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Depressionen selbst langfristig heilen - Ja, es ist möglich!

Depressionen selbst heilen - auch bei genetischer Veranlagung!

Hallo Du wundervoller Mensch, schön, dass Du hier bist!

 

In dieser Podcastfolge teile ich meine wertvollsten Erkenntnisse zur Selbstheilung von Depressionen mit Dir. Ich habe selbst jahrelang an Depressionen gelitten und im Laufe dieser Jahre auch die Diagnosen: Dysthymie und schwere depressive Episode erhalten. Laut meiner Familiengeschichte ist es sogar so, dass ich eine genetische Veranlagung zu Depressionen habe. Und trotzdem bin ich heute hier und kann Dir sagen, dass ich im Winter 2018 das letzte mal eine depressive Phase erlebt habe und sich seitdem mein Zustand vollkommen verändert hat. Weil ich seit 4 Jahren die für mich richtigen Schritte gegangen bin, um in meinem Leben nicht mehr depressiv sein zu müssen. Genau darum soll es in dieser Podcastfolge gehen. In dieser Folge teile ich mit Dir, wie es mir gelungen ist, mein Leben statt depressiv, sinnhaft, erfüllt und freudvoll zu erfahren.

 

Du erfährst in dieser Podcastfolge u.a.:

  • warum Du wirklich Depressionen hast

  • warum Dich eine genetische Veranlagung nicht zwangsweise an die Depressionen bindet

  • was Dich wirklich davon befreit, depressiv sein zu müssen.

Ich wünsche Dir ganz viel Freude beim Zuhören und hoffe, dass ich Dir mit dieser Folge eine neue Perspektive auf dieses Thema und vor allem auch Mut und Hoffnung geben kann, dass Du, egal wie sehr die Depressionen auch in Deinen Zellen verankert sind, Du trotzdem dazu in der Lage bist, Dich vollkommen davon zu befreien. 

 

Teile Deine Erkenntnisse und Erfahrungen und stelle Deine Fragen zu diesem Thema sehr gerne unten in den Kommentaren, auf meinem YouTube-Kanal oder auf Instagram @andreachristlhein.

 

Lass' uns gemeinsam dazu beitragen, ein neues Bewusstsein für Heilung auf diese Erde zu bringen!


Warum bist Du wirklich depressiv?

Vielleicht sind in Deinem Leben Dinge geschehen, die Dich depressiv haben werden lassen? Vielleicht ist es sogar Dein ganzes Leben, dass Dich depressiv macht? Vielleicht stimmt in Deinem äußeren Leben auch alles und Du solltest Dich eigentlich glücklich schätzen, weil Du es so gut hast, und doch fällt es Dir schwer morgens überhaupt aufzustehen, weil Dir die Trauer Deiner Seele bleischwer in den Gliedern steckt und Deinen Körper zu Boden drückt. Vielleicht hat Dir auch ein Arzt oder Psychiater gesagt, dass Deine depressive Stimmung genetisch bedingt ist und Dich damit Dein ganzes Leben lang begleiten wird. Egal was Du auch dagegen tust.

 

Warum trauert Deine Seele?

Warum gibt es Menschen, die sich in ihrem Leben freudvoll fühlen und andere, mit exakt den gleichen oder ähnlichen Lebensbedingungen, die in ihrem Leben hoch depressiv sind? Weil die einen genetisch einfach mehr Glück gehabt haben? Ich habe ein Leben geführt, dass, wenn man es von Außen und ganz sachlich betrachtet, ein Wunschleben sein könnte. Und doch habe ich mich todtraurig gefühlt und so oft daran gedacht, lieber tot zu sein, als so weiter leben zu müssen. Warum wünschte ich mir den Tod und ein anderer Mensch, der ein sehr ähnliches Leben wie ich geführt hat, ist in seinem Leben total aufgeblüht und jeden Tag dankbar für sein wunderschönes Leben?

 

Das liegt daran, weil ich ein Leben gelebt habe, dass nicht mein Leben war. Das, was ich damals im Außen gelebt habe, war überhaupt nicht im Einklang mit dem, was in mir nach Entfaltung strebt und was meine Seele verkörpern möchte. Das, was ich jeden Tag getan habe, war gar nicht das, was meine Seele in meinem Körper erfahren wollte. Wenn wir ein Leben wählen, dass mit unseren inneren Sehnsüchten und dem, was tief in uns wirklich nach Entfaltung strebt, nichts oder nur sehr wenig zu tun hat, dann werden wir depressiv, weil uns unsere Seele damit mitteilen möchte, dass wir uns auf einer völlig falschen Spur in unserem Leben befinden.

