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Das Beenden des Leidens, ist der Anfang des Lebens Teil 1

Das Beenden des Leidens, ist der Anfang des Lebens | Der achtfache Pfad - Rechte Erkenntnis

In dieser Podcastfolge teile ich einen Weg mit Dir, der Dich dabei unterstützen kann, weg von einem leidvollen Leben, hin zu einem glücklichen und erfüllten Leben zu gehen.

 

Du erfährst in dieser Folge u.a.

  • welche Erkenntnisse und Einsichten nötig sind, um Dein Leid zu beenden

  • warum Du wirklich leidest
  • warum wir aus einer spirituellen Hinsicht leiden
  • warum es manchmal nur eine Entscheidung bedarf, um den Veränderungsprozess einzuleiten

  • was Du heute tun kannst, um das Leiden zu beenden und in Richtung dem Zustand zu gehen, den Du Dir wünschst.

Ich bin unendlich dankbar diesen, natürlich erst einmal sehr mühsamen und anstrengende Weg gegangen zu sein, denn bei mir hat er funktioniert. Mit der Umsetzung der Erkenntnisse dieses Weges ist es mir gelungen, mich in allen Bereichen – Körper, Geist und Seele, ins Positive hin zu verändern. 

 

Ich wünsche Dir ganz viel Freude beim Zuhören!

 

Deine Andrea


Der Achtfache Pfad - Buddhismus als Lehre für die Überwindung des Leidens

Der Buddhismus ist zwar eine der großen Weltreligionen, aber meiner Meinung nach, hat das, was der Buddhismus lehrt, nicht wirklich etwas mit einer Religion, sondern eher ganz viel mit Psychologie, Philosophie und Spiritualität zu tun. Obwohl ich z.B. ein Mensch bin, der an keine Religion gebunden ist, identifiziere ich mich persönlich sehr mit der Lehre des Buddhismus. Denn im Kern ist der Buddhismus eine Lehre, die aufzeigt, wie ein Mensch, durch seine Geisteshaltung, das Leiden überwinden und sich einen glücklichen und erfüllten Seinszustand erschaffen kann und somit gleichzeitig auch dazu beitragen kann, diese Welt zu einem besseren Ort zu machen.

 

Höchstes Ziel des Buddhismus ist zwar, die Erleuchtung zu erfahren und somit aus dem ewigen Kreislauf der Wiedergeburten auszusteigen, doch auch, wenn man nicht die Erleuchtung anstrebt, kann die Lehre des Buddhismus dabei helfen, sich aus den eigenen Leiden und auch seelischen Krankheiten, wie z. den Depressionen oder anderen krankhaften Störungen zu befreien und sich den Zustand erschaffen, den man sich wünscht. 

 

Wenn ich meinen eigenen Weg rückwirkend betrachte, dann bin ich persönlich tatsächlich auch unbewusst alle Schritte des Achtfachen Pfades gegangen.

Schritt 1: Die rechte Erkenntnis

Die rechte Erkenntnis ist die Erkenntnis über das Leiden, also alle Einsichten, rund um das Leiden. Hier wird erkannt, dass Leiden ein Teil des Lebens ist, dass es aber auch einen Weg gibt, der zum Ende des Leidens führt. Warum wir eigentlich leiden und, dass wir es selbst in der Hand haben und es in unserer Verantwortung liegt, ob wir leiden oder nicht. 

 

Wenn uns nicht bewusst ist, dass wir die Wahl haben, ob wir unser Leben in Leid oder in Freude verbringen möchten, dann können wir das Leiden auch nicht überwinden. Erst durch die Erkenntnis erhalten wir die Chance, unser Leben zum Positiven hin zu verändern. Erst wenn uns bewusst wird, dass wir für unsere Leiden selbst verantwortlich sind, haben wir auch die Möglichkeit etwas zu verändern. Denn zu leiden findet in uns selbst statt und nur wir können es verändern.

