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Es läuft!

In meinem 38. Artikel habe ich Dir erzählt, wie wichtig Deine innere Einstellung gegenüber Deiner Krankheit ist. Wenn Du nicht an Heilung glaubst, wird es schwierig werden den Weg der Heilung zu gehen. Heute möchte ich Dir erzählen, was ich im letzten halben Jahr auf meinem Weg alles gemacht habe, damit ich mich gesund und zufrieden fühle. 

 

Ganz wichtig für mein Wohlbefinden sind meine Routinen. Diese habe ich seit dem Artikel über meine Routinen, noch einmal angepasst.

 

Meine Morgenroutine 

Wenn ich in der Früh aufwache, meditiere ich noch etwa 15 Minuten im Bett liegend. Hierfür nutze ich eine geleitete Gute-Morgen-Meditation. (Hier gibt es einige Meditationen in YouTube.)

  

Danach setze ich mich im Schneidersitz hin, schließe noch einmal meine Augen und atme für etwa 10 Atemzüge ganz langsam und bewusst tief in meinen Bauch ein und ebenso langsam wieder aus. Diese Atemübung versorgt meinen Körper schon einmal in der Früh mit viel Sauerstoff. Das hilft mir, mich munter zu fühlen und nicht mehr so müde, wie das früher der Fall war. Während ich das mache, spreche ich mir innerlich positive Affirmationen vor und stelle mir jede Affirmation auch bildlich vor. Bilder sind der einfachste Weg, um Emotionen in uns zu erzeugen. Wenn Du Dir immer wieder vorstellst, wie Du glücklich und voller Freude bist, wirst Du es auch irgendwann fühlen. Wenn Du das oft genug übst, wird es immer einfacher werden dieses gute Gefühl gezielt zu erzeugen.

 

Anschließend sage ich mir innerlich für etwa zwei Minuten vor, für was ich alles dankbar bin. Hierbei versuche ich intensiv in das Gefühl der Dankbarkeit einzutauchen.

  

Der Zweck dieser Übungen ist, dass ich schon in der Früh ein positives Gefühl in mir erzeuge. Nutze die Kraft der Bilder und denke gezielt an schöne Erlebnisse zurück, für die Du dankbar bist. Je öfter es Dir gelingt, ein gutes Gefühl in Dir hervorzurufen, desto einfacher wird es Dir gelingen, genau diese Technik anzuwenden, wenn Dich die graue Welle der Depression überschwemmen möchte. Damit kannst Du immer wieder gegensteuern. Und irgendwann kommt die graue Welle erst gar nicht mehr. Anfangs wirst Du vielleicht noch gar kein gutes Gefühl spüren, es werden sich wahrscheinlich sogar Gedanken einschleichen wie: 'Das ist doch alles Schwachsinn. Das bringt doch sowieso nichts' Doch hier heißt es ganz klar diesen Gedanken keine Beachtung zu schenken und konsequent weiter zu üben. Mit zwei, drei mal Üben wirst du nicht viel bewirken. Wenn Du aber täglich über zwei, drei Monate übst, dann wirst Du etwas erreichen.

 

Vor dem Zähneputzen mache ich das Ölziehen. Ein großes Glas Zitronenwasser und eine Tasse Kaffee gehören ebenso zu meiner Morgenroutine. Vor dem Frühstück gehe ich dann noch 30 bis 40 Minuten mit unserem Hund spazieren.

 

Mein Abendroutine

Vor dem Duschen mache ich jeden Abend Yoga. Mal nur 10 Minuten, mal eine Stunde. Je nachdem was mir gerade gut tut und auf was ich Lust habe. Das Yoga hilft mir, mich für diese Zeit ganz mit mir selbst und meinem Körper zu verbinden. Langfristig hat es mir geholfen innere Stabilität und Gelassenheit aufzubauen.

 

Im Bad vor dem Spiegel reflektiere ich dann meinen Tag. Ich überlege mir drei Dinge, die heute gut waren und verzeihe mir eine Sache, die nicht so toll war und die ich in Zukunft anders machen möchte. Dabei gucke ich meinem Spiegelbild tief in die Augen und spreche laut. Das kann zum Beispiel sein: „Ich bin so froh und dankbar, dass ich heute jemanden etwas Nettes gesagt habe.“ oder: "Ich bin so froh und dankbar, dass ich mich heute gesund ernährt habe.“ Beim Verzeihen sage ich zum Beispiel: „Ich verzeihe mir, dass ich heute Selbstzweifel hatte." Oder "Ich verzeihe mir, dass ich heute genervt war." Am Ende sage ich mir dann noch: „Ich bin glücklich und dankbar, ich zu sein." oder "Andrea, ich liebe Dich. Ich liebe Dich wirklich.“

  

Diese Übung hilft Dir dabei, Dich selbst besser zu verstehen und Deinen Fokus auf die Dinge zu richten, die gut und schön sind. Wenn Du Dich immer wieder für Dinge anerkennst, die gut gelaufen sind und froh und dankbar darüber bist, wird sich Dein Selbstwertgefühl und Dein Selbstvertrauen verbessern und Du wirst Dir einen Grundoptimismus aufbauen. Wenn Du jeden Abend darüber nachdenkst, was Du tagsüber gedacht, gefühlt und wie Du Dich verhalten hast, wirst Du immer besser erkennen, was Dir gut und was Dir eben nicht gut tut. Du wirst die Dinge immer deutlicher wahrnehmen, es wird Dir einiges über Dich bewusst werden und Du wirst einiges in Frage stellen. Somit kannst Du aktiv etwas an Dir verändern. Denn alle Veränderung beginnt bei Dir.

