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Lebensfreude entwickeln und erleben - Teil 1: Urvertrauen

Lebensfreude entwickeln und erleben - Teil 1: Urvertrauen

Hallo Du wundervoller Mensch,

 

jeden Morgen, wenn ich aufwache, begleiten mich schon eine ganze Weile 7 Affirmationen auf meinem Weg, die mir dabei helfen, mich schon morgens bewusst darauf zu besinnen, mit welcher Einstellung ich durch mein Leben gehen möchte. Ich glaube, wenn wir es schaffen, diese 7 Affirmationen als Einstellungen in unser Leben zu integrieren und es lernen, sie auch wirklich zu verkörpern, dass uns das auf eine ganz neue Stufe des menschlichen Daseins bringen kann. Vor allem, wenn es darum geht, Lebensfreude in uns zu entwickeln und zu erleben.

 

Im ersten Teil dieser neuen Podcast-Reihe geht es um die Affirmation: "Ich vertraue dem Leben." 

 

Und Du erfährst in dieser Folge u.a.: 

  • warum es unmöglich ist, sein Leben freudvoll zu erfahren, wenn man ein Misstrauen gegenüber dem Leben entwickelt hat
  • wie sich das Misstrauen gegenüber dem Leben entwickelt
  • was es wirklich bedeutet, Lebensfreude zu erfahren und wo Du nach der Freude suchen solltest.

Außerdem teile ich 3 Möglichkeiten mit Dir, wie es Dir gelingen kann, dem Leben wieder mehr zu vertrauen und damit die Freude am Leben erfahren zu können.

 

Ich wünsche Dir ganz viel Freude beim Zuhören!

 

Deine Andrea

Ich vertraue dem Leben. > Vertraust Du dem Leben?

Ich glaube, ein sehr häufiger und vor allem auch schwergewichtiger Grund, warum wir in unserem Leben leiden und nicht glücklich sein können, ist, wenn wir ein Misstrauen gegenüber dem Leben in uns entwickelt haben. Denn freudvoll und glücklich zu leben und gleichzeitig misstrauisch gegenüber dem Leben zu sein, ist nicht miteinander vereinbar.

 

Dem Leben gegenüber misstrauisch zu sein, verursacht immer, dass wir uns angstvoll durch unser Leben bewegen. Was wiederum verursacht, dass wir uns gestresst und angespannt fühlen. In einem gestressten und angespannten Zustand ist es unmöglich lebensfroh zu sein. Weil Freude nur dann von uns empfunden werden kann, wenn wir entspannt und locker sind.

 

Das Problem bei Misstrauen ist eigentlich die Angst, die uns aufgrund dessen steuert. Denn die Angst passt sich im Prinzip immer unserem eigenen Verhalten an. Je misstrauischer wir werden, desto größer wird auch die Angst, desto größer wird wiederum das Misstrauen. Das eine verstärkt das andere. Das Misstrauen kann sich also erst reduzieren, wenn wir die Angst dahinter abbauen. Denn damit zeigen wir der Angst - die dazu da ist, um unser Leben zu schützen - dass sie nicht gerechtfertigt ist. Deshalb könnte ein erster wichtiger Schritt, um das Vertrauen ins Leben zurückzugewinnen, die emotionale Konfrontation mit der Angst sein. Denn erst, wenn wir die Angst wirklich emotional empfinden, in sie eintauchen und mit ihr verschmelzen, kann sie sich abbauen.

 

Du brauchst Unterstützung beim Thema Angst? Sieh Dir hierzu sehr gerne einmal mein Angebot an:

Wie können wir lernen, dem Leben wieder zu vertrauen?

Der zweite Schritt, wieder zu lernen, dem Leben zu vertrauen, könnte sein, uns bewusst zu machen, dass unser Misstrauen irgendwann entstanden ist. Meistens geschieht dies aufgrund einer schmerzhaften Erfahrung, die wir im Leben gemacht haben oder aufgrund der vielen schlimmen Erfahrungen, die unsere Vorfahren gemacht haben. Wichtig zu verstehen ist, dass es eine bestimmte Erfahrung war, die die Entwicklung des Misstrauens in uns in Gang gebracht hat. Aufgrund dieser Erfahrung haben wir angefangen etwas über uns, das Leben und die anderen Menschen zu schlussfolgern. Wenn wir anfangen etwas zu schlussfolgern, etwas zu bewerten, geschieht Folgendes: Unser Gehirn macht sich auf die Suche nach Beweisen, dass unsere Schlussfolgerung richtig ist. Das bedeutet, unsere Aufmerksamkeit und unser Fokus fängst ganz automatisch an, sich auf die potenziellen Gefahren zu richten. Wir fangen an, die Welt negativ zu sehen und verlieren unseren Blick für das Schöne und Positive. Genauso erschaffen wir unsere Realität. Doch es handelt sich hierbei eben nicht um eine allgemeine Realität, sondern um unsere persönliche Realität. Denn es gibt auch ganz viele Menschen, die nicht voller Misstrauen durch ihr Leben laufen. Warum ist das möglich? Weil diese Menschen natürlich auch in ihrer eigenen und ganz persönlichen Realität leben.

