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#56 Toxische Beziehung - Wie Du Dich aus der Abhängigkeit befreien und ohne Angst lieben kannst.

Hilfe, ich komme einfach nicht von ihr/ihm los! | Wie Du Dich aus der Abhängigkeit zu einem Menschen befreien kannst.

Hallo Du wundervoller Mensch, schön, dass Du hier bist!

 

In dieser Podcastfolge  spreche ich darüber, was wir tun können, wenn wir von einem Menschen nicht loskommen, der uns nicht gut tut. Du bist vielleicht mit einem Menschen zusammen, der Dir nicht gut tut, leidest zeitgleich auch noch unter Verlustängsten und schaffst es einfach nicht, Dich von diesem Menschen zu lösen. Dieser Mensch nutzt Dich vielleicht sogar aus, Du hast es schon oft versucht, Dich zu trennen und es kommt immer wieder vor, dass Du Dich doch wieder auf ihn einlässt, bereust es im Nachhinein aber ganz bitterlich und Deine Seele ist nur noch ein Stückchen mehr verletzt. Und trotzdem, dass Dir das alles bewusst ist, kommst Du einfach nicht los von dieser Person. Wenn es Dich interessiert, wie es Dir vielleicht doch gelingen kann, Dich von diesem Menschen zu befreien, dann könnte diese Podcastfolge auf jeden Fall interessant für Dich sein.

 

Du erfährst in dieser Folge u.a.

  • wann Du von einem Menschen abhängig oder nach einem Menschen süchtig bist
  • wie Du Dich von einer Sucht befreien kannst
  • was die tiefere Sehnsucht hinter der Sucht ist
  • warum Du genau von diesem Menschen abhängig sind
  • von wem Du wirklich abhängig bist
  • warum uns eine Trennung von einem Menschen oft so unglaublich schwer fällt.

Außerdem teile ich meine Vorgehensweise mit Dir, wie es mir gelungen ist, mich von der Abhängigkeit zu einem Menschen zu befreien.

 

Ich wünsche Dir ganz viel Freude beim Zuhören!

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Wann bist Du von einem Menschen abhängig oder nach einem Menschen süchtig?

Du bist dann von einem Menschen abhängig, nach einem Menschen süchtig, wenn Deine Begierde nach dem, was dieser Mensch in Dir stillt, größer ist, als Dein Wille Dich selbst in Deiner Persönlichkeit zu entfalten. Also im Prinzip bist Du dann von einem Menschen abhängig, wenn das, was dieser Mensch in Dir erfüllt, Dir gibt und in Dir stillt, Dir mehr wert und wichtiger ist, als Deine eigene Persönlichkeit frei zu leben und zu entfalten. Dieser Mensch stillt etwas in Dir, wonach Du Dich unglaublich sehnst, was Du begehrst und wovon Du glaubst, dass nur dieser Mensch dazu fähig ist, es Dir zu geben.

 

Deshalb solltest Du Dir klar darüber werden, was genau dieser Mensch in der erfüllt.

  • Was symbolisiert dieser Mensch für Dich?
  • Was für ein Bedürfnis stillt dieser Mensch in Dir?

  • Was verlierst Du wirklich, wenn dieser Mensch nicht mehr da ist?

Wie kannst Du Dich von der Sucht befreien?

Du kannst Dich aus einer Sucht befreien, indem Du genau das, was dieser Mensch momentan in Dir erfüllt, selbst in Dir entwickelst. Mit der Entwicklung in Dir selbst, befreist Du Dich von allem, was Dich unfrei macht, das heißt, von allen Blockaden, Belastungen und Abhängigkeiten und fängst an, Deine Persönlichkeit frei zu leben.

Was ist das tiefere Bedürfnis dahinter?

Da es sich bei unseren tiefsten Bedürfnissen und Sehnsüchten auch oft um etwas handelt, dass unterbewusst stattfindet, kann es sein, dass das tiefere Bedürfnis überhaupt nicht so an die Oberflächliche dringen wird und Du nur das Oberflächliche erkennst, was Dir im ersten Moment in den Sinn kommt. Wie z.B. Halt, sexuelles Verlagen, Liebe, Nähe, Sicherheit, Verbundenheit. Solche Gedanken können in Dir hochkommen, wenn Du darüber nachdenkst, was genau dieser Mensch Dir gibt.

