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Es werde Licht

Wenn die Tage kürzer werden und wir viel Zeit drinnen verbringen, bekommen wir nur sehr wenig Tageslicht ab. Während es dunkel ist, wird das Schlafhormon Melatonin ausgeschüttet. Im Herbst und Winter, wenn es nur wenige Stunden hell ist, bleibt der Melatoninspiegel auch tagsüber erhöht. Als Folge davon können Müdigkeit, Schlafstörungen und eine depressive Stimmung auftreten. Während der dunklen Herbst- und Wintermonate nehmen auch die Depressionen zu. Hierbei spricht man von saisonal abhängigen Depressionen (Herbst- Winterdepressionen).

 

Tageslicht hemmt die Melatonin-Ausschüttung größtenteils. Außerdem steigt durch Sonnenlicht der Spiegel des Glückshormons Serotonin, das positiv auf die Stimmung wirkt. 

 

Nutze die kurzen hellen Phasen so oft wie möglich für Spaziergänge. Auch an trüben Tagen bekommt man draußen noch am besten seine Tagesdosis Licht ab. Außerdem kann eine Lichttherapie mit einer Tageslichtlampe helfen, die Stimmung positiv zu beeinflussen. Hierfür sitzt man etwa 60 bis 80 cm vor einer hellen Leuchte. Es ist wichtig, dass man hierbei keine Sonnenbrille trägt, weil das Licht seine Wirkung über die Netzhaut entfaltet. Man sollte aber natürlich nicht direkt in das Licht blicken, sondern daran vorbei.

 

Probiere es aus!

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