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Körper, Geist und Seele für Fortgeschritten

Körper, Geist und Seele

In dieser Folge erfährst Du u.a.: 

  • was ich unter dem göttlichen Schöpfergeist und dem höheren Bewusstsein verstehen

  • warum alles was ist, göttlich ist

  • welche Aufgabe meiner Meinung nach die Gedanken haben

  • warum die meisten Menschen in ihrem Denken manipuliert sind

  • was ich unter Seele verstehe

  • warum unsere Probleme eigentlich etwas Positives sind

  • warum unser Körper für unsere persönliche Weiterentwicklung genauso wichtig ist, wie unser Geist und unsere Seele. 

Ich wünsche Dir ganz viel Freude beim Zuhören!

  

Deine Andrea


Der Geist

 „Jeder, der sich ernsthaft mit der Wissenschaft beschäftigt, gelangt irgendwann zu der Überzeugung, dass sich in den Gesetzen des Universums ein Geist manifestiert.

Ein Geist, der dem des Menschen weit überlegen ist.“

 Albert Einstein

 „Alle Materie entspringt und existiert nur durch diese eine Kraft. Wir müssen

 annehmen, dass hinter dieser Kraft ein bewusster, intelligenter Geist steht.

 Dieser Geist ist die Matrix aller Materie.“

 Max Planck

Der Geist ist die Grundlage zu allem was ist. Alles was ist, ist Geist. Alles im All, jede Existenz, ist geistigen Ursprungs. Alles, was wir hier in unserer materiellen Welt wahrnehmen, ist somit manifestierter Geist. (Manifestieren = etwas sichtbar werden lassen.) Dieser Schöpfergeist ist nicht wirklich beweisbar. Er ist keine mechanische Kraft, wie die Schwerkraft, sondern dieser Geist ist das höhere Bewusstsein, in dem alles gespeichert ist, was jemals existent war. 

 

Die Akasha-Chronik symbolisiert diese unendlich große Bibliothek des höheren Bewusstseins. In dieser Akasha-Chronik ist alles, was das Leben betrifft eingespeichert. Die Akasha-Chronik kann man sich in etwa vorstellen, wie ein riesengroßes Buch des Lebens. In dem höheren Bewusstsein ist alles, was existiert über Raum, Zeit und Dimension hinaus, sozusagen jetzt schon als Geist da.

Der Geist ist die göttliche Schöpferkraft

Über diesen Geist wird alles existent. Somit ist alles, was existiert göttlich. Das Göttliche symbolisiert die Kraft, die alles hat entstehen lassen. Wenn ich mich nachts in unseren Garten stelle und in den Sternenhimmel blicke, dann überkommt mich ein tiefes Gefühl der Ehrfurcht und mein kleiner beschränkter Verstand kann sich dieses Phänomen, dass wir tatsächlich hier als Menschen auf dem Planeten Erde in diesem unendlich großen Universum existieren, eigentlich nur erklären, indem ich an eine höhere, göttliche Kraft glaube. Denn, warum wäre das denn sonst alles überhaupt da. 

 

Wenn man davon ausgeht, dass alles, was existiert der göttlichen Kraft entspringt, dann wird klar, dass alles was ist, göttlich sein muss.

Die Gedanken

Das Werkzeug der Menschen, diesen Schöpfergeist zu nutzen, sind die Gedanken. Unsere Gedanken sind aber nur das Werkzeug. Sie sind nicht das Wissen. Unsere Gedanken sind das Werkzeug, dass uns zur Verfügung steht, um das Wissen aus dem höheren Bewusstseins zu begreifen und um schöpferisch zu sein.

Was ist ein Gedanke?

Meine Interpretation von einem Gedanken ist, dass ein Gedanke nicht in unserem Kopf entsteht, sondern schon in dem höheren Bewusstsein da ist. Der Gedanke fließt uns sozusagen in dem Prozess des Denkens zu. 

 

Der ideale Vorgang des Denkens ist, mich mit dem höheren Bewusstsein zu verbinden, das Wissen daraus zu ziehen und im Prozess des Denkens zu begreifen.

Die Manipulation

Das große Dilemma an der Sache ist, dass dieser Prozess den meisten Menschen überhaupt nicht bewusst ist. Zum einen, ist den meisten Menschen überhaupt nicht klar, dass sie mit ihrem eigenen Denken schöpferisch sind, also erschaffen. Zum anderen, denken die meisten Menschen überhaupt nicht selbst, sondern lassen denken. Das Denken der meisten Menschen ist unselbständig und manipuliert. 