Warum genau dieser Mensch?

Was viel wichtiger zu klären ist, ist meiner Meinung nach die Frage: Warum genau dieser Mensch uns so sehr anzieht, obwohl er uns vielleicht sogar schlecht behandelt. Meiner Meinung nach symbolisiert dieser Mensch für uns auch etwas Tieferes, was mit dem Verstand überhaupt nicht greifbar ist, sondern etwas, dass tief in unserem Unterbewusstsein schlummert und über unsere Sinne aufgeweckt wurde. Dieser Mensch riecht z.B. so oder sieht so für uns aus, oder klingt für uns so, wie es schon in unserem Unterbewusstsein angelegt ist und dieser Sinneseindruck, mit dem wir konfrontiert werden über diesen Menschen, weckt eine Erinnerung in uns, in Bezug auf jemanden, nach dem wir uns wirklich sehnen. Dieser Mensch weckt mit seinem Geruch, seiner Stimme oder seinem Erscheinungsbild eine Sehnsucht in uns auf, die diesen Menschen überhaupt nicht betrifft, sondern einen Menschen, nachdem wir uns wirklich sehnen und zudem wir unbedingt hin möchten, weil wir unterbewusst glauben, dass wir ohne diesen Menschen nicht überleben können.

 

Es ist nicht unser erwachsenes Ich, dass glaubt, ohne diesen Menschen nicht überleben zu können, sondern es ist unser kindliches Ich, dass von diesem Menschen abhängig ist.

Von welchen Menschen bist Du (warst Du als Kind) wirklich abhängig?

Ich weiß, diese Erkenntnis kann erst einmal schockierend sein, weil wir unser Objekt der Begierde niemals in Verbindung mit unseren Eltern bringen würden. Vor allem dann nicht, wenn es sich um eine sexuelle Abhängigkeit handelt. Aber wenn man da jetzt mal ganz nüchtern über diese Sache nachdenkt, dann macht es doch durchaus Sinn, so wie unsere Eltern riechen, der Klang ihrer Stimme, so wie unsere Eltern uns angesehen haben, als wir kleine Kinder waren, dass es genau dass ist, wonach wir uns sehnen und wir hinmöchten. Denn unser Vater symbolisiert für uns den Mann, aus dem wir heraus entstanden sind und unser Mutter ist die erste Frau, mit der wir verbunden waren und aus der heraus wir entstanden sind. All die chemischen Verbindungen dazu, die über unsere Sinne wahrnehmbar sind, stehen meiner Meinung nach in Verbindung mit Mann und Frau, wie wir Männer und Frauen zukünftig wahrnehmen. Natürlich haben uns unsere Eltern in Bezug auf all den unterbewussten chemischen Abläufe, die in uns vorgehen, wenn wir mit Menschen konfrontiert werden, geprägt.

 

Wenn wir nun nach einem Menschen süchtig sind, dann halten uns diese unterbewussten Prägungen in uns auch in Abhängigkeit zu diesem Menschen, denn unsere Eltern sind in unserer Kindheit dafür verantwortlich, ob wir überleben oder nicht und symbolisieren natürlich auch die Liebe, die uns entgegen gebracht wird. Ganz egal, ob wir von unseren Eltern gut oder schlecht behandelt werden. Dass, wir wir als Kinder von unseren Eltern behandelt werden, interpretieren wir als Kinder, als Zuneigung, die uns entgegen gebracht wird.

 

Falls Du in der Situation bist, dass Du zum Beispiel ohne Vater aufgewachsen bist und trotzdem von einem Mann abhängig bist, dann kann ich mir gut vorstellen, dass unsere Sinnenwahrnehmung als Kleinkinder über unsere äußeren Sinne hinausgeht und dass hier auch unsere außersinnliche Wahrnehmung mit hineinfließen könnte. Wir sind mit unseren Eltern ja auch auf anderen Ebenen verbunden. Auf viel tieferen Ebenen, die unser Verstand überhaupt nicht mehr begreifen kann.

