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#50 Ein guter oder schlechter Tag und was Du damit zu tun hast - Teil 1 Guten Morgen

Ein guter oder schlechter Tag - und was Du damit zu tun hast

Hallo Du wundervoller Mensch, schön, dass Du hier bist!

 

Wir schieben die Schuld an unserem Zustand so oft auf die Welt, das Leben oder die anderen Menschen und vergessen dabei, dass wir mit dieser Haltung, auch die Verantwortung und Möglichkeit abgeben, uns in unserem Leben jemals glücklich und erfüllt fühlen zu können. Wie Dein Tag verläuft und vor allem wie Du Dich dabei fühlst, hat viel mehr mit Dir selbst zu tun, als Du vielleicht gerade denkst. 

 

In dieser Podcastreihe möchte ich Dich gerne dazu einladen, einen Tag mit mir zu verbringen, den ich mir so gestalte, dass er für mich lebenswert und wertvoll wird. In diesem ersten Teil nehme ich Dich mit in meinen Morgen, den ich jeden Tag erlebe und teile all die Dinge mit Dir, die mir dabei helfen, gerne aufzustehen, gerne hier zu sein und gerne zu leben.

 

Du erfährst in dieser Folge u.a.: 

  • wie ich es schaffe, mein ganz normales Leben, zu etwas Wunderschönem und Wertvollem zu machen, für das es sich für mich lohnt, aufzustehen
  • warum das, was Du direkt nach dem Aufwachen tust, einen enormen Einfluss auf Deine Stimmung hat

  • wie Du Deinen Morgen gestalten könntest, um Deinen Tag zu einem guten Tag werden zu lassen
  • warum unsere Gefühle das wertvollste Tool sind, um unseren Tag so werden zu lassen, wie wir es uns wünschen
  • wie Du Deine Gefühle positiv für Dich nutzen kannst
  • warum es oft die ganz kleinen, bewussten Handlungen sind, die einen Tag zu einem guten Tag werden lassen
  • warum es so wichtig ist, uns die richtigen Fragen zu stellen, um unser Leben wirklich verändern zu können.

Außerdem spreche ich in dieser Folge auch ganz viel über die Liebe - denn geliebt zu sein, ist es doch, was wir uns alle so sehr wünschen. 

 

Ich wünsche Dir ganz viel Freude beim Zuhören! 


Wie wirst Du geweckt bzw. wachst Du auf?

Ich habe das Glück, dass ich ganz ohne Wecker meistens irgendwann zwischen 4:30 und 5:30 Uhr aufwache. Denn ich glaube, dass dieses Rausreißen aus dem Tiefschlaf durch das schrecklicher Weckgeräusch, dass die meisten Wecker haben, einfach nur ungesund für den Menschen ist. Ich bin sogar der Meinung, dass sich das auf jeden Fall langfristig negativ auf das eigene Wohlbefinden auswirken kann. Als ich noch nicht ohne Wecke aufgewacht bin und angefangen habe, gut für mich zu sorgen, habe ich mir damals tatsächlich einen Wecker besorgt, der den Sonnenaufgang simuliert. Es gibt ganz tolle Wecker, die den Sonnenaufgang simulieren und Dich ganz sanft mit Vogelgezwitscher oder anderen schönen natürlichen Geräuschen aufwecken.

Was ist Deine erste Handlung, direkt nach dem Aufwachen?

Meine erste Handlung direkt nach dem Aufwachen ist, dass ich mein Kissen einmal umklappe und mir damit einen leicht erhöhten Sitz für meine Meditation mache. Denn ich starte jeden Morgen mit einer ungefähr 15 bis 20-minütigen Meditation. Früher habe ich mich immer noch einmal umgedreht und weiter geschlafen, wenn ich schon so früh wach geworden bin. Doch heute stehe ich auf, wenn ich das erste mal irgendwann ab 4:30 Uhr aufwache, weil ich einfach gemerkt habe, dass mir das gut tut. Wenn ich mich noch einmal umdrehe, weiterschlafe und eine Stunde später aufwache, dann bin ich viel müder, als ich das vorher bin. Deshalb habe ich mir diese Konsequenz antrainiert, mich sofort nach dem Aufwachen hinzusetzen und meine Guten-Morgen-Meditation zu starten. Am Anfang war das schon ein bisschen anstrengend und unbequem, doch mittlerweile liebe ich es einfach früh aufzustehen, weil ich weiß, dass das meinem Körper einfach viel besser tut. Ich fühle mich damit den ganzen Tag fitter und wacher, als ich das tue, wenn ich mich noch einmal umdrehe und länger schlafe.

