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Verändere Deine Gewohnheiten und es verändert sich alles

Unsere Gewohnheiten sind dafür verantwortlich, wie wir jeden Tag unser Leben erleben. Denn jeder Tag unseres Lebens wird von unseren Gewohnheiten bestimmt. 

 

In dieser Podcastfolge erfährst u.a. 

  • was eigentlich alles aus einer Gewohnheit heraus entsteht

  • warum wir ein vollkommener Ausdruck unserer Gewohnheiten sind

  • woher Gewohnheiten kommen

  • warum es elementar ist, Deine Gewohnheiten zu verändern, wenn Du Deinen Zustand und Dein Leben verändern möchtest.

Ich wünsche Dir ganz viel Freude beim Zuhören!

Unsere Taten sind Gewohnheiten

Wenn man so über das Thema Gewohnheiten nachdenkt, dann kommt einem ja zuerst in den Sinn, dass es sich bei Gewohnheiten um Taten handelt, die wir immer wieder tun. Also Taten, die uns sozusagen zur Gewohnheit geworden sind. Wie z.B. der Kaffee am Morgen. Der gehört einfach dazu. Oder die Zeitung, die wir täglich lesen. Oder unsere Routine im Bad, Waschen, Zähneputzen etc. Das sind jetzt einfach nur Beispiele von gewohnten Taten, die eben jeder von uns hat. Hier läuft i.d.R. alles jeden Tag auf die gleiche Weise ab. 

 

Was wir essen, ist z.B. auch eine Gewohnheit. I.d.R. haben die Menschen eine Auswahl von bestimmten Gerichten, die sie immer wieder kochen und essen. 

Unsere Gedanken sind Gewohnheiten

Doch Gewohnheiten gehen noch ein bisschen tiefer. Hierbei handelt es sich nicht nur um unsere Taten, sondern z.B. auch um unsere Gedanken. Der Mensch denkt so ungefähr durchschnittlich 60 bis 80 Tausend Gedanken pro Tag. Und diese Gedanken wiederholen sich jeden Tag aufs Neue. Wir denken unsere bekannten und gewohnten Gedanken immer und immer wieder. Wie in einer Gedankenschleife. Diese Schleife läuft jeden Tag gleich ab, es sei denn, wir lernen etwas Neues dazu. 

Unsere Worte sind Gewohnheiten

Unser Wortschatz, die Worte, die wir täglich wählen, sind auch gewohnheitsbedingt. I.d.R. drücken wir uns immer wieder mit den gleichen Worten aus, oder wir sprechen z.B. auch einen Dialekt, an den wir uns von klein auf gewöhnt haben.

Unsere Gefühle sind Gewohnheiten

Gewohnheiten betreffen aber noch eine weitere Ebene. Nämlich unsere emotionale Ebene. Auch wie wir uns für gewöhnlich fühlen wiederholt sich Tag für Tag wieder und wieder. Das heißt, auch unsere Gefühlswelt ist eine Gewohnheit. Das kannst Du Dir ganz einfach beweisen, indem Du zum Beispiel einmal eine Zeit lang ein Gefühlstagebuch schreibst. In der Regel haben wir uns auf ein bestimmtes Gefühl eingependelt. Ich nenne das auch gerne den Seinszustand. Dies kann z.B. ein eher genervter, ein lethargischer, ein wütender, ein ängstlicher oder auch ein depressiver Grundzustand sein, der uns hauptsächlich begleitet.

 

Da unsere Gefühle über unsere Hormone zum Ausdruck gebracht werden, ist es so, dass sich in unserem System ein bestimmter Hormonhaushalt eingependelt hat. Das heißt der Hormonhaushalt , indem wir uns befinden ist auch eine Gewohnheit. Unser Körper hat sich sozusagen einen ganz eigenen Cocktail an Hormonen gemixt, den er immer wieder ausschüttet. Es sei denn, er mixt sich einen neuen Cocktail. 