Das Leben ist nicht leiden, sondern das Leiden ist ein Teil des Lebens

Genauso, wie das Leiden ein Teil des Lebens ist, ist auch Freude, Liebe, Frieden und Erfüllung ein Teil des Lebens. Beide Seiten sind auch ein Teil von Dir und Deinem Leben. Egal, was um Dich herum geschieht. Du kannst Dich jeden Tag aufs Neue dafür entscheiden, welche Seite Du leben möchtest. Wichtig ist natürlich beide Seiten anzunehmen und auch emotional zuzulassen. Dies ist meiner Meinung nach sogar ganz entscheidend, denn es ist ja genau der alte Schmerz und das alte Leid, das wir tief in uns verdrängt haben, dass uns leiden lässt. Denn all die vergangenen, emotional behafteten Erlebnisse, vor allem die Geschehnisse, die tief ins Unterbewusstsein verdrängt werden, schwingen auf einer energetischen Ebene immer noch in uns mit. Denn mit der Verdrängung, dem Wegschieben der Dinge, lösen wir uns nicht von ihnen. Wir denken häufig, dass wir die Dinge von uns wegschieben, wenn wir sie verdrängen. Aber das Gegenteil ist der Fall. Denn ich dränge und schiebe die alten Lasten nicht von mir weg, sondern tief in mich hinein und sperre sie somit in mir ein. Deshalb ist es enorm wichtig, sich in der Meditation immer wieder auf diesen alten Schmerz in uns einzulassen, uns diesen leidvollen und schmerzhaften Gefühlen hinzugeben und sie somit abfließen zu lassen. Sich von dem alten Leid zu befreien geschieht meiner Meinung nach nicht in einer einzigen Meditation, sondern ist ein Prozess, der viele Sitzungen braucht. Denn ich persönlich praktiziere das Ganze jetzt seit etwa einem Jahr und spüre mit jeder neuen Meditation immer noch Leid und Schmerz. Aber es wird mit jedem mal leichter und ich fühle mich mit jedem mal immer befreiter und befreiter.

 

Um dieser Erkenntnis, dass wir selbst für unser Leid verantwortlich sind, zustimmen zu können, sind ein paar Einsichten nötig.

Du siehts die Welt und die anderen Menschen so, wie Du bist

Die Welt ist nicht so, wie Du sie wahrnimmst, sondern, Du nimmst die Welt so wahr, wie Du selbst bist. Das, was uns im Außen begegnet, hat immer etwas mit unserem Innenleben zu tun. Unsere äußere Welt ist ein Spiegel unserer inneren Welt.

 

Die anderen Menschen sind auch nicht so, wie wir sie wahrnehmen. Die anderen Menschen spiegeln uns unsere Wünsche und Sehnsüchte, sowie auch unsere Ängste und das, was wir ablehnen wieder. Vor allem, wenn wir noch in diesem Leid stecken.

Je mehr wir uns von dem Leid befreien und je mehr wir uns persönlich entwickeln

und entfalten, desto mehr erkennen wir die Realität. 

 

Du hast bestimmt schon einmal erlebt, wie es ist, wenn Du verliebt bist. Du hast einen Menschen kennengelernt und ihn mit den Augen Deiner Wünsche und Sehnsüchte betrachtet. Und irgendwann kam der Zeitpunkt, da hat sich dieser Mensch plötzlich verändert. Er ist anders geworden und war nicht mehr das, was Du von Anfang an in ihm gesehen hast. Die Wahrheit ist, dieser Mensch hat sich nicht verändert. Du hast nur eine andere Brille aufgesetzt. Du hast die Brille der Liebe abgenommen und die Brille der Angst aufgesetzt bzw. Du hast die Brille der Liebe anbehalten und die Brille der Angst darüber gesetzt und hast plötzlich nur noch das in dem anderen Menschen gesehen, was Dir Angst macht und was Du ablehnst. Genauso entstehen meiner Meinung nach auch diese Liebe-Hass-Verbindungen. Wie oft enden Beziehungen, die in einem wunderschönen verliebten Zustand losgegangen sind, in absolute Dramen in der die Partner unglaublich enttäuscht sind vom anderen. Ja, sie wurden enttäuscht. Ihnen wurde die Täuschung genommen, denn sie haben überhaupt nicht bemerkt, dass sie die ganze Zeit in einer Illusion gelebt haben. Das Fatale ist, dass genau in den Momenten der Enttäuschung die Beziehungen oft auseinander gehen. Derweil wäre genau dann die Chance gegeben, die alten Leiden, Ängste, Verdrängungen und Ablehnungen zu erkennen und zu heilen. Deshalb gibt es das Konzept Beziehung. Das Konzept Beziehung ist nicht dazu da, um auf Wolke 7 zu schweben, sondern es ist dazu da, um unsere alten Leiden zu heilen und gemeinsam mit dem Partner zu wachsen.