 

Bevor ich schlafe, mache ich, schon im Bett liegend, noch eine kleine Gute-Nacht-Meditation. (Hier gibt es auch einige geführte Meditationen in YouTube.) Die positiven Worte der Meditation speichern sich abends besonders gut in Dein Unterbewusstsein ab.

 

Zusätzlich beschäftige ich mich jeden Tag mit positiven Dingen. Ich höre mir zum Beispiel, während ich den Haushalt mache, Podcasts über spirituelle Themen oder Persönlichkeitsentwicklung an. Abends lese ich Bücher zu diesen Themen.

 

Ich knalle mich seit nun schon fast einem Jahr jeden Tag mit positiven Dingen zu. Jedes mal, wenn die graue Welle kommen wollte, habe ich sofort gegengesteuert, indem ich Yoga gemacht habe, mir irgendeinen positiven Podcast angehört habe oder mit meinem Hund Spazieren gegangen bin. Ich habe jeden negativen Gedanken sofort abgewürgt. Das war anfangs alles anstrengend, aber irgendwann kommt der Punkt, an dem es nicht mehr anstrengend ist. Auf einmal hat es plötzlich richtig Spaß gemacht. Heute habe ich so gut wie keine negativen Gedankenkreisläufe mehr. Denn sind wir einmal ehrlich. Was bringt es denn wirklich sich die ganze Zeit schlechte Gedanken und Sorgen zu machen. Damit verändert man gar nichts. Man verliert nur Energie und alles wird noch Negativer. Wenn wir unseren Fokus aber stattdessen auf die guten Dinge richten, dann gibt uns das Energie und wir sind in der Lage tatsächlich etwas zu verändern. Das heißt nicht, dass man die Augen vor allem Schlechten verschließt und nur noch in seiner Traumwelt lebt. Genau das Gegenteil ist der Fall. Seinen Fokus auf das Gute zu richten, bedeutet, die Verantwortung für sich und seinen Zustand zu übernehmen. Und wenn man sich dann einmal einen stabilen und optimistischen Zustand erschaffen hat, dann kann man langfristig so viel Positives auf der Welt bewirken. Mit Depressivität und Negativität funktioniert das nicht.

 

Weiter geht's!

 

Ich gucke so gut wie keine Filme mehr, die auf irgendeine Art und Weise Gewalt zeigen. Wie schon einmal erwähnt, sehen mein Mann und ich kein Fernsehen. Wir sehen uns manchmal einen ausgewählten Film an. Oft war dieser Film ein Krimi oder Thriller, der in mir Angstgefühle auslöste. Dein Körper erkennt nicht, dass die Angst aus etwas Nicht-Realem herrührt. Er schüttet genau die selben Hormone aus, die eigentlich dafür da sind, dass Du schnell fliehen oder angreifen kannst. Diese Hormone sind bei permanenter Ausschüttung schlecht für Deine Gesundheit. Wenn Du also einen Film über zwei Stunden anguckst, bei dem Du immer wieder Angst hast, trägt das dazu bei, dass Dein Körper einer extremen Belastung ausgesetzt wird. Darauf möchte ich einfach verzichten.

 

Ein weiterer Grund für meinen Zustand ist auf jeden Fall unsere Hündin. Die täglichen Spaziergänge mit ihr machen Spaß. Durch sie bin ich aufgeschlossener und offener geworden. Sie hat mir auf jeden Fall auch geholfen mein Herz wieder mehr zu öffnen.

 

Ein besonders wichtiger Grund, weshalb es mir so gut geht, sind meine Tätigkeiten. Das Schreiben des Blogs, zusätzlich schreibe ich momentan ein Buch gegen Depressionen und mache eine Ausbildung zur Psychologischen Beraterin. All das erfüllt mich sehr. Etwas gefunden zu haben, dass mir einen tieferen Sinn gibt, hat einen großen Anteil auf mein Wohlbefinden.

 

Auf körperlicher Ebene habe ich folgendes Verändert:

  • Ich habe meine Kosmetikprodukte und Reinigungsmittel komplett auf Bio umgestellt.
  • Ich trinke konsequent jeden Tag etwa 2 bis 3 Liter Wasser.
  • Ich nehme jeden Tag 1 TL Moringa und 1 EL Maca Pulver zu mir. (Die Links dazu habe ich dir unten eingefügt.)
  • Ich achte auf eine gesunde und ausgewogenen Ernährung und versuche so gut es geht auf Zucker zu verzichten.

Das sind eigentlich alles keine großen Geschichten, aber sie haben meinen Zustand komplett verändert. Teste doch einmal das ein oder andere für Dich. Oder tausche eine negative Gewohnheit, wie zum Beispiel Rauchen, durch eine lebensbejahende Gewohnheit aus. Fang mit kleinen Schritten an. Wichtig ist nur, dass Du anfängst. Vom Lesen alleine wird sich nichts verändern. 

  

Nun wünsche ich Dir noch einen wunderschönen Tag, Abend oder eine gute Nacht, je nachdem in welcher Zeit Du auch immer Dich gerade befindest.

Die Liebe in mir, grüßt die Liebe in Dir!

Deine Andrea

Nahrungsergänzung:

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