 

Dass unsere Gefühle eine Gewohnheit sind, sieht man z.B. auch ganz gut, wenn man in die Gesichter von alten Menschen blickt. Und zwar ganz simpel an den Falten. Je nachdem wie wir uns im Laufe des Lebens gefühlt haben, haben wir unser Gesicht auf eine bestimmte Art und Weise bewegt und dementsprechend haben sich die Falten dazu gebildet.

Unsere Bewegungen und körperlichen Abläufe sind Gewohnheiten

Unser Körper ist ebenso ein Ausdruck unserer Gewohnheiten. Wie wir uns bewegen, unsere Gestik, unsere Mimik sind alles Gewohnheiten. Wie wir unseren Körper belasten, ist eine Gewohnheit. Wenn uns z.B. irgendwo etwas weh tut, dann kann es dazu kommen, dass wir unseren Körper einseitig belasten und sich dadurch z.B. ein Muskel verkürzt. Dadurch wird unsere nicht sinnvolle Bewegung wiederum zu einer Gewohnheit.

 

Wie sich unser Körper im Laufe der Jahre entwickelt, geschieht also auch aus einer Gewohnheit heraus, nämlich der Gewohnheit unserer Bewegungen. 

 

Die inneren Abläufe unseres Körpers sind auch gewohnheitsbedingt. Du kennst es vielleicht auch, dass Du, nur wenn Du in der Früh Deinen Kaffee trinkst, Deinen Darm in Schwung bringst und auf die Toilette gehen kannst. Das Ganze funktioniert sogar, wenn wir nur die Absicht haben einen Kaffee zu trinken. Mein Darm kommt z.B. in Bewegung, sobald ich den Kaffee zubereite. Aber wenn ich diese Zubereitung nicht mache, dann bewegt sich auch nichts in meinem Darm. Die automatischen, inneren Abläufe unseres Körpers können also auch mit unseren äußeren Gewohnheiten in Verbindung stehen und werden damit auch zu einer Gewohnheit.

 

Ich persönlich glaube sogar, dass chronische Krankheiten über Gewohnheiten im Körper entstehen. Aber das ist meine persönliche Meinung und mein persönlicher Glaube. (Hier wieder der Hinweis: Ich bin keine Wissenschaftlerin, Neurologin, Medizinerin etc.) Unser Körper reagiert auf ein bestimmtes Ereignis und bleibt solange dabei, bis er einen neuen Impuls bekommt. Lässt dieser Impuls zu lange auf sich warten, bleibt die Reaktion gewohnheitsbedingt (chronisch) vorhanden, obwohl die Reaktion unseres Körpers vielleicht gar nicht mehr notwendig wäre.

Wir sind ein vollkommener Ausdruck unserer Gewohnheiten

Wenn man es also genau betrachtet, dann sind wir ein reiner und vollkommener Ausdruck unserer Gewohnheiten. Unser ganzes Sein entspringt einer Gewohnheit. Unsere Art zu denken, unsere Worte, unsere Gefühlswelt, unsere Handlungen, körperlichen Abläufe – all das sind Gewohnheiten und laufen Tag für Tag, Monat für Monat, Jahr für Jahr, immer gleich ab. Es sei denn wir fangen an, genau diese Kräfte und diesen Ausdruck von uns selbst, bewusst zu verändern.

Woher kommen unsere Gewohnheiten?

Wir lernen als Kinder durch Nachahmung. Wir machen nach, was unsere Eltern uns vorleben. Wir passen uns als Kind dem Verhalten, der Sprache, dem Lebensstil, sogar der Gefühlswelt unserer Eltern an. Und unsere Eltern haben sich ihren Eltern angepasst, genauso wie unsere Großeltern, sich unseren Urgroßeltern angepasst haben. Und so weiter und so weiter. Wenn man es genau nimmt, dann sind wir im Prinzip ein Ausdruck der Gewohnheiten unserer Vorfahren, unserer Ahnenreihe. Unsere Gewohnheiten sind somit von Generation zu Generation bis in unsere Zellen in uns eingebrannt.

