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Machtlosigkeit, Hilflosigkeit, Unterdrückung und Unfreiheit - Schicksal oder Aufgabe?

Machtlosigkeit, Hilflosigkeit, Unterdrückung und Unfreiheit - Schicksal oder Aufgabe?

Hallo Du wundervoller Mensch,

 

in dieser Podcastfolge beschäftige ich mich tiefergehend mit Lebenssituationen, die wir als extrem einengend und dominierend erleben und der Frage, was es für einen Sinn haben kann, so vom Schicksal gebeutelt zu werden und ob es uns auch in diesen Situationen gelingen kann, das Leid zu verlassen und der Spur der Liebe und Freude zu folgen.

 

Du erfährst in dieser Folge u.a.

  • welche zwei Sichtweisen es gibt, Lebenssituationen und Umstände zu betrachten
  • welche Perspektive Dich auch in herausfordernden Situationen unterstützt, eine positive Lebenseinstellung zu entwickeln

  • warum Du einen wertvollen Beitrag auf dieser Erde leistest, wenn Du  Dich aufmachst, gerade Themen, wie Machtlosigkeit, Hilflosigkeit, Unterdrückung in Dir zu heilen
  • was Dich wirklich unfrei und verzweifelt fühlen lässt und warum Du wirklich an der Situation leidest
  • warum es viele Menschen sogar (unterbewusst) als etwas Schlechtes empfinden, glücklich und freudvoll zu sein
  • warum es nicht egoistisch ist, sich ein Leben in Freiheit, Reichtum und Erfüllung zu erschaffen und sogar egoistisch ist, das nicht zu tun. 

Ich wünsche Dir ganz viel Freude beim Zuhören!

 

Deine Andrea

Wenn das Leid zum Schicksal wird

Es gibt Situationen in unserem Leben, die uns so sehr einengen und dominieren, in denen wir uns machtlos, hilflos und wie in einem Gefängnis fühlen. Wenn wir in diesen Situationen stecken, können wir uns zum einen oft überhaupt nicht mehr vorstellen, diese Situation jemals verlassen zu können und zum anderen auch nicht, dass wir  jemals erfüllt und glücklich leben können.

 

Beispiele können sein:

  • man hatte einen Unfall und ist Querschnittsgelähmt
  • einen Pflegefall in der Familie, einen Menschen, um den den man sich kümmern muss
  • man hat Kinder bekommen, ist vielleicht sogar alleinerziehend und ist mit dieser Situation überfordert
  • der Partner ist Alkoholiker
  • man befindet sich in einem finanziellen Abhängigkeitsverhältnis

Man steckt sozusagen entweder in der Rolle, dass man selbst so gehandikapt ist, dass man sich nicht frei entfalten kann oder, dass man sich um einen anderen Menschen kümmern muss und seine eigenen Bedürfnisse und Werte unterdrücken und zurückhalten muss, weil man in einer Verpflichtung gegenüber dem anderen Menschen steht. Man befindet sich in einer Situation, die keinen Raum für die eigene Entfaltung lässt und fühlt sich in dieser Situation gefangen, hilflos, machtlos und eingeengt und leidet natürlich aufgrund dieser ganzen Gefühle, die da mitschwingen

 

Man leidet also nicht aufgrund der Situation, in der man steckt, sondern aufgrund der Emotionen, die in dieser Situation mitschwingen.

 

Man könnte diese Situationen, vor allem auch die Situationen, in denen man sich um einen anderen Menschen kümmern muss, aber auch ganz anders betrachten. Diese Situation könnte in einem auch Gefühle wecken, wie zum Beispiel: Ich habe Macht über einen anderen Menschen. In meiner Arbeit in einer Physiotherapiepraxis gibt es einige Patienten, die in die Behandlung kommen, weil sie einen Schlaganfall hatten. Diese Männer werden oft von Frauen begleitet, die etwas sehr dominantes ausstrahlen, das Ruder in der Hand haben und ihrem Mann die Richtung vorgeben. Wenn ich diese Situationen beobachte, entsteht in mir zum Beispiel der Eindruck, dass hier der Mann seiner Frau komplett ausgeliefert ist und die Frau steht im Machtverhältnis über dem Mann.

