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#131 Befreie Dich aus dem Beziehungsdrama

Befreie Dich aus dem Beziehungsdrama von Eifersucht und Verlustangst - Andrea Hein Podcast

Hallo Du wundervoller Mensch, schön, dass Du hier bist!

 

Vielleicht kennst Du die Situation in Deinem Beziehungsleben, indem Du irgendetwas siehst, dass Deine Eifersucht und damit auch Deine Verlustängste triggert und Du dann in ein ganz bestimmtest Muster fällst, indem Du innerlich total aufgewühlt bist und Dein Verhalten auch nicht mehr unter Kontrolle hast. Die Angst übernimmt Dich und Du bombardierst in diesen Momenten Deinen Partner zum Beispiel mit Vorwürfen oder Fragen oder läufst einfach nur noch weg, irrst ziellos durch die Straßen und weißt vor lauter Verzweiflung gar nicht mehr, was Du tun kannst. Genau um dieses Verhaltensmuster soll es heute in dieser Podcastfolge gehen.

 

Du erfährst in dieser Folge u.a.:

  • drei Varianten, wie wir in unserer Beziehung reagieren können, wenn wir mit einer Situation konfrontiert werden, indem unsere Ängste getriggert werden
  • wie Du Dich aus destruktiven Verhaltensmustern befreien kannst. 

Ich wünsche Dir ganz viel Freude beim Zuhören!

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Handelst Du im Überlebensmodus oder in Ruhe und Gelassenheit?

Wie wir in Situationen in unserer Beziehung reagieren, die unsere Eifersucht oder auch unsere Ängste triggern, hängt damit zusammen, in welchem Zustand wir uns befinden. Je unbewusster und instabiler wir in uns selbst sind, desto schneller switchen wir in den Überlebensmodus. Dies führt oft zu einem destruktiven Verhalten, weil wir in diesen Momenten nicht mehr selbst unser Verhalten steuern, sondern unser Überlebensinstinkt das Ruder übernimmt und sozusagen für uns handelt. Und eine Handlung im Überlebensmodus ist immer ein Angriff, eine Verteidigung oder eine Flucht. Hierbei geht es nicht darum, glücklich und erfüllt zu leben, sondern schlichtweg darum, zu überleben.

 

Um uns mittel- und langfristig zu einem Menschen zu machen, der sein Leben nicht mehr im Überlebensmodus verbringen muss, führt kein Weg daran vorbei, uns mit unseren Ängsten auseinanderzusetzen und immer wieder zu üben, uns in den unterschiedlichsten Situationen zu entspannen. Je entspannter wir in uns selbst sind, desto sicherer fühlen wir uns auch in uns. Und je sicherer wir uns in uns fühlen, desto weniger müssen wir in den Überlebensmodus switchen.

Bist Du bereit, Dich von Deinen destruktiven Verhaltensmustern zu befreien?

In den Momenten, in denen wir stark mit unseren Ängsten konfrontiert werden, ist es gar nicht so einfach, ruhig und entspannt zu bleiben. Aber auch das können wir üben, indem wir in diesen Situationen nicht reagieren, sondern einfach da bleiben, wo wir gerade sind oder uns zurückziehen an einen Ort, an dem wir ungestört sind. Das kann bei uns Zuhause oder auch ein Ort in der Natur sein. Ich persönlich bin in der Zeit, als ich damit angefangen habe, an mir zu üben, in den schwierigen Momenten in einen Wald "geflüchtet", habe mich dort an einen Baum gesetzt und bin dort geblieben, bis ich mich beruhigt habe. Manchmal hat das ein paar Stunden gedauert. Heute weiß ich, dass mich die Kraft der Natur unglaublich dabei unterstützt hat, in mir ruhig und stabil zu werden. Gerade weil es anfangs so schwierig ist, uns in den "lebensbedrohlichen" Situationen einfach hinzusetzen und sofort mit dem Üben zu beginnen, kann es hilfreich für uns sein, zuerst einmal in eine Bewegung zu kommen, in der wir z.B. an einen Ort laufen, an dem wir ungestört sind. Dies ist zwar auch eine Flucht, dient uns aber dazu, nicht von unseren Emotionen überwältigt zu werden. Nach einem Lauf verlieren wir schon mal den ersten Schwung an Energie und können uns dann viel besser hinsetzen oder hinlegen und damit anfangen, Entspannung zu üben. 

 

Im Prinzip geht es dann darum, uns selbst zu beruhigen und uns damit klar zu machen, dass wir uns nicht in einer lebensbedrohlichen Situation befinden. Je öfter wir das üben, desto mehr erkennt unser Körper, dass er nicht in Gefahr ist und wird irgendwann in diesen Momenten gar keine Stresshormone mehr ausschütten. Das ist dann der Augenblick, an dem wir uns endgültig aus dem destruktive Muster befreit haben. 

 

Sieh die nächste schwierige Situation in Deiner Beziehung also nicht mehr als Feind an, sondern als eine Chance Dich heilen und verändern zu können. Denn nur in diesen echten Situationen können wir wirklich üben, unser Muster zu durchbrechen, indem wir uns völlig anders verhalten, als wir es bisher getan haben.

 

Nun wünsche Dir noch einen wunderschönen Tag, Abend oder eine gute Nacht, je nachdem in welcher Zeit Du auch immer Dich gerade befindest.

Die Liebe in mir, grüßt die Liebe in Dir.

Deine Andrea

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