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Wie Du es Dir selbst wert wirst, Dich zu lieben.

Wie Du es Dir selbst wert wirst, Dich zu lieben. | Selbstliebe und Selbstwertgefühl entwickeln

Hallo Du wundervoller Mensch, schön, dass Du hier bist!

 

In den letzten Jahren gab es immer wieder Zeiten in meinem Leben, da kam ich mir so unbedeutend und nutzlos vor. In diesen Momenten fühlte ich mich einfach nur wert- und sinnlos für die Welt und konnte keinen Grund für mich entdecken, warum es wichtig ist, dass ich hier bin.

 

In dieser Podcastfolge möchte ich mich nun tiefer mit diesem Thema befassen und mir die Frage stellen, warum wir uns eigentlich so unwichtig und wertlos fühlen und wie es uns gelingen kann, aus diesen Gefühlsmuster auszusteigen und stattdessen ein Selbstwertgefühl und eine Bedeutsamkeit in uns aufzubauen.

 

Du erfährst in dieser Folge u.a.: 

  • wie Gefühle der Sinnlosigkeit, Nutzlosigkeit und Wertlosigkeit in uns entstehen

  • wie es Dir gelingen kann es Dir selbst wert zu werden, Dich zu lieben und Dich wertvoll und wichtig zu fühlen.

Ich hoffe, dass ich Dich mit dieser Folge dabei unterstütze, zu erkennen, dass Du es selbst in der Hand hast, wie wertvoll Du Dich in Deinem Leben fühlst und dass es sich so sehr lohnt, eine liebevolle Beziehung mit Dir selbst aufzubauen. Denn Du bist der Mensch, mit dem Du hier in Deinem Leben am meisten Zeit verbringen wirst. Teile Deine Erkenntnisse und Erfahrungen und stelle Deine Fragen zu diesem Thema sehr gerne unten in den Kommentaren, auf meinem YouTube-Kanal oder auf Instagram @andreachristlhein.

 

Lass' uns gemeinsam dazu beitragen, ein neues Bewusstsein für Heilung auf die Erde zu bringen! 


Wann fühlen wir uns eigentlich wertvoll, nützlich oder bedeutsam?

Um diese Frage zu beantworten, sollten wir uns einmal die Frage stellen, wann denn andere Dinge oder auch Menschen für uns selbst wertvoll oder nützlich sind. Wann hat etwas einen Wert für uns? Wann ist etwas nützlich oder wertvoll für uns? Wenn es einen sinnvollen Zweck für uns erfüllt. Wenn es etwas für uns erfüllt, was zum Beispiel ein Bedürfnis von uns befriedigt, uns weiterbringt, oder uns irgendetwas gib, was uns gut fühlen lässt. 

 

Uns selbst fühlen wir also auch dann wertvoll, bedeutsam oder fähig, wenn wir selbst einen sinnvollen, wertvollen Zweck in unserem Leben erfüllen. Wenn wir etwas für uns Sinnvolles bewirken in unserem Leben. Wenn wir in unserem Leben etwas tun, wovon wir glauben, dass es wertvoll und sinnvoll ist. Aber das reicht meiner Erfahrung nach nicht ganz. Wir brauchen zusätzlich auch eine Reaktion im Außen, dass wir mit dem, was wir tun, tatsächlich auch etwas beitragen. Wir brauchen eine Wirkung im Außen, die uns zeigt, jetzt wir etwas Sinnvolles und Wertvolles bewirkt zu haben. Wenn wir nur etwas Sinnvolles und Wichtiges tun, aber wir kein Ergebnis im Außen sehen, dann macht uns das auch nicht zufrieden und wir fühlen nicht, dass wir gerade etwas sinnvolles beigetragen haben. Deshalb ist es mir auch so wichtig Reaktionen und Bewertungen für meinen Podcast und meine Arbeit zu bekommen. Wenn diese fehlen, dann fühlst sich das für mich nicht so an, als hätte ich irgendetwas Positives damit bewirkt.

 

Ich glaube das liegt daran, weil wir soziale Wesen sind und immer mit den anderen Menschen verbunden sind und jeder von uns tief in sich auch dazugehören möchte. Wir gehören dann dazu, wenn unser Platz in der Gesellschaft gesichert ist. Und unser Platz ist dann in der Gesellschaft gesichert, wenn wir für die Gesellschaft auch einen Nutzen haben. Das ist tief auf DNA-Ebene in uns eingespeichert. In der Natur ist es tatsächlich so, dass Lebewesen, die keinen Nutzen mehr für das Leben haben, sterben. So ist es auch in uns. Studien haben ergeben, dass Menschen, die keinen Nutzen in ihrem Leben erfüllen, schneller altern und Menschen, die auch im hohen Alter noch einen Zweck erfüllen und wichtig sind, länger jung und gesund bleiben.

 

An einem Wolfrudel lässt sich das auch sehr gut verdeutlichen. In einem Rudel hat jeder Wolf eine bestimmte Aufgabe zu erfüllen. Der Leitwolf ist der Anführer der Gruppe. Dann gibt es Kundschafter, Wächter und natürlich auch die Wölfinnen, die für die Aufzucht der Jungen zuständig sind. Das Leben im Rudel funktioniert nur, weil jeder einen wertvollen Beitrag leistet und die, die keinen Beitrag mehr leisten, sterben. Vor noch gar nicht langer Zeit war es bei uns Menschen auch noch so und ganz normal, dass wir in der Großfamilie zusammengelebt haben. Auch hier hatte jeder seine Aufgabe zu erfüllen. Die Alten, genauso wie die Jungen. Die Großeltern haben zum Beispiel mitgeholfen die Enkelkinder aufzuziehen. Jeder war wichtig und wertvoll in der Familie.

