· 

Lehnst Du es ab, Mensch zu sein?

Lehnst Du es ab, Mensch zu sein? | Glücklich und erfüllt werden

In dieser Podcastfolge stelle ich mir die Frage, wie man als Mensch auf unserem Planeten Erde und in diesem Leben glücklich werden kann. Wie Du weißt, beschäftige ich mich in meiner Arbeit hauptsächlich mit der Frage, wie es uns gelingen kann, in der Welt, wie sie ist, ein glückliches und erfülltes Leben zu erfahren. Denn die Welt ist, wie sie ist. Und wenn wir uns auf der Welt umsehen, dann sehen wir da eben nicht nur Friede, Freude und Sonnenschein, sondern auch Krieg, Traurigkeit und sehr viel Leid. 

 

In dieser Folge erfährst Du u.a. 

  • was man für ein Typ Mensch sein muss, um auf der Erde glücklich werden zu können

  • woran es liegen kann, dass Du es einfach nicht hinbekommt, Dir speziell im materiellen Bereich ein glückliches und erfülltes Leben zu erschaffen

  • woran Du erkennst, dass Du es vielleicht (unbewusst) ablehnst, Mensch zu sein

  • wie Du lernen kannst, das Menschsein und das Leben mehr zu lieben.

Ich wünsche Dir ganz viel Freude beim Zuhören!

 

Deine Andrea


Bist Du der 'Typ Mensch' für ein glückliches und erfülltes Leben auf dieser Erde?

Wenn ich mir die Frage stelle, wie es mit denn gelingen kann, auch im Außen ein erfülltes und glückliches Leben zu erschaffen, dann kommt mir zuerst die Frage in den Sinn, was für ein Typ Mensch ich denn dafür sein muss. Wie bin ich denn als Mensch, um Glück und Erfüllung auf der Erde, wie sie ist, erfahren zu können? Wenn ich mir die Menschen ansehe, die mir dieses erfüllte, glückliche und erfolgreiche Leben im Außen vorleben, dann sehe ich Menschen, die vor allem eine Eigenschaft mitbringen. Nämlich die Eigenschaft, das Leben und das Menschsein zu lieben. Ich glaube, das ist tatsächlich ein Grund, warum es vielen Menschen eben nicht gelingt, sich hier in diesem Leben Glück und Erfüllung in allen Bereichen aufzubauen. Denn unterbewusst schaffen es viele Menschen einfach nicht, das Leben und das Menschsein zu lieben. Wenn ich das Leben und das Menschsein aber nicht liebe, dann kann ich hier auf diesem Planeten niemals vollkommen glücklich und erfüllt sein. Denn damit habe ich eine Blockade gegenüber der Fülle des Lebens in mir und bin ich nicht in der Lage, in den Fluss des Lebens einzutauchen.

 

Man muss also ein ganz bestimmter Typ Mensch sein, um überhaupt in der Lage zu sein, hier völlig glücklich und erfüllt sein zu können. Wenn Du Dich mit meiner Arbeit und meiner Persönlichkeit identifizierst, dann gehörst Du aber wahrscheinlich auch eher zu der Spezies, die das Leben nicht unbedingt lieben, sondern (unbewusst) sogar eher ablehnen. Gerade in den letzten Wochen, seit es mir einfach nicht gelingen möchte, mir auch im Außen, was das Materielle betrifft, ein erfülltes Leben zu erschaffen, ist mir bewusst geworden, dass tief in mir, immer noch eine Ablehnung gegenüber dem Menschsein schwingt. Und das obwohl ich mir die letzten Jahre innerlich einen sehr guten, stabilen und emotional sehr zufriedenen Zustand aufgebaut habe. Denn ich lehne vieles, was hier auf dieser Erde passiert, ab. 

Kannst Du das Leben und das Menschsein annehmen?