Meine Guten-Morgen-Meditation

Meine Guten-Morgen-Mediationen mache ich immer ganz unterschiedlich, je nachdem wozu mir heute zumute ist und was ich damit für mich erreichen möchte. Manchmal meditiere ich einfach in der Stille für mich, gehe meine Chakren nacheinander durch oder sage mir innerlich vor, wie ich sein möchte. Hierbei gehe ich sehr ins Detail und spreche mir innerlich all die Eigenschaften vor, die ich haben möchte. Diese Übung kann sinnvoll sein, wenn Du ein Mensch bist, der an großen Selbstzweifeln leidet und Du Dich tagsüber innerlich eher schlecht redest. Also, wenn tagsüber eher negative Gedanken, wie z.B. "Ich bin dumm. Ich bin hässlich. Ich bin nicht gut genug." in Dir ablaufen. Außerdem kann diese Übung auch sinnvoll sein, wenn Du überhaupt nicht weißt, wer Du eigentlich bist. Dann ist es auch sinnvoll, sich einfach einmal alles aufzuschreiben, wie man sein möchte. Denn das, was wir uns wünschen, wie wir sein möchten, sind tatsächlich auch Potenziale, die in uns schlummern, die wir selbst aber noch nicht erkannt haben. Sich ganz bewusst mit den Eigenschaften zu beschäftigen, die man sich wünschst, hilft dabei, die eigene Identität zu formen. Denn unsere Identität ist nicht in Stein gemeißelt oder festgelegt, sondern von uns selbst erschaffbar. Je nachdem was für eine Identität ich lebe, mit was ich mich identifiziere, erlebe ich mein Leben positiv oder eher negativ. Mit was ich mich in meinem Leben identifizieren möchte, ist meine eigene Wahl und Entscheidung. Ich kann mir das selbst aussuchen und bin hier an nichts gebunden. Um nun die Identität und die Eigenschaften, die man sich wünscht, langsam in sein Leben integrieren zu können und wirklich danach leben zu können, ist es sinnvoll sich täglich genau damit zu beschäftigen.

 

Manchmal gehe ich auch ganz intensiv in die Dankbarkeit für alles, was in meinem Leben ist und manchmal lasse ich mich auch von anderen Coaches oder Meditationsleitern durch ein Meditation leiten. Herfür gibt es unzählig viele tolle kostenlose Meditation auf YouTube.

Wer unterstützt Dich auf Deinem Weg?

Da ich selbst kein besonders kontaktfreudiger Mensch bin und mir im echten Leben sehr schwer tue Kontakte zu knüpfen und hier Menschen zu finden, die mich auf meinem Weg unterstützen, habe ich mir online Menschen gesucht, von denen ich etwas mitnehmen kann. Das ist ja der Vorteil, den die Medien oder das Internet bieten. Über diesen Weg kannst Du mit Menschen, zwar nicht unbedingt in einen persönlichen, aber auf jeden Fall in einen wertvollen emotionalen Kontakt kommen, mit denen Du im echten Leben vielleicht niemals zusammenkommen würdest.

 

Und je nachdem was ich in der Frühe brauche, wie z.B. Selbstbewusstsein oder Lebensfreude, dann höre ich mir von einem Menschen, der das für mich ausstrahlt, der mir das vermitteln, eine Meditation an.  Wenn ich Ruhe, Frieden und Harmonie benötige, dann höre ich mir von einem anderen Menschen, der mir das vermittelt, eine Meditation an. Und manchmal, wenn ich in der Stimmung bin, dann mache ich meine Meditation ganz für mich alleine und gehe meine eigene Meditation sozusagen mit mir gemeinsam durch.

 

Ich nutze im Prinzip immer das, was gerade am besten für mich passt, um mich in der Früh, direkt nach dem Aufstehen in eine Stimmung zu bringen, die ich mir für mein Leben wünsche. Das ist der ganze Zweck meiner Guten-Morgen-Meditation. Ich möchte in der Früh, wenn ich aufwache, nicht mehr denken: "Oh mein Gott, ich muss jetzt aufstehen, am liebsten würde ich einfach immer weiterschlafen, ich will gar nicht wach sein  - ich will gar nicht leben!" sondern, ich möchte aufwachen, leben wollen und mich gut dabei fühlen. Um das zu erreichen, habe ich mir etwas gesucht, was mich dabei unterstützt, diese Gefühle, die ich fühlen möchte, in mir zu erzeugen. Denn von alleine fliegen uns die Gefühle nicht zu. Wir sind selbst dafür verantwortlich, wie wir uns in der Früh fühlen möchten.