 

Oder es gibt zum Beispiel auch Menschen, die eine tiefe Sehnsucht danach haben, in einem unfreien Abhängigkeitsverhältnis zu leben. Bei der „Störung“ Body Integrity Identity Disorder = Körperintegritätsidentitätsstörung, geht es zum Beispiel darum, dass der Mensch ein tiefes Bedürfnis danach hat, seinen Körper so zu verändern oder Körperfunktionen (wie z.B. die Hör- oder Sehfähigkeit) so  aufzuheben, dass er behindert ist. Bei diesen Menschen ist es so, dass sie unter ihrem voll funktionsfähigen Körper, mit dem sie sich frei bewegen können, leiden. Sie sehnen sich danach, behindert zu sein und empfinden es als Erlösung, unbeweglich, unfrei und ausgeliefert zu sein. Wie diese Krankheit medizinisch erforscht ist, weiß ich nicht - ich bin kein Arzt oder Psychiater, aber ich kann mir sehr gut vorstellen, dass man diesen Wunsch nach einer Lebensbehinderung hat, weil man es so empfindet, als würde man sich in dieser Freiheit und Grenzenlosigkeit, was die Seele ja auch ist, also was ein Teil von uns auch ist, verlieren. Man empfindet es so, als würde man auseinander fallen, wenn man sich frei bewegen und entfalten kann und indem man sich nun selbst  aushebelt, haltet man sich sozusagen zusammen und schützt sich somit. Das Ganze läuft natürlich in den allermeisten Fällen unterbewusst ab. 

Welche Emotionen stehen hinter der Situation?

In den ganzen Situationen, in denen Menschen von anderen Menschen abhängig sind, geht es immer um die Themen: Macht, Machtausübung - Machtlosigkeit, hilfsbedürftig sein - die Rolle des Helfers, selber abhängig zu sein - einen anderen Menschen von sich abhängig zu machen.

 

Im Prinzip haben wir nun zwei Möglichkeiten diese Situation für uns zu bewerten und zu betrachten:

Perspektive: Die Situation ist Schuld an unserem emotionalen Zustand

Ich würde einmal behaupten, die meisten Menschen gehen davon aus, dass sie sich fühlen, wie sich sich fühlen, also z.B. machtlos, ausgeliefert, unfrei, unterdrückt, verzweifelt, weil sie in der Situation, die im Außen herrscht, stecken. Das Umfeld, die Situation in der sie stecken, ist sozusagen Schuld daran, wie sie sich fühlen und sie glauben, sie können sich nur anders fühlen, indem sich die Situation im Außen verändert.

 

Also, wenn man z.B. einen Menschen pflegen muss, kann man sich erst anders fühlen, wenn dieser Mensch irgendwann stirbt oder man ihn aus anderen gründen nicht mehr pflegen muss. Oder wenn man ein jähzorniges Kind hat, mit dem man nicht zurecht kommt, kann man sich erst in Frieden fühlen, wenn das Kind irgendwann in ein Alter kommt, indem sich das Kind verändern kann. Oder wenn man z.B. einen Unfall hatte und im Rollstuhl sitzt und davon ausgeht, dass der Zustand in einem Rollstuhl zu sitzen, verantwortlich dafür ist, wie man sich fühlt, kann es gut sein, dass man hier überhaupt keine Hoffnung mehr sieht, in tiefe Depressionen fällt und überhaupt nicht mehr glücklich wird im Leben.