Ich glaube, die Grundvoraussetzung um sich hier in allen Bereichen sein Wunschleben aufzubauen, ist die Annahme von allem, was hier auf der Erde geschieht. Mit Annahme meine ich nicht, alles gut zu heißen, was hier auf der Erde passiert. Mit Annahme meine ich die Ablehnung gegenüber dem, was ich nicht möchte, aufzugeben und damit den Widerstand gegenüber den Dingen, die ich ablehne, abzubauen. 

Das universelle Gesetz der Polarität

Das universelle Gesetz der Polarität besagt, dass alles in der Welt immer zwei Seiten, zwei Aspekte, zwei Pole hat. Diese zwei Pole sind die Gegensätze der gleichen Sache. Das bedeutet, dass auf der einen Seite immer das eine Extrem und auf der anderen Seite, das gegensätzliche Extrem ist. 

 „Das Leben ist nicht nur die Liebe. Das Leben ist die Liebe und der Hass.

 Nur Frieden ist nicht das Leben. Das Leben besteht aus Frieden und Krieg.

 Nur Freude ist nicht das Leben. Das Leben beseht aus Freude und Traurigkeit.

 Nur Erfüllung ist nicht das Leben. Das Leben ist Fülle und Leere.

 Nur Sinnhaftigkeit ist nicht das Leben. Das Leben besteht auch aus ganz viel Sinnlosigkeit.

 Nur die Anbindung an das höhere Bewusstsein ist nicht das Leben.

Das Leben ist vor allem auch die Anbindung an das Irdische.“

Ich habe mich zwar schon sehr häufig mit dem universellen Gesetz der Polarität beschäftigt, aber ich habe gemerkt, dass ich es immer noch nicht in mir verankert habe. Ich habe in mir immer noch einen Widerstand gegenüber dem „negativen“ Pol. Dieser Widerstand ist es, was uns davon abhält, komplett in den positiven Pol einzutauchen. Denn das, was ich ablehne und was mich emotional aufwühlt, verschwindet nicht, sondern verstärkt sich, weil ich mit meiner emotionalen Ablehnung Energie dahin schicke. Dadurch, dass ich mit meiner Ablehnung meine Energie dahin schicke, kann ich mich dem positiven Pol, auf der anderen Seite nicht vollkommen nähern. Denn meine eigene Ablehnung zieht mich immer wieder zurück. Meine eigene innere Ablehnung hält mich sozusagen auf. Ich kann mich erst dem positiven Pol vollkommen nähern, wenn ich diese Ablehnung durchschneide. Erst mit der Annahme der Gegenseite, kann ich auf die positive Seite kommen. Denn damit nehme ich das Leben an.  Das Leben besteht immer aus beiden Polen. Solange ich den Gegenpol ablehne, lehne ich das Leben ab und habe damit einen Widerstand gegenüber dem Leben und dem Menschsein. Auch das Menschsein besteht aus beiden Polen. Solange ich diesen Widerstand in mir trage, kann ich nicht vollkommen glücklich und zufrieden in allen Bereichen sein. Das funktioniert nicht.

  

Ich glaube, dass gerade die Menschen, die an einer emotional instabilen Persönlichkeitsstörung leiden, das Leben sehr ablehnen und eher immer weg vom Leben streben, als hin, weil sie unterbewusst „glauben“, wenn sie weg vom Leben streben, dass sie dann dahin kommen, wo die Seele herkommt und damit von dem Leid, dass auf der Erde geschieht, erlöst werden. 

 

Wenn ich mir aber auf der Erde ein glückliches und erfülltes Leben erschaffen möchte, muss ich zum Leben hinstreben. Ich muss eintauchen in das Leben und mich vollkommen einlassen auf das Leben. Ich muss mich mit dem Menschsein anfreunden und mit der Polarität des Lebens Frieden schließen. Wenn ich damit keinen Frieden schließe, kann ich hier nicht glücklich und erfüllt werden. 