Was unterstützt Dich dabei, hier sein zu wollen?

Guck, dass Du Dir etwas sucht, dass Dich, wenn Du in der Früh aufwachst, dabei unterstützt, hier sein zu wollen und dieses Leben erfahren zu wollen, Dich gut zu fühlen und auch aufstehen zu wollen.

Wenn Du Dich gut fühlen möchtest, dann liegt es an Dir, dieses Gefühl in Dir zu erzeugen und Dir Deinen Tag, im Rahmen Deiner Möglichkeiten, so zu gestalten,

dass er für Dich lebenswert wird.“

Wir können nicht immer gleich alles so verändern, wie wir es uns wünschen. Deshalb ist es umso wichtiger, mit dem zu arbeiten, was jetzt da ist und was für Möglichkeiten wir haben und zwar so für uns zu arbeiten, dass es unserem ganzen System gut tut. Ich glaube brauche ich nicht zu erwähnen, dass die Zigarette am Morgen Dich nicht wahrhaft gut fühlen lässt. Das sind nur Ersatzbefriedigungen, die uns im ersten Moment glauben lassen uns jetzt gut zu fühlen. Dieses gute Gefühl ist nur ganz oberflächlich und kurzfristig und schadet uns langfristig. Es gilt Dinge für sich zu suchen, die Dir wirklich gut tun und mit diesen Dingen wirst Du langfristig auch einen guten Zustand in Dir erschaffen können, indem Du wirklich leben möchtest und keinen Zustand, indem Du Dich vom Leben ablenken möchtest.

Wie bringst Du Liebe in Dein Leben?

Nach meiner Meditation lege ich mich nochmal kurz, für 2 bis 3 Minuten, ganz nah an meinen Mann, kuschle ihn und schicke ihn ganz bewusst Liebe. In dieser Situation fällt es mir natürlich ganz leicht auch Liebe auf emotionaler Ebene zu empfinden, weil mein Mann natürlich das Gefühl der Liebe in mir auslöst, denn mein Mann ist mit dem Gefühl der Liebe in mir verknüpft.

Gefühle sind Gewohnheiten und ganz bewusst von uns erzeugbar

"Wir können unsere Gefühle mit bestimmten Menschen, Tieren, Pflanzen, im Prinzip, mit allem, was unsere Sinne anspricht, mit Gedanken und sogar Zeiten und Orten verknüpfen.

In den allermeisten Fällen geschieht diese Verknüpfung unbewusst, aber Du kannst diese Verknüpfung auch ganz bewusst selbst herstellen."

Das heißt, wenn Du z.B. in einem freudigen Gefühl bist und während Du Dich freudvoll fühlst, immer einen bestimmten Geruch riechst, dann wird das Gefühl der Freude mit diesem Geruch verknüpft. Das bedeutet, dass das Gefühl der Freude dann, wenn Du den Geruch riechst, ganz automatisch in Dir hochkommt. Und Du kannst dann diesen Geruch für Dich nutzen, in Zeiten, in denen es Dir nicht so gut geht. 

 

Genauso wie mit einem Geruch, kannst Du ein bestimmtes Gefühl auch mit Geräuschen, wie z.B. Musik, einem bestimmten Lied, Deinem Geschmack, wie zum Beispiel dem Geschmack von Schokolade, bestimmten Bildern, wie z.B. ein Foto von Deinem letzten Urlaub, bestimmten Hautgefühlen, wie z.B. Dein Stofftier aus Kinderzeiten und sogar mit Zeiten und Orten verknüpfen. Wenn Du zum Beispiel nach langer Zeit plötzlich den Ort besuchst, an dem aufgewachsen bist, dann kommen hier Gefühle in Dir hoch, die Dich in diese vergangenen Zeiten zurückversetzen. Du fühlst Dich dann plötzlich, wie damals zu Kinderzeiten.

