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Status quo – 3 Jahre Selbstheilung!

Heute vor genau 3 Jahren habe ich meinen ersten Artikel für diese Website geschrieben. Mit diesem Artikel bekommst Du einen Status quo meiner Selbstheilung.

Mein Weg der Selbstheilung - Andrea Hein

Vor genau 3 Jahren, am 28.09.2017 habe ich diese Website gestartet und meinen ersten Blogartikel veröffentlicht. Wenn ich nun meinen Zustand vor 3 Jahren mit meinem Zustand von heute vergleiche, ist es wirklich unglaublich, was in 3 Jahren alles möglich ist. Ich kann es selbst kaum glauben, was ich in dieser Zeit alles gemacht und erreicht habe und vor allem auch, wie sehr ich mich verändert habe.

 

Das faszinierende daran ist, dass ich, als ich vor 3 Jahren angefangen habe, meine Website und den Blog zu starten, noch überhaupt keine Ahnung hatte, wohin mich das führen wird. Ich hatte keine Ahnung, was ich in meinem Leben eigentlich machen möchte.

 

Das einzige, was ich wusste, war, dass ich körperlich und seelisch gesund sein und meine Seelenaufgabe finden möchte. Ich wusste, dass ich mich in Frieden fühlen und etwas Sinnvolles in meinem Leben machen möchte. Mehr habe ich damals nicht gewusst. Ich wusste weder, wie ich gesund und glücklich werden soll, noch hatte ich auch nur die geringste Ahnung, was meine Seelenaufgabe sein könnte.

 

Heute, am 28.09.2020 kann ich von mir sagen, dass ich mich tatsächlich die meiste Zeit in Frieden fühle. Ich fühle mich, als hätte ich Frieden mit mir, meinem Dasein und dem Leben geschlossen. Natürlich habe auch ich noch meine Baustellen und Zweifel. Doch gleichzeitig fühle ich auch Vertrauen, Zuversicht und Hoffnung. Ich bin unendlich dankbar dafür hier zu sein und dieses Leben erfahren zu dürfen und empfinde es nicht mehr als Leid und Belastung. Ganz im Gegenteil. Ich empfinde es als etwas unglaublich Wertvolles und Außergewöhnliches.

 

In den letzten 3 Jahren bin ich auf meinem Weg der Selbstheilung so extrem weit gekommen, dass ich in diesem Artikel gerne meinen Zustand in den verschiedenen Bereichen, die vor 3 Jahren noch meine Baustellen waren, mit Dir teilen möchte. Einfach, weil ich Dich damit inspirieren möchte, nicht aufzugeben und immer daran zu glauben, dass Du selbst dazu in der Lage bist, Dich zu heilen und Dir den Zustand zu erschaffen, den Du Dir wünschst.

Status quo - Emotional instabile Persönlichkeitsstörung

Am 28.09.2017 habe ich diese Website mit einem Artikel über ein großes Erfolgserlebnis in Bezug auf die emotional instabile Persönlichkeitsstörung gestartet. 

 

Was die Störung betrifft kann ich heute behaupten, dass sie meiner Meinung nach, nicht mehr da ist. Hier ist mein Verhalten wahrscheinlich im Rahmen des Normalen. Natürlich bin ich immer noch ein sehr sensibler Mensch, was meine Gefühlswelt betrifft, aber gestört ist davon meiner Meinung nach nichts mehr. Ich habe in den letzten Jahren vor allem gelernt, all meine Gefühle anzunehmen und zuzulassen - sie kommen und auch wieder gehen zu lassen. Auch für mich ist es immer noch eine große Herausforderung, die Botschaften meiner Gefühle zu deuten und manchmal dauert es sehr lange, bis ich endlich begreife, was sie mir versuchen mitzuteilen. Doch meine Gefühle überrennen mich im Vergleich zu früher überhaupt nicht mehr, sondern fühlen sich alle auf ihre Weise gut an. Auch die eigentlich negativen Gefühle haben eine ganz andere Qualität bekommen. Wut fühlt sich heute gut an und ich nutze Wut positiv für mich, indem ich dann Dinge mache, die mich normalerweise nerven und aufhalten – wie z.B. meinen Haushalt. Auch zwischenmenschliche Konflikte werfen mich bei Weitem nicht mehr so aus der Bahn, wie das früher der Fall war. Im Verhältnis zu vor 3 Jahren bin ich tatsächlich eine relativ gelassene Person geworden. Natürlich habe ich auch noch Momente, in denen ich aufgewühlt bin, aber ich bin hierbei nicht mehr so labil, wie ich das früher war, sondern fühle mich viel stabiler und stärker in mir.