Wo ist die Freude?

Du bist nicht verdammt in Deinem Leben zu trauern und die Freude in Deinem Leben ist auch nicht weg. Die Freude am Leben und am Sein, die Freude am Menschsein, ist momentan nur hinter dem grauen Schleier der Depression vergraben. Dieser graue Schleier der Depression ist Deine Wahrnehmung von der Welt und dem Leben, Dein Glaube an das Leben und Dich selbst, Deine negativen Gedanken, mentalen Beschränkungen und Deine Vorstellung von dem, was für Dich möglich ist und was nicht.

 

Die Depression war nicht von Anfang an eine Depression

In den meisten Fällen war die Depression nicht von Anfang an eine Depression. Kinder erleben häufig noch keine depressiven Phasen, wie Erwachsene, weil Kinder intuitiv das leben, was aus ihnen heraus entstehen möchte. Doch irgendwann kommt der Punkt in ihrem Leben, indem sie in ihrer Entfaltung sehr eingeschränkt werden, nicht mehr frei ausleben können, wer sie sind, sondern sich sehr anpassen und eingliedern müssen. Bei manchen Kindern funktioniert das besser, bei manchen schlechter. Kinder mit einen guten Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein bleiben sich auch in der Phase der Anpassung selbst treu, Kinder mit einem sehr schlechten Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein, können sich in der Anpassungsphase selbst verlieren und vergessen im Laufe ihres Leben, wer sie tief in ihrem Inneren sind, was ihnen eigentlich mal wichtig war,  oder auch was ihnen Freude bereitet.

 

Bevor es zu einer depressiven Phase kommt, zeigt sich häufig zuerst einmal die Wut. Wir sind wütend auf das, was wir in unserem Leben nicht möchten. Wut kann aber auch ein Gefühl sein, dass uns schon in der Kindheit verboten wurde und dass wir nicht wirklich ausleben durften. Somit lassen wir es gar nicht erst zu, wütend zu sein. Wenn wir aber das, was wir in unserem Leben ablehnen und worauf wir wütend sind, nicht verändern und immer so weiter leben, resignieren wir irgendwann und unsere Stimmung schlägt um in Traurigkeit. Je länger wir in diesem traurigen Zustand leben, desto mehr wird er Teil unserer Identität und endet schließlich irgendwann in einer Depression.

Welcher Mensch neigt zu Depressionen?

Wie sehr wir uns von der Depression einnehmen lassen, hat sehr viel mit unserem Selbstbewusstsein und unserem Vertrauen in uns zu tun. Menschen die sehr selbstbewusst und mit einem Urvertrauen gegenüber sich und dem Leben ausgestattet sind, schaffen es viel leichter aus einer depressiven Phase wieder herauszukommen, bzw. versinken erst gar nicht so tief in der depressiven Phase.

 

Ein Mensch, der dagegen gar nicht viel über sich selbst weiß, welche Ressourcen, Talente und Fähigkeiten in ihm stecken, was ihn wirklich glücklich macht, was ihn stärkt und nährt, dem fällt es viel schwerer, aus einer depressiven Phase wieder herauszukommen. Weil dieser Mensch, der eigentlich gar nicht weiß, was alles ihm in steckt, ja gar nicht auf die Ressourcen zurückgreifen kann, die ihm eigentlich helfen würden, keine Depressionen erleben zu müssen. 

Was bindet Dich an die Depressionen?

Das große Problem ober die große Herausforderung bei der Überwindung von Depressionen ist eigentlich genau der Zustand, dass wir eben oft so wenig über uns selbst wissen. Denn genau weil wir so wenig über uns selbst wissen, nimmt die Depressionen einen so großen Teil unserer Identität ein.