 

Um nun das, was da um mich herum geschieht, für mich lösen zu können, ist es im ersten Schritt ganz wichtig eine andere Perspektive auf diese ganze Situation einzunehmen: also weg von der Opfersicht, hin die Verantwortung für das eigene Leben und den eigenen Zustand zu kommen. Und das ist gerade in den Situationen in denen ich mich machtlos, hilflos und gefangen fühle so schwer, weil es eben genau bei diesen Gefühlen darum geht, die Verantwortung für sich zu übernehmen und sich die Eigenmacht zurückzuholen.

Perspektive: Die Schöpfersicht/Übernahme der Selbstverantwortung

Wir kennen aber auch andere Beispiele von Menschen, die gerade nachdem sie einen Unfall hatten, etwas Großartiges aus Ihrem Leben gemacht haben und auch wahnsinnig viel bewirkt haben auf dieser Erde. Die zweite Variante, wie wir die Situation sehen können, in der wir stecken, ist, dass wir in dieser Situation stecken, weil diese ganzen Gefühle, die damit in Verbindung stehen, als traumatische Erlebnisse tief in unserem Unterbewusstsein eingespeichert sind, aber noch nicht geheilt wurden. Und weil diese traumatischen Erlebnisse eben in uns noch nicht geheilt sind, wir genau deshalb erst in diese Situation, die wir jetzt im Außen erleben, hineingeraten  sind.

 

Um das Leben so betrachten zu können, wie ich es eben geschildert habe, braucht man übrigens überhaupt nicht an eine höhere Kraft zu glauben und das Ganze hat auch überhaupt nichts mit Spiritualität zu tun, sondern genauso funktioniert unsere menschliche Psycho. Es ist längst wissenschaftlich bewiesen, dass genauso die Psyche des Menschen funktioniert.

 

Und genau weil es eben auch Menschen gibt, die einen Menschen pflegen, sich in dieser Situation eben nicht machtlos fühlen, sondern sich in Frieden in dieser Situation fühlen können, oder weil es eben auch ganz viele Mütter gibt, die nicht an ihrem jähzornigen Kind verzweifeln, sondern diese Situation ganz gelassen und souverän lösen können, zeigt uns eben ganz deutlich, dass, wie wir die Situationen, in denen wir stecken, empfinden, etwas mit unserer inneren Welt zu tun hat und dass wir uns nicht so fühlen, weil die Lage im Außen so schlimm ist.

Was möchte mir die Situation sagen?

Um ein herausforderndes Thema in einem positiven Sinn für sich anzugehen, sollten wir uns gar nicht so sehr die Lage, in der wir stecken ansehen, sondern vielmehr die Emotionen, die damit in Verbindung stehen. Denn die Emotionen, die mit der Situation im Außen in Verbindung stehen, genau da liegt das Heilungspotenzial versteckt.

 

Es ist kein Zufall, dass wir in dieser Situation stecken, sondern aufgrund dem Prinzip von Ursache und Wirkung geschehen. Dieses Ursache- und Wirkungsprinzip geht natürlich über unser eigenes Leben weit hinaus. Denn natürlich spüren auch wir selbst noch die nicht geheilten traumatischen Erfahrungen unserer Ahnen in uns. Die Themen, die unsere Vorfahren, oder sogar noch größer betrachtet, die Menschheit als Kollektiv, noch nicht in einem positiven Sinn bearbeitet haben, lösen sich natürlich nicht einfach in Luft auf, sondern prägen auch weiterhin das Leben auf dieser Erde. So, wie das Leben auf dieser Erde momentan aussieht, ist kein Zufall, sondern hat natürlich etwas mit den Menschen und ihren Handlungen zu tun.  Jeder einzelne Mensch trägt mit seinem eigenen Verhalten und vor allem auch mit seinen wahren inneren Absichten und den Emotionen dazu bei, was aus unserem Leben auf der Erde wird. Also, Du steckst nicht ohne Grund in der Situation, in der Du heute bist. Sondern bist einfach ein Teil von dem Ursache und Wirkung Prinzip.