 

Das, was die anderen Menschen, an Gefühlen in Dir wecken, hat immer etwas mit Dir und Deiner Geschichte zu tun. Es hat immer etwas mit Deinen tiefsten Sehnsüchten und Wünschen, aber auch tiefsten Ängsten, Ablehnungen und Verdrängungen zu tun. Denn dafür sind die anderen Menschen da. Die anderen Menschen helfen uns dabei, uns selbst zu erkennen. Deshalb nützt es nichts vor den anderen Menschen davonzulaufen. Die Konfrontation ist es, die Dir die Chance gibt, Dich zu erkennen und zu heilen. Und hier ist es ganz wichtig in die Selbstverantwortung zu kommen und Dich so hingehend zu verändern, dass die Konfrontation und Begegnung mit den anderen Menschen Dir und den anderen nicht schadet, sondern Deiner Heilung dient. Denn damit dienst Du auch den anderen in ihrer Heilung.

Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt“

 Mahatma Gandhi

Das Leid hat eine Ursache

Die Grundursache allen Leidens ist meiner Meinung nach diese Unwissenheit – nicht zu wissen, wie das Leiden funktioniert und wie wir als Mensch (Körper, Geist und Seele) eigentlich funktionieren. 

  • Wie funktioniert unsere Gefühlswelt?

  • Wie können wir gesund mit unseren Gefühlen umgehen?

  • Wie funktioniert die Liebe?

  • Wie funktionieren Beziehungen?

  • Wie funktioniert unser Denken?

  • Welche Auswirkungen haben unsere Gedanken?

  • Was braucht unser Körper?

  • Wie spielen Körper, Geist und Seele zusammen?

Diese Unwissenheit ist es letzten Endes, die uns leiden lässt. Denn damit wählen wir ganz unbewusst einen Umgang mit unserem Geist, Körper, unserer Seele und unseren Gefühlen, der uns leiden lässt. Meiner Meinung nach entsteht jede seelische Krankheit und auch jede körperliche Krankheit aufgrund dieses falschen Umgangs mit uns als Mensch in seiner Gesamtheit.

Der Grund des Leidens spirituell betrachtet

Wenn man das Leiden spirituell betrachtet, dann ist der Grund des Leidens natürlich die Überwindung des Leidens. Denn mit der Überwindung des Leidens entwickle ich mich weiter. Letzten Endes geht es im menschlichen Dasein darum, das Nicht-Göttliche zu erleben, also sich so weit, wie es nur geht von der Göttlichkeit zu entfernen. Was wir ja tun, wenn wir leiden. Um dann irgendwann in unserem Leben die Entscheidung zu treffen, jetzt umzudrehen und in die andere Richtung zu laufen. Das heißt, irgendwann muss sich jeder von uns entscheiden, wann er sich umdrehen möchte. Diese Entscheidung muss jeder von alleine treffen. Diese Entscheidung kann uns niemand abnehmen. Was meiner Meinung nach auch mit ein Sinn des Lebens ist. Wie lange jeder einzelne von uns auf der Spur des Leidens entlangläuft, ist von Mensch zu Mensch total unterschiedlich. Ich persönlich glaube, dass Menschen mit einer Borderline Persönlichkeitsstörung ewig auf der Spur in Richtung Leid marschieren. Denn diese Typ Menschen sind meiner Meinung nach die Meister des Leidens und genau deshalb tragen sie meiner Meinung nach auch das Potenzial in sich, zum Meister diesen tiefen inneren Friedens zu werden. Wenn sie sich irgendwann entscheiden umzudrehen und in die andere Richtung laufen. Es gibt Menschen, die drehen niemals um. Die laufen so lange in Richtung Leid, bis sie so tief drin stecken, dass sie es aus eigener Kraft nicht mehr schaffen, sich daraus zu befreien. Sie versinken wie im Moor in ihrem eigenen Leid und sterben daran.

