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Warum halten wir uns an Dinge fest, die uns nicht gut tun?

Warum halten wir uns an Dinge fest, die uns nicht gut tun?

In dieser Podcastfolge erfährst Du u.a. 

  • woran wir uns eigentlich wirklich festhalten

  • warum wir uns an Dingen festhalten, die uns schaden und nicht an Dingen, die uns gut tun

  • welche Erkenntnis es braucht, damit wir erkennen, dass wir uns an nichts festhalten müssen

  • was uns wirklich dabei hilft, die Dinge loszulassen

  • wie wir wahre Liebe in unserem Leben erfahren können. 

Ich wünsche Dir ganz viel Freude beim Zuhören!

 

Deine Andrea

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Warum halten wir uns an Dinge fest, die uns nicht gut tun?
Podcast-Folge Nr. 38 Warum halten wir un
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Festhalten und Loslassen

Vielleicht bist Du in der Situation, dass Du mit einem Menschen zusammen bist, der Dich nicht gut behandelt? Vielleicht übst Du einen Beruf aus, der Dich nicht erfüllt? Vielleicht gehst Du jeden Tag zu einem Arbeitsplatz, der Dich unglücklich macht? Vielleicht ernährst Du Dich mit Dingen, wovon Du weißt, dass sie Dir nicht gut tun? Vielleicht hast Du Gewohnheiten in Deinem Leben, wovon Du weißt, dass sie Dir schaden?

 

Warum verändern wir diese Dinge nicht, wovon wir sogar wissen, dass sie schlecht für uns sind? Warum halten wir daran fest?

 

Um diese Frage beantworten zu können, sollten wir uns die folgenden Fragen stellen: 

  • Was symbolisiert das, woran ich mich festhalte für mich?

  • Was für eine Bedeutung hat das, woran ich mich festhalte für mich?

  • Welches Bedürfnis, steht hinter dem, woran ich mich festhalten?

Das, woran wir uns festhalten, hat eine tiefere Bedeutung für uns

Die Beweggründe, warum wir an Lebensumständen, Gewohnheiten und Menschen festhalten, sind:

  • z.B. beim Rauchen: Pause machen, durchatmen, sich eine Auszeit gönnen, Genuss, zur Ruhe kommen, sich beruhigen
  • z.B. beim Alkohol: um runter zu fahren, um die Sorgen, den Alltag und die Probleme zu vergessen, um sich besser zu fühlen, um locker zu werden

  • z.B. beim Beruf: Geborgenheit, Schutz, finanzielle Sicherheit

  • z.B. beim Menschen: Liebe, Halt, Verbindung 

All die Dinge, an denen wir uns festhalten, symbolisieren etwas für uns, haben eine tiefere Bedeutung für uns und stillen ein wichtiges Bedürfnis von uns. Hinter all diesen Bedürfnissen, wie z.B. Schutz, Sicherheit, Geborgenheit, Verbindung, Halt, Ruhe, Probleme und Sorgen vergessen, steht letzten Endes ein tieferes Bedürfnis: Die Liebe.

Wir halten uns genau genommen aus zwei Gründen an den Dingen fest

 „Jeder menschliche Gedanke und jede menschliche Handlung gründet sich auf tiefster Ebene auf zwei Emotionen: auf Angst oder auf Liebe. Alle anderen Emotionen leiten sich aus diesen beiden Emotionen ab. In Wahrheit gibt es nur zwei Emotionen. Nur zwei Worte in der Sprache der Seele. Dies sind die beiden gegensätzlichen Pole der großen Polarität, die zusammen mit dem Universum und der Welt erschaffen wurden. Darum lieben Menschen, zerstören, lieben und zerstören wieder.

Liebe stiftet Angst, stiftet Liebe, stiftet Angst...“

 Neal Donald Walsch

Das, was uns an Dinge festhalten lässt, die uns nicht gut tun, ist die Angst davor, den Halt, den Schutz und die Liebe im Leben zu verlieren und alleine schutzlos dem Leben ausgeliefert, zurückzubleiben. Dies ist immer noch das Bild, das wir von Anfang mitbringen, wenn wir geboren werden. Wir werden geboren, sind kleine Babys und dem Leben absolut schutzlos ausgeliefert, wenn es da nicht die Mutter gibt. Die Mutter, die dem Baby die Urliebe entgegen bringt. Denn, wenn die Mutter dem Baby die Urliebe nicht entgegen bringt, dann kümmert sie sich nicht um das Kind, füttert es nicht und gibt ihm nicht Wärme und Nähe.