 

Diese ganze Stimmung zur Weihnachtszeit, die in uns hochkommt, sind zum Beispiel nichts anderes als gewohnte Gefühle, die sich jedes Jahr immer und immer wiederholen. Wenn Weihnachten in Deiner Kindheit etwas sehr Schönes war, dann werden auch zukünftig in dieser Zeit schöne Gefühle in Dir hochkommen. Wenn dagegen Weihnachten in Deiner Kindheit etwas sehr stressiges oder trauriges war, dann werden Dich immer zur Weihnachtszeit auch diese Gefühle jedes Jahr wieder und wieder besuchen.

 

Früher, als es mir noch sehr schlecht ging, und ich noch in der Bank gearbeitet habe und die Arbeit tatsächlich mein einziger Halt war, kam zum Beispiel immer am Freitag um 16 Uhr ein Gefühl der Traurigkeit und Angst in mir hoch, weil ich damals immer eine schreckliche Angst vor dem Wochenende hatte. Ich wusste damals überhaupt nicht, was ich am Wochenende tun sollte und war unglaublich einsam. Dieses Gefühl hat mich auch noch sehr lange Zeit immer freitags um 16 Uhr begleitet, als ich schon gar nicht mehr gearbeitet habe. Mir war das lange Zeit überhaupt nicht bewusst, dass es hier eine Verknüpfung des traurigen Gefühls mit der Zeit gab und ich habe lange nicht erkannt, warum ich mich denn gerade Freitag Nachmittag immer so traurig fühlte, obwohl es ja offensichtlich eigentlich gar keinen Grund dafür gab.

 

Im Prinzip sind diese Auslöser, also das, was mit unseren Gefühlen verknüpft ist, nichts anderes als Trigger. Ein Trigger muss nicht immer negativ sein, wir können uns einen Trigger auch ganz gezielt selbst setzen und für uns nutzen. Wie Du ein positives Gefühl ganz gezielt mit Deinen Sinnen verknüpfen kannst, erkläre ich ganz genau in dieser Übung.

Die Verknüpfung Deiner Gefühle hilft Dir auch in einer depressiven Phase

Gerade, wenn Du in einer depressiven Phase steckst, kannst Du auch Dein emotionales Gedächtnis für Dich arbeiten lassen, indem Du Dich ganz gezielt mit Dingen, die Dir Freude bereitet haben, bevor Du in der depressiven Phase warst, umgibst und beschäftigst. Denn, wenn Du Dich in der depressiven Phase, in der Du momentan nicht mehr viel fühlst, ganz gezielt mit den Dingen beschäftigst, die früher Gefühle z.B. der Freude, Liebe und des Friesens in Dir geweckt haben, dann wird sich Dein emotionales Gedächtnis daran erinnern. Das kann natürlich ein bisschen dauern, bis hier die alten Gefühle in Dir hochkommen, weil durch die Depression Dein ganzer Hormonhaushalt durcheinander geraten ist, aber es hilft auf jeden Fall, sich mit diesen Dingen zu beschäftigen.

Liebe kommt in Dein Leben, wenn Du die Liebe in Dir erzeugst

Nachdem ich meinen Mann für ein paar Minuten gekuschelt und Liebe geschickt habe, mache ich das gleiche auch mit meinen Katzen Leo und Lea, die auf der anderen Seite von unserem Bett schon schnurrend auf mich warten. Anschließend stehe ich dann endlich auf und gehe runter, um unserer süßen Hündin Toni natürlich auch noch ein Portion Streicheleinheiten und Liebe zu geben. Das gibt mir einfach morgens schon ein wohliges und geborgenes Gefühl.

 

Wenn Du Liebe in Deinem Leben möchtest, dann sei Du derjenige, der die Liebe erzeugt.

Dich in Liebe jemanden hinzugeben, ist genau das Gegenteil davon,

Dich, für die Liebe, selbst aufzugeben.“

Du selbst bist der Erzeuger der Liebe. Wenn Du die Liebe in Dir erzeugst und nach außen bringst, dann fühlst Du Dich auch geliebt. Warte nicht darauf, bis die Liebe von außen irgendwie zu Dir kommt. Denn das wird niemals passieren und ist auch nicht die Aufgabe in unserem Leben. Die Aufgabe in unserem Leben ist, die Liebe in uns zu erzeugen und nach außen zu strahlen und mehr ist nicht zu tun. Ob die anderen diese Liebe empfangen möchten, oder nicht, darauf hast Du keinen Einfluss. Das sollte auch nicht das sein, was Du Dir erwartest, wenn Du Deine Liebe nach außen strahlst. Denn damit wirst Du immer nur enttäuscht werden. Wenn Du die Liebe in Dir spüren möchtest, dann erzeuge die Liebe in Dir und belasse es dabei. Alles andere kommt dann von ganz alleine. Du musst nicht die Liebe von den anderen fordern. Die Liebe von den anderen kommt von ganz alleine, wenn die anderen bereit dafür sind.

