, er dafür sorgt, dass immer genug Essen da ist und über den sexuellen Akt. Der sexuelle Akt ist für den Mann ein Ausdruck von Liebe gegenüber seiner Frau.

 

Die Liebe, die von der Frau zum Mann fließt, ist eine ganz andere Liebe, als die Liebe, die vom Mann zur Frau fließt. Keine davon ist besser oder schlechter. Erst durch die Vereinigung dieser beiden Formen der Liebe, der Männlichkeit und der Weiblichkeit, in ihrer ursprünglichsten Form, entsteht ein Kreislauf der Liebe und erst, wenn dieser Kreislauf entsteht, kann es zur Schöpfung kommen. Keiner von beiden, weder Mann noch Frau, fühlt sich in diesem Kreislauf nicht geliebt. Vielleicht fühlen sich genau deshalb heute so viele Menschen ungeliebt, weil sie etwas von ihrem Partner erwarten, dass dieser niemals erfüllen kann? Weil es überhaupt niemals der Sinn war, dass unser Partner eine Leere in uns füllt, die wir nur selbst in uns füllen können.

Das ursprüngliche männliche & weibliche Prinzip vereint = das schöpferische Prinzip

Das weibliche Prinzip gibt dem männlichen Prinzip durch ihre Liebe Schöpferkraft.

Das männliche Prinzip gibt dem weiblichen Prinzip durch seine Liebe Leben.“

Das männliche Prinzip symbolisiert die Natur und das weibliche Prinzip symbolisiert die göttliche Liebe. Erst durch die Vereinigung von dem männlichen und weiblichen Prinzip in seiner ursprünglichsten Form, kommt es zum schöpferischen Prozess.

 

Um die göttliche Schöpferkraft auf diese Erde zu bringen, braucht es die Vereinigung des männlichen und weiblichen Prinzips in seiner ursprünglichsten Form, denn erst in dieser Vereinigung, kommt es zu dem schöpferischen Prozess.

Alte und neue Menschen

Man könnte diese ursprüngliche Form auch als die alten Menschen bezeichnen. Denn irgendwann kam der Punkt, da waren diese beiden Energien nicht mehr getrennt, sondern haben sich in einem Menschen vereint. Im Prinzip hat sich zu diesem Zeitpunkt das ganze Menschsein verändert. Ab diesem Zeitpunkt kann man tatsächlich von einem neuen Menschen sprechen.

 

Das Gesetz des Geschlechts besagt, dass alles, das weibliche und männliche Prinzip in sich trägt, denn alles hat natürlich die Natur und die Göttlichkeit in sich. Aber das war den alten Menschen noch nicht bewusst. Solange diese Tatsache den Menschen nicht bewusst war, konnte sie sich auf der Erde auch nicht vereinen, denn erst das Bewusstsein manifestiert die Dinge auf der Erde. Die meisten Menschen früher, haben die Götter, also die Göttlichkeit, als etwas Getrenntes von sich betrachtet. Ausnahmen gab es natürlich immer schon. Aber diese Ausnahmen, wie z.B. Naturvölker, wurden eher als primitiv betrachtet und haben somit oft ganz für sich im Einklang dieser beiden Energien gelebt. Auch heute gibt es immer noch Menschen, die sich ihres göttlichen Anteils bewusst sind und Menschen, die sich dessen nicht bewusst sind. In der spirituellen Szene spricht man hier oft von schlafenden und erwachten Menschen.

 

Irgendwann in der Geschichte kam der Punkt, an dem sich immer mehr Menschen darüber bewusst wurden, dass die Natur und die Göttlichkeit vereint sind und dass der Mensch, als spirituelles Wesen auf dieser Erde durch diese Vereinigung ein extrem machtvolles Wesen ist. Weil der Mensch damit schöpferisch sein kann, und zwar nicht nur in dem Sinn, dass Mann und Frau gemeinsam ein Kind zeugen können, sondern, dass damit ein Mensch alleine und eigenständig sein Leben erschaffen kann.