 

Wenn wir uns an Dingen festhalten müssen, die uns nicht gut tun, sind wir immer noch in der Rolle des kleinen Kindes, dass auf den Schutz der Mutter angewiesen ist und wir haben Angst, diese Mutterliebe zu verlieren und zu sterben, wenn wir uns nicht daran festhalten.

Warum müssen wir uns heute immer noch festhalten?

Wie kann es sein, dass wir uns im Erwachsenenalter immer noch an dieser Urliebe festhalten müssen? Denn wir brauchen uns heute eigentlich nicht mehr daran festhalten. Heute sind wir doch erwachsen, können selbst für uns sorgen und sind dem Leben nicht mehr schutzlos ausgeliefert.

 

Ich glaube, dieses Verhalten liegt an einer Erfahrung in der Kindheit, im Mutterbauch oder sogar in einem früheren Leben. Ich glaube, wir haben als kleines Kind, als wir mit unserem Leben noch vollkommen von unserer Mutter abhängig waren, einmal die Erfahrung gemacht, tatsächlich dem Leben schutzlos ausgeliefert gewesen zu sein. Dieses Erlebnis hat uns so sehr traumatisiert, dass wir deshalb heute immer noch unbewusst in der Vorstellung leben, dass uns die Urliebe entzogen werde kann und wir dem Leben dann schutzlos ausgeliefert sind.

Warum wähle ich mir Dinge für meinen Halt aus, die mir nicht gut tun?

Ich könnte mir für meinen Halt ja auch Dinge auswählen, die mir gut tun. Ich könnte mich z.B. an der gesunden Ernährung festhalten, oder anstatt zu rauchen, eine Atemübung machen. Ich könnte mich doch auch statt mich an einen Beruf festzuhalten, der mich unglücklich macht, einen Beruf wählen, der mich erfüllt. Oder anstatt mich an einem Menschen festzuhalten, der mich schlecht behandelt, könnte ich mich doch auch an einen Menschen festhalten, der mich mit Respekt behandelt. Warum halte ich mich genau an den Dingen fest, die mich unglücklich machen und die mir schaden?

 

Was wir uns für unseren Halt auswählen, hat mit den Prägungen in unserer Kindheit zu tun. Was haben uns unsere Eltern oder Erziehungsberechtigten hier vorgelebt? In welchem Umfeld sind wir aufgewachsen, was haben wir gelernt, was Liebe und Wertschätzung ist? Wie haben uns unsere Eltern behandelt und wie haben uns unsere Eltern ihre Liebe gezeigt? All das, was uns die Menschen, mit denen wir in unseren ersten Lebensjahren zu tun hatten, vorgelebt haben und welche Erfahrungen wir hier in unserer Kindheit gemacht haben, prägen uns in dem, was wir uns (unterbewusst) für unseren Halt auswählen.

 

Wenn uns unsere Eltern vorgelebt haben, dass wir um Liebe kämpfen müssen, dass wir uns Liebe verdienen müssen, dass es hart ist zu arbeiten, dass es schwer ist Geld zu verdienen, dass wir Alkohol brauchen, um uns gut zu fühlen, dass das Leben ein Kampf ist und keinen Spaß machen kann, dass Frauen weniger wert sind, als Männer, dass es bei Ernährung nicht darum geht, etwas Gesundes zu essen, sondern nur darum, sich mit etwas zu füllen – je nachdem welches Weltbild hier in uns entstanden ist, dementsprechend wählen wir uns im Erwachsenenalter auch wieder unbewusst genau diese Dinge aus, an denen wir uns festhalten können.

Was braucht es, damit ich das, woran ich mich festhalte, loslassen kann?

Wann stehe ich denn auf, um selbstverantwortlich und aktiv etwas zu verändern? Ich stehe dann aus, wenn zum einen der Leidensdruck in mir so groß geworden ist, dass ich die Situation, in der ich mich befinde, nicht mehr aushalten kann. Ich verändere etwas, wenn mein Schmerz größer geworden ist, als die Angst, die mich in dieser Situation verharren lässt. Es muss aber überhaupt nicht so schmerzhaft sein. Zum anderen stehe auch dann auf und verlasse die gewohnte Situation, wenn ich mir selbst zutraue, dies auch zu meistern. Wenn ich davon ausgehe, dass ich es schaffe, das Gewohnte loszulassen und dass das, was mich dann erwartet, besser für mich sein wird. Ich verändere dann etwas, wenn ich davon ausgehe, dass es sich für mich lohnt über meine Angst hinauszuwachsen und die Risiken, die das Loslassen mit sich bringt, auf mich zu nehmen.