Unserer Genetik ist auch ein Ausdruck von Gewohnheiten

Unsere Genetik bildet sich über das Verhalten in unserer Ahnenreihe. 

 Wir sind ein Ausdruck von allem, was vor uns war.

Können wir unsere Genetik bewusst verändern?

Wir können unsere Gedanken, Gefühle, körperlichen Bewegungen und Handlungen verändern, indem wir bewusst aktiv werden. Aber unsere Genetik? Können wir unsere Genetik verändern? Es gibt Wissenschaftler die behaupten, Nein – auf keinen Fall. Es gibt aber heute auch Wissenschaftler die behaupten, Ja wir können über die Veränderung unseres Verhaltens unsere Genetik verändern. Was jetzt stimmt, ich weiß es nicht. Aber ich glaube, wir können unsere Genetik verändern. Denn Leben ist Veränderung. Alles im Universum verändert sich ständig. Es gibt keinen Stillstand. Nichts in diesem Universum steht still. Warum sollte es bei unserer Genetik anders sein?

 

Unsere Genetik verändert sich ja auch ganz automatisch. Und zwar unbewusst über die Jahre, über die Evolution. Warum also sollte sich unsere Genetik nicht, wie alle anderen Kräfte auch, bewusst verändern lassen? Denn wir bestehen nicht nur aus Körper, Gefühle und Gedanken, sondern auch aus einer Seele, die mit dem höheren Bewusstsein verbunden ist.

 

Wenn wir davon ausgehen, dass wir hier auf der Erde spirituelle Wesen sind, die eine menschliche Erfahrung machen und uns das Leben dazu dient uns weiterzuentwickeln und eine höhere Bewusstseinsstufe zu erlangen, mit dem letztendlichen Ziel der Erleuchtung, dann wissen wir, dass es einen Teil in uns gibt, der komplett befreit ist, von allen Gewohnheiten. Einen Teil, der frei ist, von Beschränkungen.

 

Wenn wir uns ganz bewusst mit diesem Teil in uns verbinden, dann können wir uns meiner Meinung nach von den einschränkenden Gewohnheiten befreien. Auch wenn es sich hierbei um unsere Genetik handelt.

 Die Veränderung jedes Einzelnen von uns in eine Richtung, die uns gut tut, unserem

gesamten System, Körper, Geist und Seele gut tut, verändert auch ein Stückchen die Welt.

Und zwar zu einem besseren Ort. Davon bin ich zutiefst überzeugt. 

Die Veränderung unserer Gewohnheiten

Seine bis tief in die Zellen eingebrannte Gewohnheiten zu verändern, ist nicht leicht. Aber es eine wundervolle Herausforderung, der wir uns stellen dürfen und die uns lebendig macht. Ich persönlich glaube, es ist sogar die Herausforderung, der wir uns in unserem Leben stellen sollen. Denn genau das ist es doch, was uns lebendig macht. Es sind genau die Dinge, die wir außerhalb unserer Gewohnheiten machen, die uns aufwecken, die uns wach machen, die uns vital und lebendig fühlen lassen. Genau das ist Leben. Seine gewohnte Zone zu verlassen und neue Dinge auszuprobieren.

 Gewohnte Dinge unbewusst zu machen, entzieht uns unserer Lebendigkeit.

Gewohnte Dinge bewusst zu machen, kann meditativ sein.

Ungewohnte Dinge zu tun, macht uns lebendig. 

Nun wünsche ich Dir noch einen wunderschönen Tag, Abend oder eine gute Nacht, je nachdem in welcher Zeit Du auch immer Dich gerade befindest.

Die Liebe in mir, grüßt die Liebe in Dir!

Deine Andrea

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