 

Auch wenn ein emotionaler Zustand noch so schlimm und unerträglich ist, hat er trotzdem auch immer einen versteckten Vorteil oder Nutzen für uns. Und dieser Nutzen ist es auch, der uns an den Zustand bindet und es uns so schwierig macht uns davon zu lösen. Ich weiß, dies zu erkennen, ist nicht einfach und erfordert sehr viel Ehrlichkeit und Mut von uns. Gerade wenn wir schon sehr lange depressiv durch unser Leben laufen, versteckt sich dahinter oft der Glaube in unserem Leben leiden zu müssen. Das Leiden macht uns auf einer Ebene zu einem guten Menschen, der Liebe und Mitgefühl verdient. Es schenkt uns Sicherheit, Fehler machen zu dürfen. Denn einem kranken Menschen wird doch viel leichter verziehen, als einem Menschen, der voll in seiner Kraft steht. Zu leiden schützt uns auch davor, Verantwortung übernehmen zu müssen, scheitern oder versagen zu können oder auch Schuld zu sein.

 

Du merkst schon: Krank bzw. depressiv zu sein, hat in einem tieferen Sinn tatsächlich unglaublich viele Vorteile für uns. Sich diese Erkenntnis einzugestehen ist irgendwie hart, aber mir hat sie unglaublich dabei geholfen, mich auf den Weg der Selbstheilung zu machen. Denn letzten Endes sind all diese Vorteile nur Scheinvorteile. Denn ist es wirklich Liebe, wenn sie uns nur entgegengebracht wird, wenn wir leiden? Ist es wirklich erstrebenswert die Verantwortung für sein Leben abzugeben und darauf zu warten, dass sich irgendwann einmal etwas ohne unser Zutun verändern wird - das bezweifle ich. Denn damit werden wir uns wohl niemals glücklich fühlen können. Weil sich unsere Seele dann glücklich und erfüllt fühlt, wenn wir selbst anfangen zu leben.

Welcher Mensch musst Du werden, um Dich von den Depressionen zu befreien?

Um Dich langfristig aus den Depressionen zu befreien, ist es nötig der Mensch in Deinem Leben zu werden, der nicht zu Depressionen neigt. Ein Mensch, der lebt, was ihn erfüllt, der tut, was ihm Sinn und Freude bringt, der zu sich steht, mit all seinen Fehlern und  Bedürfnissen, der auslebt, was er sich wünschst, ein Mensch, der sich und dem Leben vertraut, sich seiner Interessen, Stärken, Talente, Fähigkeiten und Ressourcen bewusst ist, neigt nicht zu Depressionen.

Wie kannst Du ein Mensch werden, der sich des Lebens erfreut?

Du kannst genau dieser Mensch werden, indem Du Dir gibst, was Du dazu brauchst, dieser Mensch zu werden. Vielleicht auch mit der Unterstützung eines Coaches. 

  • Was kannst Du selbst tun, um dieser Mensch zu werden?
  • Wie kannst Du Dir darüber bewusst werden, was Dir Freude bereitet, was Dich interessiert, was Dir einen Sinn gibt?
  • Was wünschst Du Dir in Deinem Leben?
  • Was kannst Du dafür tun, um Dich selbst mehr wertzuschätzen und zu lieben?
  • Was kannst Du dafür tun, um Dich mit dem Menschsein auf dieser Erde anzufreunden?
  • Was kannst Du aufhören oder loslassen, was Dich traurig macht?
  • Was kannst Du jetzt schon verändern, was Dir nicht gut tut?

Es hat immer einen Grund, warum wir depressiv sind und es gibt auch immer einen Weg, um uns selbst aus den Depressionen zu befreien, auch dann, wenn wir eine genetische Veranlagung dazu haben. Vielleicht haben unsere Vorfahren schon nicht das ausleben können, was in ihnen gelebt werden wollte, weil die Voraussetzungen damals dafür oft noch viel schwieriger waren, als es bei uns der Fall ist. Vielleicht ist es sogar unsere Aufgabe uns endlich von den Fesseln der Vergangenheit zu befreien, um uns und unseren Nachfahren eine gesunde, erfüllte und freudvolle Zukunft zu ermöglichen.

 

Wenn Du die Veranlagung zu Depressionen hast, fordert Dich Deine Seele damit auf, neue, ungewöhnliche und vielleicht sogar verrückte Wege zu gehen, um Dein Leben so erfahren zu können, dass es Dich mit Sinn und mit Freude erfüllt.

 

Nun wünsche ich Dir noch einen wunderschönen Tag, Abend oder eine gute Nacht, je nachdem in welcher Zeit Du auch immer Dich gerade befindest. 

Die Liebe in mir, grüßt die Liebe in Dir!

Deine Andrea

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