 Es ist zum einen, der Glaube an mich selbst, dass ich selbst dazu in der Lage bin,

das Bessere zu erreichen und zum anderen, ist es meine Erwartung, dass es da auch etwas

Besseres für mich gibt, dass mich antreibt, mein Leben zu verändern.

Und genau diese zwei Voraussetzungen sind auch der Unterschied zwischen Menschen, die in der Lage sind, ihre Ziele zu verwirklichen und Menschen, die nicht dazu in der Lage sind. Die Menschen, die ihre Ziele erreichen, sind nicht besser als wir. Sie haben nur diesen unerschütterlichen Glauben an sich selbst und ihren Fähigkeiten und ein ganz klares Bild von dem, was sie erreichen möchten, in sich.

Selbstvertrauen ist der Schlüssel

Der Glaube an uns selbst, ist der Schlüssel für die Lösung unserer Probleme. Wenn ich dieses Selbstvertrauen in mir entwickle, dann bin ich auch in der Lage, mich von Dingen zu lösen, die mir nicht gut tun und kann mir ein glückliches und erfülltes Leben erschaffen.

  

Um einen Glauben in sich selbst und auch dem Leben gegenüber entwickeln zu können, ist es glaube ich ganz wichtig sich die Fragen zu stellen: 

  • Waren wir denn wirklich jemals dem Leben schutzlos ausgeliefert oder haben wir es nur so empfunden?
  • War es wirklich so, dass wir die Urliebe verloren haben? 

Immerhin sind wir heute noch hier und leben. Ich glaube, es ist ganz wichtig zu erkennen, dass die Urliebe uns niemals verlassen hat, sondern, dass wir es lediglich so empfunden haben, dass dies der Fall war. 

Was ist Liebe?

  • Was verstehst Du unter Liebe? Was ist Liebe für Dich?
  • Was glaubst Du, wo Liebe herkommt?

  • Was glaubst Du, wie Liebe zu Dir kommt?

Um das Problem zu lösen, dass wir uns an irgendetwas festhalten müssen, um die Liebe nicht zu verlieren, ist die Erkenntnis wichtig, dass die Liebe nichts ist, woran wir uns festhalten müssen, sondern, dass die Liebe immer da ist. Und ich glaube, um zu begreifen, dass die Liebe immer da ist, sollten wir uns der Möglichkeit öffnen, das es in diesem Universum etwas gibt, dass mit dem Verstand nicht begreifbar ist. Das es da eine göttlich Kraft gibt, die alles Zusammenhält. Und diese Kraft nennt sich LIEBE. Wenn man sich dieser Möglichkeit öffnet, weiß man, dass die Liebe nichts ist, dass wir verlieren können, sondern dass die Liebe im Überfluss vorhanden ist und durch uns durch fliest.

Wie komme ich in Kontakt mit der göttlichen Kraft – der Liebe?

Wie komme ich den Zustand, die Liebe in mir zu spüren? Ich glaube hier ist es ganz wichtig, sich klar darüber zu werden, dass Liebe zu erzeugen, ein aktiver Prozess ist, der in uns selbst stattfindet. Die Liebe ist zwar überall, aber um in Kontakt kommen zu können mit ihr, ist es nötig, dass wir die Quelle in uns selbst aktivieren. Ich glaube, das ist auch genau die Aufgabe hinter der Erfahrung, die wir gemacht haben, uns von der Liebe getrennt zu fühlen. Es ist die Aufgabe, die Quelle der Liebe selbstverantwortlich und proaktiv in uns zu aktivieren und damit den Fluss der Liebe selbstverantwortlich in diesem menschlichen Leben einzuleiten.

 

Ich glaube die Aufgabe ist, zu erkennen, dass es diese Kraft gibt, es aber uns selber liegt, Teil dieser Kraft zu werden.

Der freie Wille

Um diese Kraft in sich zu aktivieren, spielt ganz klar, der freie Wille des Menschen eine entscheidende Rolle. Der freie Wille ist mit der wichtigste Teil der menschlichen Erfahrung. Wir sind hier als Menschen auf die Erde gekommen, um immer wieder mit unserem freien Willen, unserer freien Entscheidungskraft konfrontiert zu werden und immer wieder wählen zu können, welchen Weg wir im Leben gehen möchten.