 

Um uns für einen neuen Blick für die Welt zu öffnen, ist es deshalb sinnvoll, uns bewusst zu machen, dass es an bestimmen Erfahrungen lag (die sich natürlich auch sehr lange hinziehen können), oder sogar ein Erlebnis mit einem bestimmten Menschen war, der die Kette des Misstrauens in Gang gebracht hat.

Verdient das Leben wirklich Dein Misstrauen?

Vielleicht erinnerst Du Dich an eine Zeit in Deinem Leben, in der Du die Welt, als etwas unbeschreiblich Schönes und Magisches wahrgenommen hast. In der Du es kaum erwarten konntest, morgens aufzustehen, um diesen Tag zu erleben. In der Du abends gar nicht ins Bett gehen wolltest, weil Du noch mehr von diesem Leben spüren, erleben und entdecken wolltest. Vielleicht kannst Du Dich an eine Zeit in Deinem Leben erinnern, in der Du Dich über die kleinsten Dinge freuen konntest, hinter jedem Baum ein Abenteuer auf Dich gewartet hat. Dich alles, was Du um Dich herum gesehen hast, in Staunen versetzt hat. Vielleicht kannst Du Dich an eine Zeit in Deinem Leben zurück erinnern, in der sogar Dein Körper so faszinierend für Dich war, dass Du es geliebt hast, ihn zu erforschen und zu lernen, ihn auf unterschiedlichste Weise zu bewegen und zu nutzen. Vielleicht gab es eine Zeit in Deinem Leben, in der Du Dich nicht durch Deinen Tag geschleppt hast, sondern Du getanzt hast, vor Begeisterung und Freude an Deinem Leben. Und wenn Du einmal hingefallen bist, dann hast Du kurz geweint, bist aufgestanden und hast weiter getanzt. Vielleicht gab es diese Zeit in Deinem Leben, in der Du gesungen hast,

einfach nur für Dich. Weil es Dir eine so große Freude bereitet hat.“

Genau dieser Blick, diese Einstellung zum Leben, ist der Zustand, der für uns bestimmt ist und der da war, bevor die Kette des Misstrauens in Gang gebracht wurde. Wenn wir einmal in unserem Leben etwas erfahren haben, dass uns so sehr verletzt und enttäuscht hat, dass wir fassungslos sind, dann ändert sich damit unsere Einstellung gegenüber dem Leben, in einen Blick, der nicht mehr auf die Wunder und die Schönheit des Lebens ausgerichtet ist, sondern darauf, was uns alles Schaden zufügen und verletzen könnte. Und wenn es ein Mensch war, der uns Schaden zugefügt hat, werden damit auch alle anderen Menschen zu potenziellen Gefahrenquellen. Es entwickelt sich in uns eine Art Erwartungshaltung, die immer erwartet, dass etwas Schlimmes passiert. Diese negative Erwartungshaltung rutscht im Laufe unseres Lebens immer tiefer in unser Unterbewusstsein und verankert sich so fest in uns, dass sie ein Teil unserer Persönlichkeit wird.

 

Wenn wir unterbewusst mit einer negativen Erwartung durch unser Leben laufen, dann ziehen wir auch immer genau das in unser Leben, was mit dieser Erwartungshaltung zusammenpasst. Denn es ist unsere unterbewusste Erwartung, die uns steuert. Und zwar in dem Sinn, welche Gedanken wir denken, wie wir uns in unserem Alltag verhalten, wie wir auf andere Menschen wirken und welche Ausstrahlung wir auf andere Menschen haben. Genauso funktioniert Manifestation.

 

Es ist genau diese innere Erwartung, die wir dem Leben und uns selbst gegenüber haben, die unser äußeres Leben manifestiert. Denn genau so funktioniert die Schöpferkraft in uns. So erschaffen wir unser Leben. Und aufgrund dessen, dass wir im Außen dann die ganze Zeit negative Dinge erleben, fangen wir an, das Vertrauen ins Leben und auch in uns selbst immer mehr zu verlieren, weil wir selbst auch Leben sind. Wir bauen immer mehr Selbstzweifel in uns auf, verlieren den Glauben an uns und sogar den Glauben daran, dass es so etwas, wie das Göttliche überhaupt geben kann. Denn dadurch, dass viel mehr Menschen mit einer negativen Erwartung durch ihr Leben laufen, als an eine positive Zukunft zu glauben, zeigt sich das Ganze natürlich auch als ein Ergebnis der kollektiven Manifestation. Genauso erschaffen wir unsere Welt.

 

Hier ist es so unglaublich wichtig, zu erkennen, dass all das, was zukünftig geschehen ist (nach dem ursprünglichen Erlebnis, dass das Misstrauen in uns in Gang gebracht hat), wir durch unsere eigene innere Einstellung, die damals entstanden ist, mit erschaffen haben. Und das das Leben, wie es hier auf Erde momentan aussieht, nicht das Leben ist, wie es auch sein kann. Sondern einfach nur eine mögliche Realität - von unendlich vielen möglichen Realitäten - ist, die wir uns als Menschheit zusammen erschaffen haben.