 

Diese Manipulation geht im Prinzip schon los, wenn wir auf diese Welt kommen. Hierbei spielt natürlich eine Rolle in was für eine Familie wir hineingeboren werden. Ist es eine Familie, die freies Denken unterstützt, oder ist es eine Familie, die vorgeben möchte, wie wir zu denken haben. Inwieweit haben Dich Deine Eltern frei denken lassen? Durftest Du Dich in Deinem Denken frei entfalten, Dir eine eigenen Meinung bilden und Dinge in Frage stellen? Oder haben Dir Deine Eltern ihre Meinung aufgedrängt, haben Dir Deine Eltern oft gesagt, dass das falsch ist, wie Du es machst, dass das nicht richtig ist, was Du darüber denkst, oder dass Du Schwachsinn redest? Konnten wir uns also hier frei entwickeln, oder wurden wir in unserem Denken sehr manipuliert? 

 

Auf irgendeine Art und Weise wird jeder manipuliert. Denn wir übernehmen natürlich auch die Denk- und Glaubensmuster unserer Eltern, unabhängig davon, ob unserer Eltern uns, in unseren freien Denken unterstützen oder nicht. Auch das, was wir in der Schule lernen, entspringt nicht unserem freien Denken, sondern wird uns vorgegeben und wir müssen uns mit den Themen beschäftigen, egal ob wir uns dafür interessieren, oder nicht. Das, was wir in unserer Ausbildung oder unserem Studium lernen, entspringt auch nicht unserem selbständigem Denken, sondern ist aufbereitetes und vorgegebenes Wissen, auf das wir zugreifen können.

Unfreies und freies Denken

Ganz unfreies Denken = Denken, dass uns eingetrichtert wird, ohne unseren freien Willen, weil es z.B. von dem System vorgegeben ist, dass wir dieses Wissen brauchen.

 

Ein Stückchen freier wird mein Denken, wenn ich mich mit Dingen beschäftige, die mich interessieren und mich dabei eigenverantwortlich über Dinge informiere, recherchiere und inspirieren lasse, die schon da sind auf unserer Erde, wie z.B. über Bücher, Fernsehen oder dem Internet.  

 

Freies Denken = Wenn ich mich für die Recherche mit dem höheren Bewusstsein verbinde und daraus mein Wissen ziehe. 

 

Dieses Freie Denken ist das, wofür wir hier sind. Es geht darum selbstbestimmt und selbstverantwortlich mit Unterstützung des Schöpfergeistes unser Leben zu erschaffen. Und dieser Aufgabe dürfen wir uns stellen, ganz egal wie viel Manipulation hier auf der Erde auch geschieht. 

  

Wir dürfen selbst entscheiden, mit was für Dingen wir uns beschäftigen möchten. Möchten wir uns mit Dingen beschäftigen, die der Welt schaden, oder möchten wir uns mit Dingen beschäftigen, die diese Welt zu einem besseren Ort machen? Das ist die freie Entscheidung, die jeder von uns hat.

 

 Der Auftrag ist, wieder anzufangen, selber seine Wahl zu treffen. Möchte ich mich hier weiterhin manipulieren lassen, oder möchte ich damit anfangen, mein Leben selbst in die Hand zu nehmen und das zu machen, wofür ich hier bin. Wir sind die Schöpfer des Lebens. Wir müssen uns nicht leben lassen. Wir müssen nicht nach einer Vorgabe leben, nur weil das schon immer so war. Es liegt an uns selbst, jetzt für die Veränderung zu sorgen, die wir uns wünschen. 

 

Wenn wir uns hier ein glückliches und erfülltes Leben erschaffen möchten, dann müssen wir damit anfangen, dass auch zu tun. Indem wir konstruktiv frei denken. 

 

Konstruktiv frei zu denken bedeutet für mich, mir auszusuchen, mit was für Themen ich mich beschäftigen möchte, frei und selbstbestimmt zu entscheiden, für was für Wissen ich offen sein möchte und mir selbst auszusuchen, wo ich mir mein Wissen herziehen möchte.

 

Die meisten Menschen ziehen sich ihr Wissen nur aus dem Wissen, dass schon hier auf der Erde ist und nicht aus dem höheren Bewusstsein. Sie lassen sich berieseln, von dem Wissen, was andere an sie weitergeben. Doch das ist kein freies und schöpferisches Denken.

Schöpferisches Denken

Schöpferisch wird mein Denken, wenn ich mich mit dem höheren Bewusstsein verbinde. Das göttliche Bewusstsein kann ich aber nicht nur mit meinem Denken anzapfen. Das Denken alleine reicht nicht aus, um damit in Kontakt zu kommen. Um "die Leitung" ins höhere Bewusstsein legen zu können, muss ich mit mir selbst, dem göttlichen Anteil in mir, verbinden.

Die Seele

Was ist die Seele?

Für mich ist die Seele der göttliche Anteil in uns. Der Anteil, der die Erfahrungen machen möchte. Die Seele kommt auf die Erde, um sich selbst, als das Göttliche erfahren zu können. Hierfür nutzt sie das Leben. Um das Göttliche erfahren zu können, ist es erst einmal notwendig, dass nicht Göttliche zu erfahren. Anders funktioniert es nicht. Denn nur, wenn ich weiß, wie es ist, nicht göttlich zu sein, kann ich wissen, wie es ist, göttlich zu sein. 