 

Auch ich war kurz davor zu versinken und bin heute unendlich dankbar, dass ich es gerade noch rechtzeitig erkannt habe, dass es an mir selbst liegt, mich umzudrehen und in Richtung Leben und Liebe zu gehen.

Bist Du bereit, umzudrehen und in die andere Richtung zu laufen?

Du kannst Dich in jedem Moment umdrehen. Für das Umdrehen ist nur eine Bewegung nötig. Es ist nur eine Entscheidung nötig. Die Entscheidung für Dich und Dein Leben. Die Entscheidung mit dem Suchen, nach dem Ende des Leidens aufzuhören. Denn solange Du noch im Außen nach der Erlösung suchst, läufst Du immer noch in Richtung Leid. Die Erlösung ist nicht im Außen, die Erlösung ist in Dir. Es bedarf nur eine Entscheidung. Die Entscheidung Deine Heilung jetzt selbst in die Hand zu nehmen, indem Du das jeden Tag tust. Heilung geschieht durch Tun und nicht durch Suchen. Und mit Entscheidung meine ich nicht, sich vorzunehmen: "Ich tue jetzt mal etwas für mich und mein Leben." Das ist wie die guten Vorsätze, die wir am ersten Januar treffen, aber niemals umsetzen. Das ist wie, wenn Du auf Deinem Leidensweg weiter entlangläuft und Dir vornimmst, irgendwann umzudrehen. Sich das vorzunehmen reicht nicht.

 

Du musst Dich wirklich für Dich und Dein Leben entscheiden.

 

Du musst die klare Entscheidung treffen, jetzt alles dafür zu tun, um Dich gesund und glücklich zu machen. Du musst es Dir verbindlich versprechen und sofort damit anfangen. Wenn Du Dich wirklich für Dich und Dein Leben entscheidest, dann tust Du heute eine Sache, die Dich jetzt schon in die andere Richtung laufen lässt. Etwas das Dir, Deiner Seele, Deinem Körper und Deinem Geist gut tut und Dich auf dem Weg in die andere Richtung unterstützt.

Mache aus Deiner Entscheidung ein Ritual

Suche Dir einen schönen Ort in der Natur. Einen schönen Waldweg oder einen Spazierweg auf einer Anhöhe. Dann läufst Du in gebückter Haltung leidend diesen Weg entlang und tauchst so richtig ein in Dein Leid. Nach einer Weile bleibst Du stehen, richtest Dich auf, schließt Deine Augen, nimmst ein paar tiefe Atemzüge und gibst Dir laut, klar und deutlich das Versprechen, Deinen Heilung jetzt selbst in die Hand zu nehmen und alles dafür zu tun, um Dich glücklich und gesund zu machen, oder was auch immer Du Dir wünschst. Dann öffnest Du Deine Augen, drehst Dich um und läufst in die andere Richtung. Und zwar aufrecht, groß, offen und mit einem Lächeln auf Deinen Lippen.

Entscheidungen sind machtvoll, wenn sie aus dem Herzen kommen.“

Ich selbst habe vor ein paar Jahren diese Entscheidung getroffen und es ist unglaublich, was sich seitdem alles bei mir verändert hat. Ich habe mich verändert - auf allen Ebenen. Sogar die Größe meiner Schilddrüse und meine Schilddrüsenhormone haben sich verändert. Ich habe/hatte Hashimoto und nehme seit Januar 2019 keine Tabletten mehr und fühle mich großartig. Ich bin der Überzeugung, dass sich alles verändern lässt, wenn man die Entscheidung trifft, sich jetzt selbst gesund zu machen und dann damit anfängt, dass auch wirklich jeden Tag zu tun.

 

Und wenn ich das kann, dann kannst Du das auch!

 

Auf meiner Website findest Du ganz viele Übungen, Coachingsübungen, Meditationen und Dinge, die Deinem ganzen System gut tun und Dich dabei unterstützen, jetzt loszugehen und Dir den Zustand zu erschaffen, den Du Dir wünschst.

 

Ich wünsche Dir ganz viel Freude beim umsetzen und noch einen wunderschönen Tag, Abend oder eine gute Nacht, je nachdem in welcher Zeit Du auch immer Dich gerade befindest.

Die Liebe in mir, grüßt die Liebe in Dir!

Deine Andrea

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