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Einsamkeit, Anonymität und Distanz

Einsamkeit, Anonymität und Distanz - Warum Du Dich wirklich einsam, nicht dazugehörend und fremd auf dieser Welt fühlst.

Hallo Du wundervoller Mensch,

 

in dieser Podcastfolge stelle ich mich der Frage, warum wir uns eigentlich wirklich einsam, nicht dazugehörend, ungeliebt oder fremd auf dieser Welt fühlen.

 

Du erfährst in dieser Folge u.a.: 

  • wie ein Gefühl in uns entsteht

  • welche Gefühlsauslöser es gibt
  • wie genau das Gefühl der Einsamkeit, Anonymität oder Fremdheit in uns entsteht
  • wie es Dir gelingen kann in eine tiefe Verbindung zum Leben und den anderen Menschen auf dieser Erde zu kommen. 

Ich wünsche Dir ganz viel Freude beim Zuhören!

 

Deine Andrea

Wie entsteht ein Gefühl in uns?

Gefühle werden immer ausgelöst. Das bedeutet, jedes Gefühl, wird immer durch einen Auslöser aktiviert. Das heißt, wir nehmen etwas über unsere Wahrnehmungskanäle wahr, bewerten dass, was wir wahrgenommen haben (diese Bewertung findet in den allermeisten Fälle unbewusst statt) und ein entsprechendes Gefühl wird über unsere Hormonausschüttung in uns erzeugt.

Welche Wahrnehmungskanäle gibt es?

Diese Auslösung wird entweder über eine Wahrnehmung durch unsere Sinne aktiviert:

  1. Hören, die auditive Wahrnehmung mit den Ohren (Gehör)

  2. Riechen, die olfaktorische Wahrnehmung mit der Nase (Geruch)

  3. Schmecken, die gustatorische Wahrnehmung mit der Zunge (Geschmack)

  4. Sehen, die visuelle Wahrnehmung mit den Augen (Sicht)

  5. Tasten, die taktile Wahrnehmung mit der Haut (Gefühl).

Oder auch über unsere außersinnliche Wahrnehmung, unsere Intuition. Eine Information schießt uns über unserer Intuition zu, wir bewerten diese Information und ein dazu passendes Gefühl entsteht in uns.

 

Oder auch über unserer eigenen Gedanken. Wir denken an etwas, lassen über unsere Vorstellungskraft innere Bilder in uns entstehen und ein entsprechendes Gefühl wird dadurch in uns erzeugt. Deshalb empfinden wir zum Beispiel auch starke Emotionen, wenn wir träumen. Hier entstehen die Gefühle über den Auslöser in unserer inneren Welt, unserem Unterbewusstsein.

Wie entsteht ein Gefühl der Einsamkeit, Anonymität oder Fremdheit in uns?

Wenn wir uns auf der Welt fremd und einsam fühlen, nicht dazugehörend und ausgeschlossen fühlen, uns unverstanden und ungeliebt fühlen, dann entstehen diese Gefühle in uns, weil wir das, was wir wahrnehmen, als etwas von uns Getrenntes wahrnehmen, zu dem wir nicht dazugehören. Das bedeutet, wir sehen uns in der Welt um, wir sehen die Menschen, das Leben, wie es abläuft, und bewerten das, was wir da wahrnehmen als etwas, mit dem wir nichts zu tun haben möchten und als einen Ort, an dem wir nicht sein möchten. Weil uns nicht gefällt, was wir sehen - weil wir ablehnen, was wir wahrnehmen.

 

Das bedeutet, es sind niemals die anderen, die uns in Wahrheit ablehnen, ausschließen, uns nicht dabei haben wollen, sondern wir distanzieren uns über unsere (unterbewusste) wahrhaftige innere Einstellung von den anderen und dem Leben auf dieser Erde.

Warum distanzieren wir uns von den anderen Menschen und dem Leben auf dieser Erde?

Wir spalten uns davon ab, wir trennen uns davon, weil wir die anderen Menschen bzw. das Leben auf dieser Erde, als etwas wahrnehmen, das uns nicht gefällt. Wir möchten uns damit überhaupt nicht identifizieren. 

Ist unsere Wahrnehmung, die absolute Wahrheit?

Wenn wir diesen Zustand der Ausgegrenztheit, Anonymität und Einsamkeit verändern möchten, sollten wir uns einmal mit den folgenden Fragen beschäftigen:

  • Ist das, wie ich die Welt bewerte, wirklich die absolute Wahrheit?
  • Sind die Menschen, wirklich so, wie ich sie bewerte?
  • Ist das Leben wirklich nur das, was ich wahrnehme?
  • Ist der Sinn, den ich dem Leben gebe, der absolut wahre und einzige Sinn?
  • Was bedeutet es überhaupt für mich, hier zu sein und zu leben?
  • Warum sind wir wirklich hier als Menschen auf diese Erde gekommen?
  • Ist es wirklich unser Schicksal, dass wir uns auf einem Planeten befinden, auf den wir nicht sein möchten? Als eine Spezies, mit der wir uns nicht identifizieren möchten?

