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Werde zu Deinem eigenen Fels in der Brandung!

Werde zu Deinem eigenen Fels in der Brandung! Wie Du Halt und Sicherheit in Dir entwickelst.

Hallo, Du wundervoller Mensch, schön dass Du hier bist!

 

In dieser Podcastfolge beschäftige ich mich mit dem spannenden Thema, wie es Dir gelingen kann, eine innere Sicherheit in Dir aufzubauen, mit der Du von den Stürmen des Lebens nicht mehr so leicht aus der Bahn geworfen werden wirst.

 

Gerade wenn Du Dich in einem eher nervösen, ruhelosen und hektischen Zustand befindest, indem Du es nirgends lange aushältst, indem Du Dich vielleicht sogar die ganze Zeit irgendwie auf der Flucht befindest und in Dir einfach nicht zur Ruhe kommst, dann könnte diese Folge auf jeden Fall wertvoll und interessant für Dich sein. 

 

In dieser Podcastfolge erfährst Du u.a.: 

  • warum Du Dich unsicher fühlst
  • wie Du Dir selbst eine Sicherheit in Dir aufbauen kannst, die Dir in allen Lebenssituationen Halt gibt.

Ich hoffe, dass  Dir diese Folge gut tut und ich Dich ein bisschen inspirieren kann, dass Du auch in dieser Hinsicht Deinen Zustand komplett selbst in Dir verändern kannst. In Dir ist alles was Du brauchst, um den Halt und die Sicherheit in Dir zu entwickeln, die Du Dir wünschst. Teile Deine Erkenntnisse und Erfahrungen zu dem Thema sehr gerne unten in den Kommentaren, auf meinem YouTube-Kanal oder auf Instagram @andreachristlhein.

 

Lass' uns gemeinsam dazu beitragen, ein neues Bewusstsein für Heilung auf die Erde zu bringen! 


Der Flucht-Modus

Früher war ich, was meine innere Sicherheit betrifft, in einen komplett gegenteiligen Zustand, wie ich mich heute befinde. Ich hatte überhaupt keinen Halt in mir. In dieser Zeit war ich in einem Zustand, indem ich sehr unruhig, hektisch, nervös und getrieben in mir war, dass ich es nicht aushalten konnte und ich musste dann immer wieder flüchten, von den Orten, wo ich mich gerade befunden habe. Egal ob das die eigene Familie, Freunde, der Supermarkt, öffentliche Plätze oder sogar meine eigene Wohnung war. Meistens bin ich dann ins Fitnessstudio oder zum Joggen gegangen. Ich konnte nicht mehr da bleiben, wo ich mich gerade befinde, sondern musste dann unbedingt in Bewegung kommen und die Situation, in der ich gerade war, verlassen. Weil sich in mir so ein extremer Druck aufgebaut hat und ich keine andere Möglichkeit für mich hatte, diesen Druck abzubauen. Das war wie auf der Flucht zu sein.

In welchen Situationen musst Du flüchten?

Heute ist mir bewusst, dass dieser ganze Zustand deshalb zustande kam, weil ich es in mir selbst nicht ausgehalten habe, weil ich mich in mir selbst nicht sicher gefühlt habe. Es lag also gar nicht an den Situationen, in denen ich mich jeweils befunden habe, von denen ich schnelle weg musste, sondern es lag an meiner eigenen Sicherheit in mir, in der jeweiligen Situation.

 

Das ist mir deshalb klar geworden, weil ich es zum Beispiel in der Arbeit länger ausgehalten habe. In meiner Arbeit konnte ich den ganzen Tag meine Aufgaben erledigen, ohne flüchten zu müssen. Das lag daran, dass ich in meiner Arbeit ein eigenes Büro hatte, indem ich im Prinzip den ganzen Tag irgendwelche Aufträge abgearbeitet habe. Ich war Assistentin von einem Team in der Vermögensberatung und meine Aufgaben waren im Prinzip Dinge für dieses Team zu erledigen. Dies konnte ich aufgrund meiner langjährigen Erfahrung wie im Schlaf und genau dadurch habe ich mich in diesem Bereich auch so sicher gefühlt. Anders war es zum Beispiel wenn wir ein Meeting hatten. Hier haben sich nach einer gewissen Zeit auch wieder diese Fluchtgefühle in mir aufgestaut.