Ein erfüllter Zustand auf Erden

Die letzten Monate habe ich in meinem Podcastfolgen immer wieder davon gesprochen, dass es im Leben darum geht, weniger Materie zu werden, um Erleuchtung erfahren zu können. Doch hier befand ich mich leider auf einem ziemlichen Irrweg, denn wenn wir weniger Materie werden, können wir uns nicht erfüllt/erleuchtet fühlen auf der Erde. Erde ist nun mal Materie. Leben ist Materie und nicht nur irgendwelche kosmischen Energien.

  

Meiner heutigen Erkenntnis nach, geht es im Leben darum, einen Ausgleich zwischen dem Göttlichen und dem Menschsein zu schaffen, also einen Ausgleich zwischen dem göttlichen Bewusstsein und dem irdischen Leben, zwischen der Liebe und dem Ego.

 

Häufig ist es eben so, dass die Menschen, die viel seelisches Leid erfahren haben, unbewusst eher weg von diesem materiellen Leben und hin zum göttlichen Bewusstsein streben. Doch es ist der Ausgleich wichtig, um sich hier auch im Außen ein glückliches und erfülltes Leben zu erschaffen. Wenn ich weg vom Leben strebe, mache ich nicht das, wozu meine Seele hier ist. Meine Seele ist hier, um in einem menschlichen Dasein, das Leben und auch alle Zustände des Leben zu erfahren. Die Seele möchte den Zustand auf Erden erfahren und nicht da, wo sie herkommt. Denn da, wo die Seele herkommt, erfährt sie diesen Zustand nicht in einem menschlichen Dasein. Und genau deshalb strebt die Seele meiner neusten Erkenntnis nach, nicht weg vom Leben, sondern hin zum Leben. Das heißt, um einen erleuchten Zustand auf Erden zu erleben, ist es nötig, vollkommen in dieses Leben einzutauchen.

Wir brauchen unser Ego, um hier auf Erden reich und erfüllt zu sein

Meiner Meinung nach braucht es eine friedliche Verbindung von Ego und Seele, um sich auf Erden Reichtum und Erfüllung zu erschaffen. Das Ego und die Seele gehören zusammen. Wir brauchen das Ego, um in diesem Leben Fülle und Reichtum auch im Äußeren zu erfahren. Denn, wenn ich das Ego ablehne, lehne ich damit das Leben ab. Menschsein ist Leben. Das heißt, es gilt, mit dem Ego Frieden zu schließen. Um hier finanziell erfolgreich und erfüllt zu sein, brauche ich mein Ego. Denn mein Ego liefert mir die Wünsche und Anteile (wie z.B. Macht, Power, Überzeugung, etwas beeinflussen im Leben) die ich brauche, um in die Gänge zu kommen, mir aktiv mein Wunschleben zu erschaffen.

Woran erkennst Du, dass Du das Menschsein ablehnst?

Beobachte Dich einmal ganz genau in Deinem Alltag und den alltäglichen Dingen, was für Gefühle da in Dir hochkommen. Gerade bei den körperlichen und menschlichen Dingen.

  • Bist Du eher genervt oder wütend, wenn es darum geht, menschliche Dinge zu tun?
  • Tust Du menschliche Dinge nur mit Widerwillen und weil Du es musst? (wie z.B. essen)
  • Wie sind Deine Begegnungen mit anderen Menschen? Triffst Du Menschen, die auf Dich eher genervt wirken? Auch diese Menschen können ein Spiegel Deiner eigenen, inneren Genervtheit sein.
  • Was nervt Dich in Deinem Leben? Was macht Dich wütend?
  • Ziehst Du Tiere den Mensch vor?
  • Möchtest Du am Liebsten unsichtbar sein?
  • Bist Du sehr idealistisch und können Deine Ideale kaum erfüllt werden von anderen?