Verletztes weibliche Prinzip

Dieses Wissen war natürlich für ein paar Menschen extrem gefährlich und genau deshalb wurde es auch so unter Verschluss gehalten. Das normale Volk konnte auf dieses Wissen damals überhaupt nicht zugreifen. Aber es gab natürlich auch im normalen Volk ein paar Menschen, die haben intuitiv gewusst, was der Mensch eigentlich für ein machtvolles Wesen ist. Dieses intuitive Wissen hatten damals natürlich überwiegend Frauen, weil die Intuition - als Verbindungskanal zum Göttlichen - ein Ausdruck des weiblichen Prinzips ist. Intuitives Wissen gehört zum weiblichen Prinzip.

 

Und genau damit, ging meiner Meinung nach, auch dieses ganze Drama der Menschheit los, weil damals die meisten Menschen, was ihren Bewusstseinszustand betrifft, für dieses Wissen noch nicht bereit waren.

 

Hinzu kommt natürlich auch, die damals sehr von Krieg und Leid dominierte Situation auf der Erde. Durch die Kriege, die im Prinzip ständig irgendwo stattgefunden haben, wurden die Männer von den Frauen getrennt. Das heißt, die Frau konnte sich in Bezug auf das Überleben der Familie, nicht mehr auf den Mann verlassen, sondern musste sich selbst darum kümmern. Die Frauen waren plötzlich nicht mehr nur für das wohlige Zuhause verantwortlich, sondern auch dafür, Essen für die Familie zu besorgen, die Kinder zu beschützen, zu verteidigen und zu kämpfen. Hinzu kam natürlich auch, dass den Frauen im Krieg schreckliches von anderen Männern angetan wurde. Sie wurden vergewaltigt und misshandelt. Ihr Vertrauen in die Männer war zerstört und sie konnten deshalb den Männern natürlich auch nicht mehr die Liebe, Achtung und Bewunderung schenken.

Verletztes männliches Prinzip

Den Männern, die im Krieg kämpfen mussten, fehlte natürlich auch die Liebe der Frau. Da war niemand mehr an ihrer Seite, der sie in ihrer Männlichkeit bestärkt hätte. Deshalb haben sie sich die Bestärkung auf anderen Wegen gesucht. Durch die schrecklichen Grausamkeiten, die sie im Krieg erfahren haben, hat sich ihr ursprünglich für die Liebe der Frau offenes Herz, außerdem verschlossen.

 

Das Ende vom Lied ist, dass beide Prinzipien: Männlichkeit und Weiblichkeit extrem verletzt wurden und diese Verletzung auch heute noch in den Menschen unterbewusst mitschwingt, weil sie bei den meisten Menschen niemals wirklich geheilt wurde, sondern stattdessen von Generation zu Generation immer wieder weitergegeben wird.

Bist Du bereit, die alten Verletzungen in Dir zu heilen?

Es geht jetzt darum, dieses alte Drama endlich loszulassen und den alten Schmerz in uns zu heilen, damit wir in uns die weibliche und männliche Energie zusammenbringen können. Denn solange wir unterbewusst noch gegen einer von den beiden Energien kämpfen – dieser Kampf findet in den meisten Menschen täglich statt - können wir niemals zum Schöpfer unseres Lebens werden und natürlich auch keine glückliche und erfüllte Beziehung erfahren.

 

Wir sind nicht hier, um alleine durch unser Leben zu gehen. Sondern, um die weibliche und männliche Energie in uns, in den Einklang mit der weiblichen und männlichen Energie unseres Partners zu bringen. Denn damit kommen wir in einen enorm wirkungsvollen kreativen und schöpferischen Prozess, in dem wir die Welt in eine Richtung verändern können, die wir uns wünschen. Aber bevor wir das machen können, müssen wir uns heilen und uns hier gegenseitig unterstützen. Denn unser Partner konfrontiert uns mit seinem Verhalten immer wieder mit den verletzten Anteilen in uns. Genau das sollten wir für uns nutzen und nicht dafür, gegen unseren Partner zu kämpfen. Hier muss uns einfach bewusst werden, dass wir in Wahrheit überhaupt nicht gegen unseren Partner kämpfen, sondern gegen den verletzten Anteil in uns selbst.

 

Nun wünsche Dir noch einen wunderschönen Tag, Abend oder eine gute Nacht, je nachdem in welcher Zeit Du auch immer Dich gerade befindest.

Die Liebe in mir, grüßt die Liebe in Dir!

Deine Andrea

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