 

Was aber noch viel wichtiger ist, ist, dass Du nicht in dieser Situation steckst, weil Du irgendwie vom Leben bestraft wirst, oder weil Du es nicht verdient hast glücklich zu sein, oder weil es Dein Schicksal ist, an der Situation über viele Jahre oder vielleicht sogar Dein ganzes Leben lang zu leiden. Das ist nicht der Grund, warum wir in dieser Situation stecken. Darum geht es nicht in unserem Leben. In unserem Leben geht es immer um Evolution, Wachstum und Weiterentwicklung.

 

Selbstheilung und Selbstentfaltung als Aufgabe

Gerade in der heutigen Zeit, in der wir leben, geht es in unserem Leben auch darum, uns selbst zu entfalten und damit in Verbindung zu kommen, mit der universellen Liebe, von der wir uns sehr weit entfernt haben.

 

Diese ganze Situation spiegelt uns im Außen wieder, was es in unserem Inneren zu heilen gilt, um uns der universellen Liebe eben wieder nähern zu können. Ich glaube, wir brauchen nicht darüber reden, dass die Erde mehr Liebe braucht, ganz egal ob ich nun daran glaube, dass es eine göttliche Kraft gibt oder nicht. Was wir hier sehen auf der Erde, ist, dass die Erde mehr Liebe braucht. Um aber nun mehr Liebe auf diese Erde bringen zu können, braucht es die Verbindung zur Liebe in uns. Mit der Liebe in mir kann ich mich aber nur verbinden, wenn ich den Schmerz, der mich von der Liebe trennt, in mir heile. Wenn ich die Mauern, die mich von der Liebe trennen, durchbreche, die ich, weil ich ein Teil von dem Ursache- und Wirkungsprinzip bin, ein Teil von allem, was hier existiert bin, von der Erde, von der Vergangenheit auch dieser Erde bin, in mir aufgebaut habe. Aus Angst davor, dass eigene Leben zu verlieren. Wir haben Mauern um das Zentrum der Liebe in uns aufgebaut, aus Schutzgründen und weil wir es nicht besser gewusst haben. Was wir damit aber getan haben, ist uns von der Liebe zu trennen, die das ganze Leben doch erst lebenswert macht. Wir brauchen keine Schutzmauern um unser Herz, um zu überleben. Wir brauchen den Mut, diese Mauern einzureißen. Das können wir aber meiner Meinung nach nur, wenn wir uns mit den Themen, die uns in diesen Mauern gefangen halten und die uns im Leben leiden lassen, auseinandersetzen. Bevor ich mich der Liebe in mir nähern kann, muss ich die alten traumatischen Erlebnisse heilen. Wenn ich mich also nun in einer von den Situationen befinde, dann ist das jetzt die Chance für mich diese Themen in mir zu heilen und damit einen unglaublich wertvollen Beitrag für den Heilungsprozess auf dieser Erde zu leisten.

 

Denn meiner Meinung nach sind genau die Themen, wie Machtlosigkeit, Hilflosigkeit, Unterdrückung, Unfreiheit eben nicht nur ein persönliches Thema, sondern gerade diese Themen sind ein kollektives Thema. Denn, wir brauchen uns ja nur einmal die Vergangenheit auf unserer Erde anzusehen. Gerade bei den weitreichenden traumatischen Erlebnissen auf unserer Erde, geht es eben immer genau um die Themen: Machtausübung, Unterdrückung, in der Rolle auch sein, über das Leben anderer Menschen bestimmen und entscheiden zu können. Ich glaube, ich brauche hier keine geschichtlichen Ereignisse aufzuzählen, die diese Welt wirklich im Negativen hin geprägt haben.

 

Gerade deswegen ploppen jetzt diese Themen auf unserer Erde so extrem hoch, weil hier eben auf emotionaler und energetischer Ebene noch nicht besonders viel bearbeitet und geheilt wurde. 

Bist Du bereit die Verantwortung für Dich und Deinen Zustand zu übernehmen?