 

Liebe entsteht, indem ich selbst Liebe in mir erzeuge und Liebe gebe.

Selbstliebe steht vor Hingabe

Bevor ich anderen Liebe geben kann, muss ich mir zuerst einmal die Liebe selbst geben. 

 

Fragen zur Selbstliebe: 

  • Wann fühle ich mich denn wirklich geliebt? Wenn ich was tue?

  • Wann sorge ich wirklich gut für mich? Wann kümmere ich mich gut um mich?

  • Was tut mir und meinem ganzen System (Körper, Geist und Seele) wahrhaftig gut?

  • Welche Gedanken, die ich denke, tun mir gut? Aus welche Gedanken sollte ich lieber verzichten, weil sie mir nicht gut tun?

  • Welche Gefühle tun mir gut? Welche Gefühle sollte ich zwar schon zulassen, weil alle Gefühle ihre Daseinsberechtigung haben, aber mich nicht in ihnen suhlen?

  • Welche Gewohnheiten tun mir wahrhaftig gut?

Ich muss mich nicht in meinem Leid suhlen, sondern kann mein Leid jetzt beenden und Dinge tun, die mich gut fühlen lassen.

Unsere Gewohnheiten sind ein Ausdruck unserer Selbstliebe

Unsere Denk-, Gefühls- und Verhaltensmuster, die wir Tag für Tag, Monat für Monat und Jahr für Jahr immer und immer wiederholen, sind verantwortlich dafür, wie unser Leben verläuft. Um unser Leben in ein glückliches und erfülltes Leben zu verändern, müssen wir selbstbestimmt und proaktiv genau diese Gewohnheiten Schritt für Schritt in Gewohnheiten verändern, die uns wahrhaftig gut tun.

 Ich glaube, hier ist es ganz wichtig zu erkennen, dass es wir selbst sind, die uns von der Liebe trennen und das es nicht das Leben ist, dass uns von der Liebe trennt. Es sind unsere eigenen Denk-, Gefühls- und Verhaltensmuster, unsere eigenen Blockaden, unser Einstellung und Sicht von der Welt,

die uns von der Liebe trennen. Und wir können jetzt neu wählen.

Wir müssen uns nicht mit Dingen füllen, die uns nicht gut tun. Wir müssen nicht rauchen oder Alkohol trinken, um uns glücklich zu fühlen. Wir müssen uns nicht schlecht behandeln lassen. Es muss nicht hart sein, zu arbeiten. Es muss nicht schwer sein, Geld zu verdienen. Wir müssen nicht um Liebe kämpfen. Wir müssen uns die Liebe nicht verdienen. All diese Überzeugungen gilt es in Frage zu stellen und hier in die Selbstverantwortung zu gehen, ob es denn wirklich das noch ist, wie ich die Welt sehen möchte und wie ich leben möchte. Und dann Schritt für Schritt diese alten Verhaltensmuster aktiv zu verändern. Denn wenn es wir nicht machen, dann macht es niemand.

 

Wenn ich mich in den Menschen verändere, der ich sein kann, dann fängt die Liebe an, in mir zu fließen und ich kann sie damit auch viel besser mit anderen Menschen teilen.

 

Nun wünsche ich Dir noch einen wunderschönen Tag, Abend oder eine gute Nacht, je nachdem in welcher Zeit Du auch immer Dich gerade befindest. 

Die Liebe in mir, grüßt die Liebe in Dir!

Deine Andrea

Lass Dich kostenlos von mir inspirieren!




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Ich bin ausgebildete Psychologische Beraterin, Personal Coach und Meditationsleiterin. Vor allem aber bin ich Leidensversteherin und Mitfühlerin. Denn ich weiß, wie es sich anfühlt, nicht zu wissen, wer man ist, keinen Sinn in seinem Dasein zu sehen, in seinem Leid gefangen zu sein und die Hoffnung fast völlig verloren zu haben. Doch heute weiß ich auch, wie sich tiefer Frieden, Liebe und Lebensfreude anfühlen. Ich bin der festen Überzeugung, dass unsere seelischen Leiden keine Krankheiten, sondern Aufgaben sind, denen wir uns selbstverantwortlich stellen dürfen. Wir können selbst wählen, in welche Richtung wir im Leben gehen möchten. In Richtung Leid, oder in Richtung Freude. Ich wähle Freude und Du?



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