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Hast Du Angst davor, die Kontrolle über Deine Gefühle zu verlieren?

Fragen zur Selbstreflexion

Wenn wir Angst davor haben, die Kontrolle über unsere Gefühle zu verlieren, dann sollten wir uns folgende Fragen stellen:

  • Ist es wirklich die Angst davor, die Kontrolle über Deine Gefühle zu verlieren?
  • Oder möchtest Du in Wahrheit etwas anderes kontrollieren?

  • Was möchtest Du wirklich kontrollieren?

  • Was passiert denn, wenn Du die Kontrolle über Deine Gefühle verlierst?

Wenn wir diese Fragen beantworten, dann wird uns klar, dass wir mit der Kontrolle unserer Gefühle eigentlich vermeiden möchten, Schaden anzurichten. Das heißt, wir denken, wenn wir unsere Gefühle kontrollieren, dann kommen wir erst gar nicht in die Situation, jemanden anderen oder uns selbst zu verletzen. Doch sind es wirklich unsere Gefühle, die den Schaden anrichten? 

 

Nein. Es ist unser Verhalten, dass den Schaden anrichtet.

Was sollten wir kontrollieren und wo sollten wir die Kontrolle abgeben?

 „Weil wir unsere Gefühle kontrollieren, kommen wir erst in den Zustand,

mit unserem Verhalten Schaden anrichten zu müssen.“

Durch die Kontrolle unserer Gefühle, kommt es in uns zu einem Energiestau, den wir körperlich kaum oder nicht aushalten können. Um diesen Druck in uns loszuwerden, machen wir dann meistens unüberlegt irgendein Verhalten, dass häufig Schaden anrichtet. 

 

Deshalb ist es so wichtig, nicht mehr zu versuchen, die Gefühle zu kontrollieren, sondern sich stattdessen auf das Verhalten zu konzentrieren und in eine Richtung zu lenken, die uns und anderen nicht schadet. Das bedeutet, es ist wichtig, sich ein alternatives Verhalten auszusuchen, dass man immer dann einsetzen kann, wenn es zu einer Situation kommt, in der sich ein Druck in uns aufbaut.

 

Hier sollten wir unbedingt ein Verhalten wählen, dass uns gut tut.

Vorgehensweise

Meistens kommt es zwischenmenschlich zu einer Situation, in der unser Gegenüber mit seinen Worten oder seinem Verhalten ein bestimmtest Gefühl in uns auslöst, wogegen wir uns innerlich wehren. Anstatt nun zu versuchen dieses Gefühl zu kontrollieren oder zu verdrängen, sollten wir das Alternativverhalten, dass wir uns ausgesucht haben, einsetzen. 

 

Ich habe dann z.B. die Situation verlassen und bin in den Wald gegangen. Hier habe ich mich einfach auf den Boden gesetzt, die Waldluft eingeatmet und mich mit der Natur verbunden oder bin ganz langsam zwischen den Bäumen durchgegangen und habe die Rinden der Bäume berührt. Mit diesem Verhalten richtet man keinen Schaden mehr an. Ganz im Gegenteil. Damit tue ich mir etwas Gutes, dass mich langfristig heilt.

 

Nun wünsche ich Dir noch einen wunderschönen Tag, Abend oder eine gute Nacht, je nachdem in welcher Zeit Du auch immer Dich gerade befindest.

Die Liebe in mir, grüßt die Liebe in Dir!

Deine Andrea

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Selbtsheilung Borderline Persönlichkeitsstörung

Andrea Hein

"Wenn wir die Botschaften hinter unseren seelischen Leiden erkennen,

 dann sind wir auch in der Lage, sie selbst in uns zu heilen."

Ich bin ausgebildete Psychologische Beraterin, Personal Coach und Meditationsleiterin. Vor allem aber bin ich Leidensversteherin und Mitfühlerin. Denn ich weiß, wie es sich anfühlt, nicht zu wissen, wer man ist, keinen Sinn in seinem Dasein zu sehen, in seinem Leid gefangen zu sein und die Hoffnung fast völlig verloren zu haben. Doch heute weiß ich auch, wie sich tiefer Frieden, Liebe und Lebensfreude anfühlen. Ich bin der festen Überzeugung, dass unsere seelischen Leiden keine Krankheiten, sondern Aufgaben sind, denen wir uns selbstverantwortlich stellen dürfen. Wir können selbst wählen, in welche Richtung wir im Leben gehen möchten. In Richtung Leid, oder in Richtung Freude. Ich wähle Freude und Du?


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