 

Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass ich, wenn ich meinem damaligen Freund, von dem ich abhängig war, in die Augen gesehen habe, mir oft gedacht habe: Wem schaue ich da eigentlich in die Augen? Wenn ich mich heute an meine Freunde, von denen ich abhängig war, zurückerinnere, wie die aussahen, was für Typen das waren und diese Menschen mit meinem Vater, wie er früher ausgesehen hat, vergleiche, dann kann ich hier auf jeden Fall eine Ähnlichkeit erkennen.

 

Ich glaube, dass der Mensch, von dem wir abhängig sind, eine tiefe Sehnsucht in uns weckt, von unseren Eltern geliebt zu werden.

 

Bei Frauen, die von Männern abhängig sind, handelt es sich hierbei um die Sehnsucht nach der Liebe des Vaters. Bei Männern, die von Frauen abhängig sind, handelt es sich, um die Sehnsucht nach der Liebe der Mutter. Bei Frauen, die von Frauen abhängig sind, symbolisiert die Frau, glaube ich, hier auch den Vater und bei Männern, die von Männern abhängig sind, glaube ich, dass der Mann die Mutter symbolisiert. Also die Liebe zu dem gegengeschlechtlichen Elternteil, bei dem es ja auch um den Ödipuskomplex geht.

Wie war und ist die Beziehung zu Deinem Vater bzw. zu Deiner Mutter?

Um das Thema für Dich auflösen zu können, macht es deshalb durchaus Sinn, Dir einmal die Beziehung zu Deinem Vater bzw. Deiner Mutter anzusehen.

  • Wie war und ist die Beziehung zwischen euch?
  • Warst Du ein Kind, dass immer nach der Liebe des Vaters, bzw. Deiner Mutter gesucht hat?
  • Hast Du Dich von Deinem Vater, bzw. Deiner Mutter geliebt gefühlt?
  • Hast Du Dich von Deinem Vater, bzw. Deiner Mutter verlassen gefühlt?
  • Hast Du einen Hass auf diesen Elternteil?

Zwischen diesen beiden, Vater und Tochter bzw. Mutter und Sohn gibt es bei einer Abhängigkeit zu einem Menschen meiner Meinung nach einen Konflikt, der natürlich auch unterbewusst stattfinden kann.

Krankheiten im Schamanismus

Im Schamanismus gibt es in dem Sinn überhaupt keine Krankheiten, sondern nur Konflikte in Bezug auf Beziehungen. Also zum Beispiel ein Konflikt mit einem Elternteil, mit einem selbst, mit dem Menschsein etc. Und solange dieser Konflikt nicht aufgelöst und geheilt ist, hat er eine Wirkung auf den eigenen Zustand, das eigene Leben und damit natürlich auch auf die Welt. Denn wir sind ein Teil dieser Welt, ein Teil des Ganzen. Die Auswirkung des Konflikts kann sich auf verschiedenen Ebenen zeigen, z.B. in Form von körperlichen oder seelischen Leiden oder Krankheiten. Je länger dieser Konflikt nicht gelöst ist, desto schwerwiegender können die Auswirkungen werden. Die Auswirkung, die dieser Konflikt auf unseren Zustand, unser Leben und die Welt hat, hebt sich erst auf, wenn der Konflikt gelöst ist. 

 

Das ist auch genau der Grund, warum die vielleicht, obwohl Du schon ganz viel an Deiner Selbstliebe gearbeitet hast und Dir schon eine gewisse innere Stärke und Stabilität aufgebaut hast, trotzdem nicht so richtig vorwärtskommst in Deiner Heilung. Denn solange Du nur oberflächlich an Dir arbeitest, aber diesen Konflikt nicht in Dir löst, wird dieser Konflikt auch weiterhin eine Wirkung auf Deinen Zustand haben. Um Dich wirklich frei entfalten zu können und heilen zu können, ist es meiner Meinung nach nötig den Konflikt zu lösen, der da in uns drinnen ist. Um offen sein zu können, diesen Konflikt überhaupt lösen zu können, ist es meiner Meinung nach aber auf jeden Fall nötig, sich zuerst einmal eine Grundstabilität und Selbstliebe in sich aufgebaut zu haben. Dies ist nötig, um sich überhaupt auf den Konflikt einlassen zu können und hier auch in die Liebe und das Mitgefühl zu kommen.