 

Die kollektive Realität hier auf dieser Erde können wir nicht alleine verändern, aber unsere eigene persönliche Realität können wir sehr wohl verändern. Und je nachdem wie wir unsere Realität verändern, tragen wir natürlich auch dazu bei, wie sich die Welt verändert.

 

Wenn jeder Mensch, statt mit einer negativen Erwartung durch sein Leben zu laufen, an eine positive Zukunft glauben würde, dann wäre unser ganzes Leben hier auf der Erde, ein ganz anderes.

Wie können wir erkennen, dass wir eine schöpferische Kraft in uns tragen?

Vielleicht musste all das Schlimme, das wir erlebt haben, geschehen, damit wir überhaupt erst die Möglichkeit haben, erkennen zu können, was für eine schöpferische Kraft wir in uns tragen. Vielleicht sind wir als Menschheit noch nicht so weit, dass diese Erkenntnis ohne Schmerz und Leid funktioniert? Denn wirklich bewusst etwas verändern, tun wir doch häufig erst, wenn wir in einer Lage stecken, in der es für uns nicht weiter geht. Vielleicht entdecken wir diese Kraft nicht, wenn wir von Anfang an ein bequemes, sicheres und freudvolles Leben erfahren, indem nichts anderes passiert. Vielleicht ist das in Zukunft einmal möglich auf dieser Erde, dass wir die Erfahrungen, die so schmerzhaft sind, nicht mehr erleben müssen, um zu erkennen, wer wir wirklich sind.

Warum bist Du hier?

Vielleicht bist Du momentan in einem hoffnungslosen seelischen Zustand, indem Du nicht leben möchtest, genau deshalb, um der Welt zu beweisen, was alles möglich sein kann, damit es in der Zukunft anders sein kann. Vielleicht hast Du, wenn Du schon viele Jahre an Deinem seelischen Zustand leidest, eine große Aufgabe in Deinem Leben zu erfüllen.

 

Vielleicht gibt es für Dich nur diesen einen Weg: Dich selbst zu heilen und die Lebensfreude wieder in Dir zu entdecken.

 

Das ist es einfach, was ich glauben möchte. Denn ich bin der Meinung, dass in diesem Leben nichts ohne Grund geschieht und hinter allem, immer auch die Liebe steht. Manchmal braucht es im Leben einfach bestimmte Erfahrungen, um im nächsten Schritt Erkenntnisse gewinnen zu können, die aus dem Leben etwas ganz Neues machen. Etwas, dass wir uns mit dem Verstand vielleicht noch gar nicht richtig vorstellen können. Weil es unvorstellbar schön ist.

Bist Du bereit, die Welt neu zu entdecken?

"Eigentlich könnte ich ja ziemlich sauer darüber sein, was mir widerfahren ist. Aber es fällt schwer, wütend zu bleiben, wenn es so viel Schönheit auf der Welt gibt. Manchmal habe ich das Gefühl, all die Schönheit auf einmal zu sehen - doch das ist einfach zu viel. Mein Herz fühlt sich dann an wie ein Ballon, der kurz davor ist zu platzen. Und dann geht mir durch den Kopf, ich sollte mich entspannen und aufhören, zu versuchen, die Schönheit festzuhalten. Dann durchfließt sie mich wie Regen.

Und ich kann nichts empfinden außer Dankbarkeit für jeden einzelnen Moment

meines dummen kleinen Lebens.“ 

- Zitat aus dem Film American Beauty -

 

Tu einmal so, als würdest Du die Welt ganz neu entdecken. Gehe durch Deinen Alltag, als wärst Du zum ersten mal hier und blicke Dich um in der Welt. Versuche das Schöne zu finden. Und sei nicht traurig, wenn Du auf Anhieb vielleicht nicht gleich die großen Glücksmomente erlebst. Gucke auf die Details, sieh Dir die kleinen Dinge an. Richte Deinen Blick auf die kleinen Dinge, die man fast nicht sehen kann und lass sie einmal eine Weile auf Dich wirken. Wie z.B. ein wunderschöner Schmetterling, ein einzelner Wassertropfen, eine Blatt von einem Baum oder eine Blüte. Gehe mit der Einstellung durch Deinen Tag, dass Du gerade erst hier auf der Erde gelandet bist und es Deine Mission ist, die Schönheit des Lebens zu entdecken. 

 

Vielleicht ist das in Wahrheit gar kein Spiel oder eine Übung - sondern sogar der Grund, warum Du wirklich hier bist? 

 

Nun wünsche Dir noch einen wunderschönen Tag, Abend oder eine gute Nacht, je nachdem in welcher Zeit Du auch immer Dich gerade befindest.

Die Liebe in mir, grüßt die Liebe in Dir.

Deine Andrea

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