Status quo - Depressionen

Meinen letzten wirklich depressiven Tag hatte ich irgendwann im Februar 2018. Was die Depressionen betrifft, kann ich freudestrahlend behaupten, dass sie Geschichte sind. Natürlich habe ich heute auch noch traurige Momente oder auch Stunden. Aber die Qualität der Traurigkeit hat sich vollkommen verändert. Die schweren, depressiven Tage, die Tage der Sinn- und Hoffnungslosigkeit sind definitiv vorbei.

Status quo - Ängste

Wenn ich meine Ängste genau betrachte und hier ganz ehrlich bin, habe ich immer noch Angst davor, das, was ich mir die letzten Jahre aufgebaut habe, wieder zu verlieren. Es ist nicht so, dass ich in einem Zustand der Angst leben würde, es ist eher so, dass ich es mir am Liebsten in meinem Nest, dass ich mir erschaffen habe, gemütlich machen möchte. Um hier nicht in meinem Schutzraum zu versinken, stelle ich mir selbst immer wieder Aufgaben, bei denen es darum geht, meine Komfortzone zu verlassen. Denn ganz automatisch würde ich mich einfach in meinen vier Wänden zurückziehen und nur noch zum Arbeiten, Spazierengehen und Einkaufen raus gehen. Da ich weiß, dass dies kein guter Zustand ist, sorge ich dafür, immer wieder Dinge zu tun, die ein bisschen Mut erfordern. Das sind keine großen Sachen. Aber für mich schon. Sei es mein Podcast, die YouTube-Videos und vor allem auch die Meditation Challenge. Für mich war es eine riesengroße Überwindung, mich live vor der Kamera zu zeigen.

 

Da die Angst vor den Menschen und tatsächlich auch die Ablehnung der Menschen schon immer ein Thema in meinem Leben war, übe ich mich auch hier in Offenheit und Mitgefühl und trainiere ganz aktiv selbst die Initiative zu ergreifen. Das heißt, ich grüße, lache die Menschen an, biete meine Hilfe an, beginne ein Gespräch und analysiere auch sehr genau zwischenmenschliche Situationen, in denen ich getriggert werde. Dies hilft mir dabei, immer mehr zu erkennen, dass jeder Mensch tief in seinem Inneren ein Herz hat und einfach nur in seinem Film gefangen ist. Auch, wenn es manchmal vielleicht im ersten Moment so erscheint, als wären viele Menschen egoistisch, unfreundlich und rücksichtslos. Letzten Endes liegt dieses Verhalten einfach daran, dass diese Menschen unzufrieden mit ihrem Leben, tief verletzt sind und sich gefangen fühlen. Deshalb übe ich momentan gerade diesen Menschen besonders viel Liebe und Mitgefühl entgegenzubringen. 

Status quo - Beziehung

In meinem Beziehungsleben ist unglaublich viel Ruhe eingekehrt. Dadurch, dass ich in den letzten Jahren sehr damit beschäftigt war, mir eine eigene stabile Identität aufzubauen, kam es dazu, dass sich die Beziehung zu meinem Mann erst einmal distanziert angefühlt hat. Denn es war zuerst ein ständiger Kampf, mich immer wieder zu mir zurückzuholen und bei mir zu bleiben. Heute ist der Kampf vorbei. Ich muss nicht mehr darum kämpfen, mich nicht in meinem Partner zu verlieren. Ich bleibe ganz automatisch bei mir. Heute ist die Herausforderung eher, auch immer darauf zu achten, dass die Verbindung zwischen uns bestehen bleibt. Deshalb überprüfe ich immer wieder, wie weit ich mich von meinem Partner entfernt habe, wie viel Zeit ich mit meinem eigenen Weg und wie viel gemeinsame Zeit wir verbringen. Wir haben in unserer Partnerschaft ein paar gemeinsame Rituale. Diese helfen mir sehr, mit meinem Mann in Verbindung zu bleiben. Kurz zusammengefasst kann ich behaupten, dass ich eine gute Balance zwischen Eigenständigkeit und Verbundenheit gefunden habe. Anfangs habe eher ich für diesen Ausgleich gesorgt. Heute sorgen wir beide dafür. 