 

Die Seele unterscheidet nicht zwischen Gut und Böse. Der Seele geht es rein um die Erfahrungen. Wenn man aus dieser Perspektive auf das Leben sieht, kann man auch verstehen, warum hinter allem die Liebe steht. Mit dem Verstand fällt es mir sehr schwer hinter allem was geschieht, die Liebe zu erkennen. Denn das, was hier auf der Erde geschieht, ist alles andere als göttlich und die Liebe. Doch, wenn ich aus einer höheren Perspektive auf das Leben gucke, begreife ich, dass es all diese Erfahrungen braucht, um das Gesamte zu erfassen, um diese gesamte Lebenserfahrung haben zu können – Um alles zu erfahren, was das Leben ausmacht.

Die Gefühle

Die Gefühle sind die Sprache der Seele. Meine Seele bringe ich zum Ausdruck, wenn ich mich auf all meine Gefühle einlassen kann. Wenn ich mich auf alle meine Gefühle einlasse, erkenne ich auch, dass das Leben überhaupt nicht so schwer ist. Schwer wird es nur, wenn ich Widerstände gegenüber Teilen des Lebens habe. Denn die Widerstände sind die Mauer, die uns im Weg steht und die uns nicht frei mit dem Fluss des Lebens fließen lässt.

 

Voll ins Leben tauche ich ein, wenn ich mich auf alle meine Gefühle einlasse. Denn die Gefühle lassen mich das Leben empfinden. Ohne meine Gefühle ist alles seelenlos und leer. Erst über unsere Gefühle wird das Leben lebendig.

Wenn Dir Deine Gefühle Probleme bereiten, weißt Du wo die Reise hin geht

Gerade dann, wenn Du hier bist und große Probleme mit Deinen Gefühlen hast, hast Du meiner Meinung nach das Potenzial in Dir in diese Welt der Gefühle voll und ganz einzutauchen. Denn das, was uns in unserem Leben die größten Probleme bereitet, zeigt uns den Weg. Denn, wenn ich das, was mir im Leben die größten Probleme bereitet, überwinde, entwickle ich mich weiter. Genau diese Überwindung sind die Quantensprünge – sind die Sprünge in eine höhere Bewusstseinsstufe. Denn damit komme ich dem, was meine Seele erfahren möchte - dem Göttlichen - wieder ein Stückchen näher.

Der Körper

Der Körper ist der Tempel unserer Seele. Der Körper macht all möglich. Genau deshalb sollte ich meinen Körper als das Wertvollste und Wichtigste, dass ich in diesem Leben habe, behandeln. Denn mein Körper ist das Wertvollste und Wichtigste, dass ich in diesem Leben habe. So, wie ich meinen Körper behandle, behandle ich auch immer meine Seele.

 

Unsere Seele brauch unseren Körper, um die Erfahrungen des Lebens machen zu können. Voll in das Leben können wir deshalb erst eintauchen, wenn wir uns auch auf unseren Körper voll einlassen können, uns mit ihm verbinden und ihn für das nutzen, für was wir ihn haben.

Dein Körper gibt Dir die Möglichkeit:

  • Dich zum Ausdruck zu bringen
  • schöpferisch tätig zu sein

  • in Kontakt zu kommen, mit dem höheren Bewusstsein und frei denken zu können

  • in Kontakt mit der Göttlichkeit zu kommen

  • das Leben in allen seinen Facetten zu erfahren – lebendig zu sein

  • Dir ein glückliches und erfülltes Leben zu erschaffen.

Solange wir gegenüber unserem Körper einen Widerstand haben, können wir auch nicht in den Fluss des Lebens kommen. Denn, wie schon erwähnt, dass was wir ablehnen, unsere Widerstände, sind die Mauer, die uns vom Fluss des Lebens - von dem Leben, wie wir es uns wünschen - trennen.

Schließe Frieden mit Deinem Körper

Deshalb gilt es mit allem Körperlichen Frieden zu schließen:

  • mit allen Körperlichen Abläufen und Vorgängen
  • mit den Gefühlen und Sinnen

  • mit den Trieben und Instinkten

  • mit Krankheit und Schmerz. 

Mit all dem sollten wir Frieden schließen. Denn erst die Annahme dieser Dinge, öffnet uns den Weg für Veränderung und Heilung. 

 

Wenn wir anfangen, die Widerstände gegenüber unserem Körper loslassen und unseren Körper dafür nutzen, wofür wir ihn haben, dann fängst das Leben an, richtig Spaß zu machen. 

 

Nun wünsche ich Dir noch einen wunderschönen Tag, Abend oder eine gute Nacht, je nachdem in welcher Zeit Du auch immer Dich gerade befindest.

Die Liebe in mir, grüßt die Liebe in Dir!

Deine Andrea

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