 

Was ich mit dieser Geschichte eigentlich verdeutlichen möchte, ist, dass es überhaupt nicht an den Situationen liegt, die uns so unsicher machen, sondern an unserer eigenen Sicherheit in uns selbst, in der jeweiligen Situation.

"Es gibt Situationen, in denen fühlen wir uns sicher. Und es gibt Situationen, in denen fühlen wir uns unsicher, aber nicht weil die Situation so schlimm ist, sondern weil wir in der entsprechenden Situation noch nicht gelernt haben den Halt in uns zu finden." 

  • In welchen Situationen in Deinem Leben musst Du flüchten?
  • Gibt es auch Situationen in Deinem Leben, von denen Du nicht flüchten musst?
  • Was ist anders in diesen Situationen und was gibt Dir in diesen Situationen Sicherheit?
  • Was brauchst Du, um Dich sicher fühlen zu können?

Im Nachhinein kann ich ganz genau sagen welche Situationen es waren, von denen ich fliehen musste. Das waren bei mit z.B:

  • Soziale Kontakte: Wenn ich mit Menschen zusammen war, habe ich es irgendwann nicht mehr ausgehalten.
  • Orte, an denen ich mich nicht wohlgefühlt haben.
  • Situationen, die mich auf irgendeine Art und Weise überfordert haben, meine Wahrnehmungskanäle überfordert haben, meine Sinne überreizt haben.

Warum musst Du flüchten?

Die Unsicherheit kam deshalb in mir zustande, weil ich die Eigenschaften die man dazu braucht, in diesen Situationen Sicherheit zu empfinden, nicht in mir entwickelt hatte. Das heißt:

  • Meine Kommunikationsfähigkeit war unterentwickelt in dieser Zeit. Ich konnte überhaupt nicht mit Konflikten umgehen. Ich konnte mich oft nicht so ausdrücken, dass ich von anderen verstanden wurde.
  • Ich kam mit meiner eigenen Gefühlswelt nicht klar.
  • In der Stadt konnte ich mich z.B. von den ganzen Sinneseindrücken nicht abgrenzen. Der Lärm, die Gerüche, die Bilder, die Menschen - all das hat mich damals überfordert und genau deshalb wollte ich davon flüchten.
  • In meiner Wohnung habe ich nicht gewusst, wie ich mit dem Alleinsein umgehen kann. Ich habe nicht die Fähigkeit in mir entwickelt gehabt, alleine klar zu kommen.

Wann fühlst Du Dich in Dir sicher?

Es geht bei der Sicherheit in uns selbst eigentlich immer darum, uns in uns selbst diesen Wohlfühlraum zu erschaffen, den wir brauchen, um uns in den Situationen, in denen wir uns unsicher fühlen, sicher fühlen zu können. Diesen Wohlfühlraum in uns können wir uns selbst erschaffen und trainieren, indem wir genau die Eigenschaften und Fähigkeiten in uns entwickeln, die uns noch fehlen, um uns sicher fühlen zu können. Wie z.B.:

  • die Kommunikation
  • der Umgang mit unseren Emotionen
  • unsere Sozialkompetenz
  • die Fähigkeit sich alleine wohlfühlen zu können.

All diese entwickelten Fähigkeiten geben uns dann ein Gefühl der Sicherheit und plötzlich merken wir, dass die Situation, in der wir uns befinden, in Wirklichkeit überhaupt nicht schlimm ist.

 

Auf der einen Seite geht es also darum alle Fähigkeiten und Eigenschaften in uns zu entwickeln, die wir brauchen, um uns in uns sicher fühlen zu können und auf der anderen Seite geht es natürlich auch wieder darum unsere Ängste zu überwinden. Gerade wenn wir uns schon sehr lange in dem Flucht-Modus befinden spielen unsere Ängste natürlich auch eine große Rolle.