Meiner Meinung nach liegt es in der Verantwortung von genau den Menschen, die in diesen Situationen stecken, diese Themen in sich zu heilen, denn wer diese Themen in sich heilt, heilt damit auch immer kollektiv die Welt und zwar weit mehr, als wir es für möglich halten. Gerade die Menschen, die schon sehr lange in diesen Situationen stecken, haben meiner Meinung das Potenzial in sich, diese Themen jetzt anzugehen und in sich zu heilen, denn diese Menschen haben eine verdammt große Ausdauer. Denn es erfordert wahnsinnig viel Energie, die Selbstentfaltung über Jahre hin zu unterdrücken und sich in der Rolle eines Leidenden zu befinden.

 

Aber der Leidensweg ist eben nicht der richtige Weg. Hier gibt es auch einen anderen Weg, den wir gehen können. Denn alles, was aus einem Leid heraus geschieht, fördert das Leid auf dieser Erde und das kann niemals der richtige Weg sein.

 

Denn Du leidest ja nicht, weil Du in dieser ausweglosen Situation steckst, sondern Du leidest, weil Du Dich selbst aufgeben hast. Das Leid, dass Du in Dir spürst ist eine Botschaft, die natürlich hier ist, um sich zu entfalten, zu entwickeln und um sich mit der göttlichen Liebe zu verbinden. Und weil Du das eben nicht tust, leidest Du.

Bist Du bereit die Spur des Leidens zu verlassen und der Freude entgegen zu gehen?

Um nun in Dir an diesen Themen zu arbeiten, ist es sinnvoll Dir bewusst zu machen, warum Du Dich wirklich fühlst, wie Du Dich fühlst und zwar in einer selbstverantwortlichen Haltung.

  • Warum fühlst Du Dich wirklich machtlos, hilflos, gefangen, verzweifelt und unterdrückt?

Antwort aus der Opferperspektive: Ich fühle mich so, weil ich mich um meine Eltern kümmern muss, weil ich ein jähzorniges Kind habe, weil ich einen Unfall hatte etc.

 

Antwort aus der Schöpferperspektive: Ich fühle mich so, weil es traumatische Erlebnisse in meiner Vergangenheit, der Vergangenheit meiner Ahnenreihe oder Kollektiv gegeben hat, die noch nicht geheilt wurden.

 

Könnte es sein, dass Du Dich fühlst, wie Du Dich fühlt, weil Du vielleicht schon Dein ganzes Leben lang Deine eigene Entfaltung, Deine eigenen Bedürfnisse und Wünsche unterdrückt und aufgegeben hast? Weil Du Dich schon Dein ganzes Leben lang anpasst hast und funktionierst und es sogar in Deinem System so eingespeichert ist, dass Dich genau dass zu einem guten Menschen macht? Könnte es sein, dass Deine Mutter oder Dein Vater auch schon so gelebt haben? Könnte es vielleicht sein, dass Du Menschen, die frei, erfüllt, wohlhabend und glücklich leben, sogar verurteilst und als egoistisch empfindest?

 

Wir empfinden uns oft selbst als gute Menschen, wenn wir uns in selbst aufopfernden Rollen befinden, weil uns das "selbstlos" macht. Selbstlos ist es aber nur dann, wenn wir nicht darunter leiden. Solange wir leiden, ist es nicht selbstlos. Wir rechtfertigen unsere Rolle oft damit, indem wir andere Menschen, die es eben nicht so machen, verurteilen. Eine Verurteilung entsteht aber auch nur dann, wenn wir einen Anteil von uns selbst ablehnen und verdrängen. Wir können immer nur das verurteilen, was in uns selbst verdrängt ist. Ansonsten würde das mit dem Außen überhaupt nicht in Resonanz gehen.