Die Ablehnung gegenüber dem Menschsein und dem Leben kann natürlich noch viel tiefer gehen. Zeichen hierfür können z.B. eine Essstörung, die Ablehnung des eigenen Körpers, ein Ekel gegenüber dem eigenen Körper und körperlichen Dingen und lebenssabotierende Handlungen sein.

Wie kannst Du lernen, das Menschsein und das Leben zu lieben?

Ich glaube, eine Möglichkeit mit dem Leben Frieden zu schließen, es ist, damit anzufangen, sich bewusst über die Dinge zu werden, die man mit Widerstand macht. Und wenn es sich nicht vermeiden lässt, diese Dinge zu tun, weil sie einfach getan werden müssen, zu versuchen, sich genau diese Dinge zu verschönern und damit den Widerstand abzubauen. 

 „Den Widerstand gegenüber dem Menschsein baut man ab, wenn man in genau die Dinge,

die man ablehnt, soviel Liebe, wie nur möglich, rein gibt.“

Ich glaube, es ist ganz wichtig in all die Dinge, die wir ablehnen, so viel Liebe wir nur möglich, reinzubringen, also genau in die „negativen“ Pole, aktiv die Liebe hinzuschicken. Denn es ist leicht, Liebe in die schönen Dinge des Lebens zu bringen. Wenn ich ein süßes Tier oder eine schöne Blume sehe und mein Herz aufgeht, wenn mir Menschen Liebe und Zuneigung entgegenbringen, ist es sehr leicht, hier Liebe rein zu geben. Die Aufgabe im Leben ist es glaube ich, genau in die andere Seite, den anderen Pol, bewusst Liebe reinzubringen, um diese Welt zu einem friedlicheren und liebevolleren Ort zu machen.

 „Wenn wir Liebe in den Gegenpol schicken, lehnen wir ihn damit nicht ab,

heißen ihn damit aber auch nicht gut, sondern nehmen ihn an und verändern ihn.“

Wenn Du Krieg im Fernsehen siehst, verurteile die Menschen nicht dafür, sondern schicke Liebe dort hin. Wenn sich ein Mensch Dir gegenüber falsch verhält, verurteile ihn nicht dafür und lass Dich nicht dazu verleiten, Dich ebenso falsch zu verhalten, sondern schicke Liebe zu diesem Menschen. Wenn Du Dich selbst dabei ertappst, Dich falsch verhalten zu haben, verurteile Dich nicht dafür, sondern schicke Liebe zu Dir als Mensch.

 

Wenn wir Menschen sehen, die traurig sind, warum gehen wir dann nicht einfach mal hin und fragen, ob wir helfen können? Wenn wir die alte Dame schwerbepackt mit ihren Einkaufstüten sehen, warum bleiben wir dann nicht einfach mal stehen und fragen sie, ob wir sie irgendwo hinfahren können? Wenn wir sehen, dass unsere Arbeitskollegen fast zusammenbrechen, weil sie so viel zu tun haben, und wir vielleicht sogar ein bisschen Luft haben, warum gehen wir dann nicht einfach mal hin und fragen, ob  wir sie irgendwie unterstützen können, auch wenn das vielleicht nicht unser Arbeitsgebiet ist. Manchmal ist eine Unterstützung auch, der Kollegin einen Kaffee zu bringen. All diese Dinge braucht die Welt, um zu einem besseren Ort zu werden.

 

Wenn wir darauf warten, dass die anderen uns diese Liebe geben, wird sich nichts verändern. Aber wenn wir diejenigen sind, die diese Dinge tun, wenn wir die Liebe in die Welt bringen, dann wird sich etwas verändern in unserem Leben.

 

Nun wünsche ich Dir noch einen wunderschönen Tag, Abend oder eine gute Nacht, je nachdem in welcher Zeit Du auch immer Dich gerade befindest. 

Die Liebe in mir, grüßt die Liebe in Dir!

Deine Andrea

Das könnte Dich auch interessieren

Kommentar schreiben

Kommentare: 0