 

Klarheit darüber, wie die Dinge funktionieren, was wir im Leben wollen und wie wir als Mensch funktionieren gibt uns innere Sicherheit. Wenn wir nicht wissen, wie die Dinge funktionieren, was wir im Leben wollen und wie wir als Mensch in unserer Gesamtheit eigentlich funktionieren, dann fühlen wir uns unsicher. Genau in diesem Zustand habe ich mich selbst noch vor ein paar Jahren befunden. Heute bin ich mir sicher als Mensch und komme wunderbar mit anderen Menschen und auch alleine zurecht. Doch auch ich bin in manchen Lebensbereichen immer noch unsicher, einfach weil ich mir in diesen Bereichen noch nicht klar über mich bin, und mir noch nicht genügend Wissen aufgebaut habe.

Wo in Deinem Leben bist Du noch unsicher?

Ein deutliches Zeichen dafür, dass Du in manchen Bereichen Deines Lebens noch nicht so entwickelt bist, wie Du es eigentlich könntest, sind die Momente, wenn wir in unser Kindheits-Ich zurückfallen. Guck einmal in den verschiedenen Bereichen Deines Lebens, in denen es noch nicht so gut läuft, wie Du es Dir wünschst, in was für einer Rolle Du Dich da befindest. Befindest Du Dich da vielleicht immer noch in Deiner Kinderrolle und verhältst Dich auch so, wie Du Dich als Kind verhalten hast?

  • Forderst Du vielleicht die Dinge, die Du als Kind schon gefordert hast?
  • Wie hast Du Dich als Kind in Konfliktsituationen verhalten?
  • Wie hast Du Dich als Kind verhalten, wenn Du zurückgewiesen wurdest?
  • Wie hast Du Dich als Kind verhalten, wenn Du in Situationen geraten bist, die unvorhergesehen waren und Dir vielleicht sogar Angst gemacht haben?

Uns klar darüber zu werden, in welchen Bereichen unseres Lebens wir noch nicht unser Erwachsenes-Ich entwickelt haben, ist eine sehr wertvolle Erkenntnis, denn wir können dann ganz gezielt in diesen Momenten daran arbeiten und uns bewusst machen, welche Rolle wir eigentlich in unserem Leben einnehmen möchten.

  • Wer möchtest Du jetzt im Erwachsenenalter sein in Deiner Familie, in Deiner Beziehung oder in Deinem Beruf etc.?

Und diese neue Rolle kannst Du dann auch ganz gezielt in den verschiedenen Momenten üben, denn jetzt wird es Dir auffallen, wenn Du in die Kinderrolle zurückfällst. Es ist nicht leicht in den Momenten plötzlich anders zu reagieren, als wir das früher getan haben. Aber wenn es uns auffällt, dann ist das auf jeden Fall ein erster großer Schritt, um an der Veränderung arbeiten zu können. Hier ist es ganz wichtig geduldig mit uns zu sein und uns nicht zu verurteilen, wenn wir wieder einmal in die Kinderrolle zurückfallen. Ich falle auch in meinem Alltag immer wieder in die Kinderrolle zurück. Aber mir ist das dann bewusst, ich reflektiere die Situation und überlege mir, wie ich das nächste mal reagieren möchte, in so einer Situation.

 

Auf der einen Seite ist es wichtig, uns in diesen Momenten selbst Liebe und Mitgefühl entgegenzubringen und das verletzte Kind in uns liebevoll in den Arm zu nehmen und auf der anderen Seite ist es wichtig nicht zu vergessen, dass Erwachsene-Ich zu entwickeln. Denn es ist doch auch Zeit, endlich erwachsen zu werden, denn als Erwachsene haben wir in unserem Leben einfach viel mehr Möglichkeiten, als in unserer Kinderrolle.

 

Nun wünsche ich Dir noch einen wunderschönen Tag, Abend oder eine gute Nacht, je nachdem in welcher Zeit Du auch immer Dich gerade befindest.

Die Liebe in mir, grüßt die Liebe in Dir!

Deine Andrea

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Halt und Stabilität

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