Status quo - Seelenaufgabe

Auf meinem Weg der Selbstheilung habe ich ganz automatisch auch meine Seelenaufgabe entdeckt. Denn seit ich angefangen habe, mir immer mehr Gedanken darüber zu machen, wie ich mich selbst heilen kann und meine Erfahrungen dazu mit anderen Menschen teile, habe ich erkannt, dass mir genau das auch Freude, Sinn und Erfüllung gibt. Und genau dadurch, hat sich mein Zustand immer mehr verändert. Ich habe die Magersucht, die emotional instabile Persönlichkeitsstörung, die Depressionen und sogar Hashimoto, eine angeblich unheilbare Autoimmunerkrankung, transformieren können, indem ich meine Erfahrungen damit teile. Seit ich das mache, kommen mir immer mehr neue Ideen, wie ich mich selbst heilen kann. Seitdem fliegen mir neue Möglichkeiten der Heilung nur so zu. Und diese Ideen teile ich dann wieder mit Menschen, damit auch sie sich heilen können. Dadurch kommen wieder neue, heilsame Dinge auf mich zu. Es ist unglaublich. Seitdem ich mich selbst heile und genau das, als meine Gabe lebe, ergibt alles einen Sinn für mich und ich habe die Motivation und den Drang in mir, damit immer weiter zu machen.

Status quo - Hashimoto Thyreoiditis

Mein absolut größtes und auch unglaublichstes Erfolgserlebnis ist, dass ich tatsächlich die heute immer noch als unheilbar geltende Autoimmunkrankheit Hashimoto Thyreoiditis heilen konnte. Diese Woche hat mir mein Arzt bestätigt, dass ich vollkommen gesund bin und man in meinem Blutbild nicht mehr erkennen kann, dass ich jemals Hashimoto hatte. Ich kann es selbst noch kaum glauben. Mein Arzt hat es so schön ausgedrückt. Er hat zu mir gesagt:

 

"Frau Hein, sie haben ein so wunderschönes Blutbild. Da findet keine Kampf statt. Da herrscht Frieden."

 

Diese Aussage hat mir noch einmal klar gemacht, wie sehr alles miteinander in Verbindung steht. Körper, Geist und Seele sind immer als Einheit zu betrachten und wirken gegenseitig auf sich ein. Denn genau das hat ja in mir geherrscht. Ein Kampf auf allen Ebenen. Auf der Ebene meiner Gedanken, Gefühle, auf seelischer Ebene und das Ganze hat sich sogar auf körperlicher Ebene, in Form des Hashimoto, ausgedrückt. Ich habe unglaublich in mir gekämpft. Ich habe gegen mich selbst gekämpft. Ich habe gegen das Leben und das hier sein gekämpft. Ich hatte unglaubliche Widerstände gegenüber dem Leben und gegenüber mir selbst. 

 

Als mein Arzt zu mir den Satz gesagt hat: "In Ihnen herrscht Frieden." Da habe ich mir gedacht: "Stimmt. In mir herrscht Frieden."

 

Weil ich einfach immer weiter gemacht habe, an mir zu arbeiten. Weil ich Frieden geschlossen habe mit mir, meinem Dasein als Mensch und dem Leben.

 

Ich danke Dir von ganzem Herzen, dass ich meine Erfahrungen mit Dir teilen darf und wünsche Dir so sehr, dass Du an Dich glaubst. Unheilbar gibt es nicht. Auch Du bist in der Lage dazu, Dich zu heilen. 

 

Nun wünsche ich Dir noch einen wunderschönen Tag, Abend oder eine gute Nacht, je nachdem in welcher Zeit Du auch immer Dich gerade befindest.

Die Liebe in mir, grüßt die Liebe in Dir!

Deine Andrea

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