Wie kannst Du die Liebe in Dir erzeugen?

Die Liebe fängst Du an in Dir zu erzeugen, wenn Du Dich auf Dich selbst einlässt. Denn tief in Dir drinnen ist der Kern der Liebe. Diesen Kern kommst Du näher, indem Du Dich selbst entwickelst. Indem Du Dich persönlich und spirituell weiterentwickelst. Und mit persönlicher und spiritueller Weiterentwicklung meine ich persönlich, wenn Du Dich immer tiefer auf Dein eigenes Selbst einlässt und immer tiefer in Dich vordringst. Und zwar in alle Bereiche, aus die Du bestehst: Körper, Geist, Emotionen, Deine Seele.

Du bist hier, um Dich selbst zu entdecken. Denn über die Selbstentdeckung, kommst Du in die Selbstentwicklung. Und über die Selbstentwicklung kommst Du in Verbindung mit dem

Göttlichen und damit in die Verbindung zu allem, was ist.“

Alles beginnt mit Deiner Selbstentdeckung. Und das vergessen die meisten Menschen. Die meisten Menschen denken, wenn sie so sehr verliebt sind und den Fokus auf den Menschen richten, den sie lieben, dann ist das Liebe. Denn sie fühlen sich ja so verliebt. Aber Du weißt selbst, wie sich diese wunderschöne Verliebtheit in eine sehr schmerzhafte Sehnsucht nach Liebe verändern kann. Ich habe früher auch immer gedacht, dass ich doch wahnsinnig viel Liebe gebe. Aber heute verstehe ich den Unterschied. Damals war es ein hinterherlaufen nach Liebe. Ich habe diese Sehnsucht nach Liebe in mir gespürt und der bin ich hinterhergelaufen. Heute bin ich der eigene Produzent meiner Liebe. Heute erzeuge ich die Liebe in mir selbst und muss deshalb auch der Liebe nicht mehr hinterherlaufen und sie von den anderen fordern. Das Gefühl der wahrhaften, göttlichen Liebe, die man in sich erzeugt, lässt einen ankommen. Man muss im Außen nicht mehr irgendwo hinlaufen, man muss nicht mehr warten, dass da irgendwas passiert und man muss sich nicht mehr die ganze Zeit etwas suchen, wo man sich festhalten kann, um nicht auseinander zu fallen. Diesen Zustand erreicht man meiner Meinung nach aber nur, wenn man die Liebe, nach der man sich sehnt, in sich selbst entdeckt. Und diese Entdeckung ist eine Reise. Vielleicht sogar die Reise des ganzen Lebens.

Welche Rituale begleiten Dich über Deinen Tag?

Ich persönliche brauche eine gewisse Regelmäßigkeit in meinem Leben, die mir dabei hilft, mich gut zu fühlen. Hierfür habe ich mir viele kleine Rituale erschaffen, die mich den ganzen Tag über begleiten.

 

Meine Rituale sind z.B.

  • jeden morgen mache ich mir 3 Liter Ayurvedisches Heilwasser, dass ich in  Thermoskannen abfülle und den ganzen Tag über trinke
  • in eine Thermoskanne presse ich eine halbe Zitrone mit hinein
  • morgens trinke ich ein großes Glas Wasser mit Flohsamenschalen
  • danach trinke ich meinen Kaffee
  • am Nachmittag trinke ich oft eine Goldene Milch oder ein Glas Wasser mit Gerstengraspulver
  • eine Tasse Matcha-Tee darf natürlich auch nicht fehlen

Den Kaffee trinke ich morgens immer am Küchentisch. Währenddessen nehme ich mir ein bisschen Zeit mich mit meiner inneren Welt zu beschäftigen, indem ich in mein Notizbuch schreibe. Hierfür beantworte ich mir ganz gerne Coaching-Fragen, die ich mir stelle.

Was tut Dir wahrhaft gut?

Ich persönlich glaube es sind diese kleinen Handlungen, die Du bewusst für Dich tust, die einen Unterschied für Dein Wohlbefinden machen. Kleine Dinge, die Dir wahrhaft gut tun und die auch Deine Sinne ansprechen. Ich glaube gerade unsere Sinne sind ganz wichtig für unser eigenes Wohlbefinden, doch gerade diese Tatsache wird so sehr vergessen in der heutigen Zeit.