Wie kannst Du vorgehen, um Dich aus der Abhängigkeit zu befreien?

Bei Abhängigkeiten und einer Sucht geht es immer um tiefere Ebenen und nicht um den Verstand. Deshalb kannst Du eine Abhängigkeit auch nicht mit Deinem Verstand lösen. Eine Abhängigkeit zu versuchen mit dem Verstand zu lösen, ist, wie wenn man einem Drogenabhängigen sagen würde: Die Droge symbolisiert einfach nur die Urliebe, nach der Du Dich sehnst und schadet Dir, also lass die Finger davon und fang an Dich selber zu entwickeln und der Urliebe in Dir drinnen näher zu kommen. Das reicht meistens nicht, um sich von der Sucht zu lösen. Denn unser Gehirn sucht sich, für die Erfüllung unsere tiefsten Bedürfnisse, immer den bequemsten und vermeintlich sichersten Weg. Den kürzesten Weg mit den geringsten Widerständen. Und der Weg der geringsten Widerstände, ist es, sich der Sucht hinzugeben und zuzugreifen und dass zu nehmen, was da ist, ganz egal, ob einen das schadet, oder nicht.

 

Je nachdem, wie stark man von dem Menschen abhängig ist und ob das ganze auch schon körperliche Auswirkungen hat, wie z.B., dass körperliche Entzugserscheinungen da sind, wenn wir nicht mit diesem Menschen zusammen sein können, müssen wir, außerhalb unseres Verstandes, andere Geschütze ausfahren, um uns von dieser Sucht auch befreien zu können.

Schritt 1: IST-Zustand

Um eine neutrale Perspektive auf die Beziehung, die Du führst, einnehmen zu können, ist es sinnvoll, Dir einmal über folgende Fragen klar zu werden:

  • Was ist gut an dieser Verbindung und was schlecht?
  • Was tut Dir dieser Mensch und die Beziehung Gutes?
  • Was für Leid verursacht dieser Mensch und diese Beziehung in Dir?

Diese Fragen helfen Dir dabei, zu erkennen, wie die Realität wirklich aussieht. Denn, wenn man sich in einem Abhängigkeitsverhältnis befindet und süchtig ist, sieht man oft die Realität nicht mehr.

Schritt 2: Entscheidung treffen

  • Willst Du Dich wirklich von diesem Menschen lösen und bist Du bereit mit den erst einmal negativen Konsequenzen zu leben?
  • Bist Du bereit, erst einmal eine wahrscheinliche Verschlimmerung Deines Zustandes hinzunehmen?
  • Wie wichtig ist Dir ein freies und selbstbestimmtes und wirklich erfülltes und glückliches Leben?

Meiner Meinung nach sollte der Wunsch nach Freiheit und einem selbstbestimmten Leben und damit einfach auch wirklich erfüllt und glücklich sein zu können in diesem Leben, größer sein, als die Angst vor dem Zustand, der jetzt wahrscheinlich erst einmal schlechter sein wird.

Schritt 3: Radikaler Entzug

Ein radikaler Entzug in Bezug auf einen Menschen bedeutet für mich, mich von allem, was mit diesem Menschen in Verbindung steht, radikal zu trennen: wie z.B. Fotos, Briefe, Emails, SMS, Geschenke, Erinnerungen und vor allem auch von den Kontaktdaten incl. Handynummer. Und Du solltest auch alle Kontaktversuche von diesem Menschen sofort, ohne lange zu fackeln löschen bzw. gleich Deine Handynummer ändern. So dass er Dich erst gar nicht erreichen kann und Du ihn auch gar nicht kontaktieren kannst, wenn Du das irgendwann möchtest. Wenn Du Dich jetzt wirklich von der Sucht zu einem Menschen befreien möchtest, dann solltest Du Dich von allem, was mit diesem Menschen zu tun hat, trennen und auch jede Kontaktmöglichkeit, die Dir zur Verfügung seht, von ihm kappen.  