 

Heute sieht die ganze Sache ein bisschen anders aus. Das Modell der zusammenlebenden Großfamilie gibt es eher selten. Die Großeltern vereinsamen oft, fühlen sich nutzlos, weil sie nicht mehr gebraucht werde, die Mütter sind überfordert, weil sie neben der Kindererziehung einen Vollzeitjob ausüben, die Väter fühlen sich in der Elternzeit vielleicht auch nicht mehr so bedeutsam, als in Ihrer Rolle als Versorger der Familie.

Wie entsteht ein Gefühl der Bedeutungslosigkeit, Nutzlosigkeit, Wertlosigkeit oder Unfähigkeit?

Wenn wir uns also bedeutungslos, nutzlos, wertlos oder unfähig fühlen, dann fühlen wir uns deshalb so, weil wir mit dem, was wir in unserem Leben tun, keinen sinnvollen Beitrag leisten. Wir fühlen uns wertlos, weil wir selbst keinen Wert in uns erkennen können, was es wichtig macht, dass wir hier sind. Wir leben ein Leben ohne Sinn und Zweck für uns. Wir gehen einer Arbeit nach, die uns nicht erkennen lässt, etwas Positives damit zu bewirkten. Wir leben ein Privatleben, indem wir nichts für diese Welt beitragen.

 

Um uns wertvoll und sinnvoll fühlen zu können, müssen wir uns wertvoll und nützlich mindestens für uns selbst und noch besser für diese Welt machen. Du kennst bestimmt die Aussage: Du bist wertvoll, alleine weil Du am Leben bist. Natürlich stimmt das auf einer Ebene, denn wir bewirken mit unserem Sein immer irgendetwas. Doch wenn wir in unserem Leben an dem vorbei leben, was eigentlich in uns angelegt, ist, wenn wir in unserem Leben unseren Potenzialen und Fähigkeiten aus dem Weg gehen, statt sie zu entfalten, werden wir uns mit dieser Aussage nicht wertvoll fühlen können. Weil uns damit genau das fehlt, was uns selbst zu einem wertvollen Teil dieser Erde macht. 

Was möchte Dir Dein Seele mitteilen?

Wie Du weißt, sind unsere Gefühle die Sprache, mit der unsere Seele mit uns kommuniziert. Wenn wir uns nutzlos und unbedeutend fühlen, dann sind auch diese Gefühle Botschaften unserer Seele, die uns mitteilen möchte, dass wir etwas in unserem Leben noch nicht tun, was wir tun sollten, um uns eine Bedeutung in unserem Leben zu geben. Du weißt noch nicht, was das sein könnte? Welche Aufgabe Du in Deinem Leben hast? Dann bringe auf anderen Wegen Bedeutsamkeit in Dein Sein.

Wie kannst Du Dich selbst wertvoll und nützlich machen?

Es gibt unendlich viele Wege Dich in Deinem Leben wertvoll und nützlich zu machen. Du kannst aus Deinem Zuhause eine gemütliches Wohlfühlzuhause machen und Dich gut um Dein Hab und Gut kümmern. Den Haushalt bewusst in Liebe und Hingabe zu machen, kann eine wunderbare Übung sein, Dich nützlich zu fühlen. Helfe den Menschen in Deiner Familie und Umgebung. Anderen Menschen zu helfen, kann uns wertvoll fühlen lassen. Hier ist allerdings zu beachten, dass Selbstaufgabe für andere nicht der Sinn der Sache ist und uns statt wertvoll, unzufrieden fühlen lässt. Sei wertvoll für Dich selbst, indem Du Dich gut um Dich und Deine körperlichen Bedürfnisse kümmerst. Wenn Du Gefühle der Freude, Liebe und des Friedens in Dir kultiviert, lässt Dich auch das als einen wertvollen Teil dieser Erde fühlen. Denn diese Gefühle in Dir zu fühlen und auszustrahlen, hat eine positive Wirkung in der Welt. Gerade deshalb fühlen sich depressive und leidende Menschen zudem auch sehr oft unwichtig und wertlos. Denn tief in sich wissen diese Menschen, was sie mit ihrem Zustand ausstrahlen und in der Welt bewirken. Stelle Dir jeden Morgen die Frage:

 

  • Was kannst Du heute tun, um Dich selbst so wertvoll und bedeutsam für Dich zu machen, um Dich selbst lieben zu lernen? 

Denn auch wenn es um die Liebe geht, schaffen wir es häufig zuerst einmal nicht, uns einfach so zu lieben wir wir sind. Dies ist schon eine größere Herausforderung auf dem Weg unserer Weiterentwicklung. Viel einfacher ist es, jemanden zu lieben, der in unseren Augen auch liebenswert ist und unsere Liebe verdient hat. Wenn wir uns selbst zu diesem Menschen machen, der unsere Liebe verdient hat, dann sind wir im nächsten Schritt auch in der Lage, die Aspekte an uns und anderen Menschen zu lieben, die nicht liebenswert sind. Und genau da fängt man an, eine weitreichende positive Wirkung auf diese Erde zu haben.

 

Nun wünsche Dir noch einen wunderschönen Tag, Abend oder eine gute Nacht, je nachdem in welcher Zeit Du auch immer Dich gerade befindest.

Die Liebe in mir, grüßt die Liebe in Dir.

Deine Andrea

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