Deine Sinne helfen Dir dabei, Dich gut zu fühlen

Mit einer Tasse Tee spreche ich all meine Sinne an. Ich halte die warme Tasse in meiner Hand. Ich rieche den Duft des Tees. Ich schmecke den Tee. Und wenn ich das ganze wirklich ganz achtsam und bewusst mache, dann hört sich das für mich sogar total gut an, wenn ich dieses Wasser in die Tasse eingieße. Ich sehe Farben, ich sehe das Wasser, wie es in die Tasse fließt. Es hört sich für gut an, wenn ich meine Tasse auf den Holztisch abstelle. Das Geräusch, das dabei entsteht, hört sich gut für mich an. Ich spüre diese schöne glatte Fläche der Tasse in meinen Händen. Ich spüre wie das warme Wasser meine Kehle hinunterläuft und mich von innen heraus erwärmt. Ich persönlich glaube, es braucht dieses sich wieder einlassen auf unsere Sinne, um uns wahrhaft gut fühlen zu können. Denn wir sind Menschen, wir haben Sinne und unsere Sinne helfen uns dabei, das Leben zu genießen, ganz egal in was für einer Lebenssituation wir uns momentan auch gerade befinden.

Weißt Du, was Du wirklich erleben und erfahren möchtest?

Während ich in der Früh meinen Kaffee trinke, schreibe ich immer noch ein bisschen in meinem Notizbuch. Hierbei beschäftige ich mich mit meiner inneren Welt und vor allem damit, meinen Fokus ganz bewusst weg von den negativen Gedanken, Sorgen und Zweifeln zu bringen und ganz bewusst dahin zu lenken, was ich in meinem Leben eigentlich wirklich erleben und erfahren möchte. Denn, um etwas in unserem Leben verändern zu können, braucht es in erster Linie Klarheit darüber, was wir eigentlich wirklich möchten. Wie wir eigentlich wirklich leben und wie wir uns fühlen möchten. Denn ohne zu wissen, was wir möchten, können wir uns nicht dahin bewegen, was wir möchten.

 

Während ich aufschreibe was ich möchte, gelingt es mir auch immer sehr gut, die Gefühle in mir zu erzeugen, die ich fühlen möchte. Denn ich möchte mich ja nicht erst gut fühlen, wenn ich das erreicht habe, was ich mir wünsche. Sondern, das Leben findet ja im hier und jetzt statt. Deshalb gilt es für mich immer, mich jetzt so zu fühlen, wie ich mir das wünschen. Denn wenn ich das jetzt nicht mache, dann werde ich das niemals tun.

 

Unser Gehirn funktioniert so, dass es sich in seinen Gedanken immer und immer wiederholt und wenn wir nicht anfangen, uns Fragen zu stellen, die uns da hinbringen, wo wir hinmöchten, dann wird es uns schlecht gelingen, unser Leben zu verändern. Denn in der Regel befinden wir uns in einem Hamsterrad, indem wir immer wieder unsere Kreise ziehen, einfach weil wir ganz automatisch immer wieder das gleiche denken, uns immer wieder gleich fühlen, immer wieder gleiche Entscheidungen treffen und immer wieder gleiche Handlungen wiederholen. 

 

Diesen Kreislauf - dieses Hamsterrad - können wir eigentlich nur verlassen, indem wir neue Gedanken in uns erzeugen. Und, um neue Gedanken in uns erzeugen zu können, braucht es Fragen, die wir uns stellen. Kraftvolle und positive Fragen, die uns dahinführen, wo wir hinmöchten. Denn dann ist unser Gehirn gefordert, neue Gedanken in sich zu erzeugen, indem es einfach über diese Frage nachdenken und Antworten in sich erzeugen muss. Genau in diesem Stil laufen auch die meisten Coachings ab. Der Coach stellt uns die richtigen Fragen, wir fangen an darüber nachzudenken und aus uns heraus entstehen plötzlich Antworten und neue Möglichkeiten, die wir vorher nicht gesehen haben. Genau das ist es, was uns dabei unterstützt, unser Leben wirklich zu verändern.

 

Nun wünsche Dir noch einen wunderschönen Tag, Abend oder eine gute Nacht, je nachdem in welcher Zeit Du auch immer Dich gerade befindest. 

Die Liebe in mir, grüßt die Liebe in Dir!

Deine Andrea

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