 

Um diese Situationen für uns lösen zu können, sollten wir uns bewusst machen, dass wir, solange wir leiden, nicht selbstlos sind und auch nichts Gutes auf dieser Welt tun. Wir müssen, gerade in solchen Situationen anfangen, ein bisschen über den Tellerrand hinauszudenken. Gerade in diesen Situationen, geht es eben nicht nur um unsere eigenen vier Wände und um uns, sondern um viel mehr. Da geht es um ein kollektives Thema, dass wir aber nur weitreichend auf dieser Welt lösen können, wenn wir hier bei uns anfangen und die ganze Sache in uns heilen und rauskommen aus der Rolle, dass wir, wenn wir uns um uns selber zu kümmern und uns ein Leben erschaffen, dass uns glücklich macht, uns erfüllt und frei fühlen lässt, egoistisch sind.

Bist Du wirklich egoistisch, wenn Du Dich um Dich selbst kümmerst?

Dass Du Dich egoistisch fühlst, wenn Du Dich um Dich selbst kümmerst und anfängst, Dir einen glücklichen und erfüllten Zustand und auch ein Leben in Fülle und Reichtum zu erschaffen, ist übrigens Dein Ego. Denn Dein Ego möchte nicht, dass Du Dich um Dich selbst kümmerst und Dinge tust, die Dich glücklich, freudvoll und frei machen, weil Dein Ego nicht möchte, dass Du Dich veränderst.

 

Wenn Du aber nur hier wärst, um immer da zu bleiben, wo Du bist, um vielleicht sogar zu leiden, um Dinge in Deinem Leben tun zu müssen, um hier keine eigenen Entscheidungen treffen zu können, um Dich sozusagen Deinem Schicksal zu fügen, Dich zu verstecken, anzupassen und einzusperren, dann würdest Du an dieser ganzen Situation nicht leiden. Denn Du bist nun einmal mehr, als Dein Ego und die Natur. Du bist grenzenlose Schöpferkraft und sich dass bewusst zu machen, kann im ersten Moment verdammt Angst machen. Sich bewusst zu machen, wie machtvoll man eigentlich ist, kann verdammt Angst machen, gerade weil es ja bei den Themen, um die es heute geht, genau um das Thema Macht geht.

Bist Du bereit, Dir Deine Eigenmacht zurückzuholen?

Es kann sogar sein, dass Dich das Wort MACHT triggert. Auch mich triggert das Wort Macht. Aber auch das ist ja nur ein Zeichen, dass es jetzt darum geht, genau dieses Thema anzugehen und uns unsere Eigenmacht zurückzuholen und dafür müssen wir niemanden im Stich lassen. Das Gefühl, damit jemanden im Stich zu lassen, kann auch eine unterbewusste Überzeugung sein, die uns daran hindert möchte, unseren Zustand zu verändern.

 

Gerade die Dinge, die wir verurteilen, die uns eigentlich weghalten von einem glücklichen, erfüllten und wohlhabenden Leben und die Worte, die uns sehr triggern, wie z.B. Macht, Erfolg, Reichtum (Das sind Worte, die mich sehr triggern und die ich als etwas negatives empfinde, die aber nicht negativ sind.) gerade diese Themen, dürfen wir uns ganz ehrlich mal ansehen und gucken, was das mit uns und unserer Geschichte zu tun hat.

 

Denn auch wir dürfen uns ein Leben in Fülle, in Leichtigkeit und Überfluss erschaffen, ohne uns dafür als schlechten Menschen zu empfinden. Denn wir sind dann keine schlechten Menschen, sondern können damit noch viel mehr Gutes auf dieser Welt tun. Auch wir dürfen machtvoll sein. Wir sind damit nicht schlecht. Wenn wir unsere Macht für Gutes nutzen, dann können wir diese Welt ein Stückchen besser machen.

 

Um nun diese Themen anzugehen und in uns zu heilen, müssen wir im Außen überhaupt nichts verändern. Sondern diese Arbeit fängt in unserem Inneren an.

 

Nun wünsche Dir noch einen wunderschönen Tag, Abend oder eine gute Nacht, je nachdem in welcher Zeit Du auch immer Dich gerade befindest.

Die Liebe in mir, grüßt die Liebe in Dir!

Deine Andrea

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