 

Das mag jetzt vielleicht radikal klingen, aber um eine tiefe Sucht und Abhängigkeit zu einem Menschen wirklich lösen zu können, erfordert es meiner Meinung nach radikale Maßnahmen, um das auch wirklich durchzuziehen. Man kann das wirklich mit einem Drogenentzug vergleichen. Wenn Du Dich von einer Drogen- oder Alkoholsucht befreien möchtest, dann kommst Du damit wahrscheinlich auch nicht weit, wenn Du den Alkohol weiterhin Zuhause zur Verfügung hast.

Schritt 4: Durchlebe bewusst den Trennungsprozess

Trenne Dich sehr gerne in einem Ritual von all den Dingen, die mit diesem Menschen in Verbindung stehen. Setze Dich zum Beispiel abends raus, mache ein Feuer in einer Feuerschale und verbrenne alle Briefe und Fotos, bzw. lösche ganz bewusst die Fotos und Daten von Deinem Handy. Während Du Dich von den ganzen Dingen trennst, ist es ganz wichtig, hier auch alle Emotionen zuzulassen, die in Dir hochkommen. Erlaube Dir zu weinen, zu trauern oder auch wütend zu sein. Denn oft ist es so, dass uns eine Trennung von einem Menschen so schwer fällt, weil wir diesen Trennungsprozess nie wirklich durchleben, sondern, weil wir uns davor drücken. Oft werden die Emotionen, die zu einem Trennungsprozess dazu gehören, von uns über Jahre verdrängt und niemals zugelassen. Und oft ist es genau das, was uns dann so lange leiden lässt. Mit dem Nichtzulassen des Schmerzes, der mit der Trennung in Verbindung steht, halten wir im Prinzip ewig daran fest.

Schritt 5: Euphorische Phase > Entzugserscheinungen

Nach dem Trennung-Ritual kann es sein, dass Du zuerst einmal in einer sehr euphorischen Phase bist, in der Du Dich frei fühlst und es Dir gut geht. In der Regel folgt danach dann erst der richtig tiefe Einbruch. Das heißt, danach wirst Du mit den Entzugserscheinungen erst wirklich konfrontiert werden. Also mit den tiefen Ur-Ängsten, warum Du Dich an der Person festgehalten hast. Du warst ja abhängig von der Person, weil Du unterbewusst davon ausgehst, dass Du, wenn dieser Mensch nicht da ist, sterben wirst.

 

Ich kann Dich nur von ganzem Herzen dazu ermutigen, durch diese Ur-Angst durchzugehen, auch wenn sie verdammt hart ist. Denn diese Phase wird Dich nicht umbringen, aber sie ist so unglaublich wichtig, um in Deine tieferen Kräfte zu kommen. Wenn Du da einmal durchgegangen bist, dann wirst Du eine extreme Stärke in Dir entwickeln, die Dir auf Deinem Heilungsweg immer wieder dienen wird. 

 

Nun wünsche Dir noch einen wunderschönen Tag, Abend oder eine gute Nacht, je nachdem in welcher Zeit Du auch immer Dich gerade befindest.

Die Liebe in mir, grüßt die Liebe in Dir!

Deine Andrea

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"Es kann sehr schwer sein, eine Liebesbeziehung zu beenden, selbst wenn man weiß, dass sie schädlich ist. Wenn ich von einer schädlichen Beziehung spreche, meine ich damit nicht die Beziehung, die durch schwierige Stadien der Disharmonie und Enttäuschung geht; diese sind unausweichlicher Bestandteil der Entwicklung, wenn zwei unabhängige und sich verändernde Menschen eine liebevolle Partnerschaft aufrechterhalten wollen... Wenn Menschen keine erfüllende Beziehung finden, ist der Grund dafür häufig ihre Unfähigkeit, eine unwiderruflich unbefriedigende Beziehung aufzugeben und weiterzugehen." (Dr. Howard M. Halpern)


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