Warum sind wir wirklich hier?

Wir sind hier in diesem Leben, weil sich unsere Seele - der Teil in uns, der unsterblich ist, der göttliche Teil in uns, die universelle Liebe, der Teil in uns, der mit allem verbunden ist - selbst erfahren möchte. Diese Erfahrung ist nur an einem Ort möglich, an dem unsere Seele, die mit allem verbunden ist, in eine Trennung gehen kann. Denn nur über diese Trennung, kann sie sich selbst wahrnehmen.

 

Der Seele geht es darum, sich über uns, unseren Körper, unserem Menschsein, auszudrücken und Teil dieser Erde zu werden. Das bedeutet, diese grenzenlose universelle Liebe, die die Seele ist, braucht unser Menschsein, unser Ego, unseren freien Willen dazu, um sich hier auf der Erde zu entfalten und zu auszubreiten. Sie braucht uns, um diese tiefe Liebe und Verbundenheit zu allem was ist, erfahren zu können.

Warum spüren wie die Verbundenheit nicht?

Wir sind alle miteinander verbunden. Warum nur fühlen wir uns dann häufig so einsam auf dieser Welt? Weil unsere Gefühle in uns selbst entstehen. Das bedeutet, unsere Gefühle werden zwar durch Reize im Außen, über unsere Sinne, unsere Intuition oder durch unsere eigenen Gedanken und inneren Bilder ausgelöst, entstehen aber in uns selbst immer in Verbindung mit unserer eigenen Offenheit dafür. Wir fühlen somit immer das, wofür wir offen und empfänglich sind. Um Freude und Liebe empfinden zu können, muss ich mich dafür öffnen, einen Reiz im Außen wahrzunehmen, der Freude bzw. Liebe in mir auslöst, z.B. indem ich eine schöne Blume oder ein süßes Tier bewusst wahrnehme. Oder aber auch, indem ich ganz aktiv Gedanken wähle, einen inneren Dialog mit mir selbst starte, oder etwas aktiv tue, dass Freude in mir auslöst.

 

Wir werden uns also erst dann mit allem verbunden fühlen, wenn wir auf emotionaler Ebene wirklich bereit dafür sind, auch mit den anderen und unserem Umfeld, eine Verbindung einzugehen. Wenn wir die anderen Menschen, das Leben, die Umgebung, in der wir uns aufhalten, oder sogar uns selbst, teilweise nicht wirklich mögen oder ablehnen, kann das natürlich nicht funktionieren.

Was verkörperst Du in Deinem Leben?

Wir empfinden uns selbst immer so, was wir in unserem Leben selbst verkörpern und leben. Also das, was wir in unserem Leben verwirklichen, zum Ausdruck bringen, über unser Dasein in die Welt bringen, ist das, wie wir uns gegenüber uns selbst fühlen.

 

Wenn wir uns von unserem Sein und Wirken distanzieren, zurückziehen, verschließen oder ausschließen, dann fühlen wir uns natürlich auch ausgegrenzt, nicht dazugehörend, fremd, ausgeschlossen und ungeliebt. Denn damit sperren wir unsere Seele in uns ein und lassen sie nicht das tun, wofür sie hier in dieses Leben gekommen ist. 

 

Um uns zugehörig und verbunden mit den Menschen und dem Leben dieser Erde empfinden zu können, müssen wir uns dafür öffnen, dass es wichtig ist, dass wir hier sind. Wir müssen uns dafür öffnen, dazuzugehören. Es liegt an uns selbst für diese Zugehörigkeit zu sorgen. Um uns in tiefer Liebe mit den Menschen und dem Leben verbunden fühlen zu können, ist es notwendig, uns für diese Verbundenheit zu öffnen, unser Herz zu öffnen und unsere Seele tun zu lassen, wofür sie hier ist. Unsere Seele möchte sich über unser Sein und Tun, auf dieser Erde ausdrücken.

Wie kann sich Deine Seele auf dieser Erde zum Ausdruck bringen?

Deine Seele - die universelle Liebe - braucht Dich, um auf dieser Erde in die Verbundenheit zu allem was ist, zu kommen. Du hast den Auftrag über Dein Sein und Tun die Liebe auf die Erde zu bringen. Du hast etwas zu geben und mit der Welt zu teilen. Du bist hier, um auf Deine ganz eigene Art und Weise die Liebe auf diese Welt zu bringen. Und wenn Du anfängst, genau das zu tun, dann wirst Du Dich auch nicht mehr einsam, ungeliebt, ausgeschlossen oder fremd auf dieser Welt fühlen. Sondern genau das Gegenteil! Du wirst Dich verbunden, geliebt und als ein wichtiger und wertvoller Teil dieser Welt empfinden.

 

Nun wünsche Dir noch einen wunderschönen Tag, Abend oder eine gute Nacht, je nachdem in welcher Zeit Du auch immer Dich gerade befindest.

Die Liebe in mir, grüßt die Liebe in Dir.

Deine Andrea

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