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Warum ist es so schwer, ins Handeln zu kommen?

Warum ist es so schwer, ins Handeln zu kommen?

In dieser Podcastfolge erfährst Du unter anderem: 

  • warum wir uns oft nicht überwinden können, neue Dinge auszuprobieren und unsere Gedanken und Ideen tatsächlich in die Tat umzusetzen

  • was Dein Ego mit Deiner Handlungsblockade zu tun hat

  • wie Angst funktioniert

  • woher Versagensängste kommen

  • was Du tun kannst, um ins Handeln zu kommen 

Außerdem möchte ich Dich mit dieser Folge inspirieren, Dich zu trauen, die Sachen anzupacken und Dir das Leben zu erschaffen, das Du gerne leben möchtest.

 

Ich wünsche Dir ganz viel Freude beim Zuhören!

 

Deine Andrea


Vielleicht kennst Du das auch, dass Du eine bestimmte Idee im Kopf hast, oder irgendetwas machen oder verändern möchtest in Deinem Leben, es aber immer nur schaffst daran zu denken und einfach nicht ins Handeln kommst? Vielleicht weißt Du sogar ganz genau was Du machen möchtest, z.B. mehr Sport zu treiben oder Dich gesund zu ernähren und trotzdem kommst Du nicht dazu Deine Gedanken in die Tat umzusetzen. 

 

Warum ist das so?

Gründe, warum wir nicht ins Tun kommen

  • Bequemlichkeit
  • Sicherheit

  • Angst zu versagen

Wenn wir nicht ins Tun kommen, finden wir häufig „gute“ Gründe dafür. Es hat schon seinen Grund, weshalb wir die Dinge nicht tun können. Wir haben zu wenig Zeit, zu wenig Geld, sind nicht gut genug etc. Es liegt somit gar nicht wirklich an uns.

 Um tatsächlich in die Tat zu schreiten, müssen wir die Dinge, die wir vorhaben,

so interessant für uns machen, dass es sich für uns lohnt,

uns zu überwinden und erst einmal den unbequemeren Weg zu gehen.“

Fragen zur Selbstreflexion bezüglich Deiner Handlungsblockade

  • Wie wichtig ist es Dir wirklich?
  • Warum genau möchtest Du es tun?

  • Welchen Vorteil hast Du davon, wenn Du es nicht tust?

  • Welchen Vorteil hast Du davon, wenn Du es tust?

  • Wie sieht Dein Leben die nächsten Wochen und Monate aus, wenn Du es nicht tust?

  • Wie sieht Dein Leben die nächsten Wochen und Monate aus, wenn Du Dich überwindest und es wirklich tust? Was verändert sich dann für Dich?

  • Ist Dein Leben besser, wenn Du weiter machst wie bisher, oder ist Dein Leben besser, wenn Du das umsetzt, Was Du Dir vornimmst?

  • Was brauchst Du noch, um ins Tun zu kommen?

Etwas zu tun, erfordert Mut

Um tatsächlich in die Tat zu schreiten, müssen wir unser Gehirn austricksen. Denn unser Gehirn möchte in erster Linie Bequemlichkeit und Sicherheit. Wir sind Leben und Leben möchte Bequemlichkeit und Sicherheit und sich möglichst keiner Gefahr aussetzen. Alles, was neu ist, stellt für unser Gehirn im ersten Moment immer eine Gefahr dar.

 

Unserem Gehirn ist es egal, wie wir uns fühlen. Es möchte ausschließlich unser Leben sichern und uns nur die Dinge tun lassen, die für unser Überleben nötig sind. Um etwas Neues zu erleben, müssen wir uns quasi (unterbewusst) immer zuerst einmal einer „Gefahr aussetzen“. 

Wir haben verlernt, mutig zu sein

In der heutigen Welt ist es fast nicht mehr nötig, mutig zu sein, um zu überleben. Denn im Prinzip müssen wir noch nicht einmal mehr für die Besorgung unserer Nahrung unsere Höhle verlassen. Wir können uns alles ganz bequem nach Hause liefern lassen. Wir können vieles vermeiden und dadurch verlernen wir mutig zu sein.

 

Immer, wenn wir etwas Neues ausprobieren möchten, braucht es aber eben genau diesen Mut.

Wie entstehen Panikattacken?

Unser Gehirn lernt durch Erfahrungen. Alles was wir vermeiden, wird zu einer immer größeren Gefahr für unser Gehirn, weil unser Gehirn lernt, dass alle Dinge, die wir bewusst vermeiden, eine Gefahr für uns darstellen. Unsere Angst wird durch das Vermeiden von Dingen, immer mehr verstärkt. Somit werden alltägliche Situationen, die rational gesehen keinen Grund darstellen, um davor Angst zu haben, zu Gefahren für uns.

Panikattacken überwinden

Um uns von unseren Ängsten wieder zu befreien, ist es nötig, dass wir uns Schritt für Schritt mit Situationen konfrontieren, die momentan eine Gefahr für uns darstellen, in Wirklichkeit aber gar keine ist. Denn unser Gehirn braucht sozusagen einen Beweis dafür, dass die Situation sicher ist. Und lernt auch hier wieder mit der Erfahrung.

Versagensängste

Menschen, die von klein auf lernen, dass Liebe an Leistung geknüpft ist, möchten häufig vermeiden, zu versagen. Weil sie (unbewusst) davon ausgehen, dass sie, wenn sie etwas nicht gut machen, nicht mehr geliebt werden. Diese (unbewusste) Überzeugung, kann dazu führen, dass sie die Dinge, die sie tun möchten, erst gar nicht angehen. 

  • Was passiert aber wirklich, wenn Du etwas ausprobierst und wieder abbrichst, weil es Dir nicht liegt?

Du verlierst nichts, sondern gewinnst eine neue Erkenntnis. Nur so kannst Du erkennen, was Du wirklich möchtest im Leben.

Angst vs. Mut

Man kann nicht allen Gefahren aus dem Weg gehen. Man kann das schon, doch dann lebt man nicht wirklich. Will ich mich immer Zuhause einigeln und will ich das Leben vermeiden, nur um mich zu schützen, aber dabei nicht wirklich gut zu fühlen? Oder setze ich mich gewissen Risiken aus, die meistens in Wahrheit gar keine Risiken sind, aber lebe dadurch wenigstens und habe damit die Chance mich gut zu fühlen und meinem Leben mehr Lebendigkeit, Freude und Erfüllung einzuhauchen.

 

Etwas zu tun, was wir noch nie gemacht haben, ist erst einmal anstrengend, unbequem, herausfordernd und kostet Überwindung. Aber was überwinden wir denn wirklich? Wir überwinden uns selbst, unser Ego, den Anteil in uns, der einfach nur überleben möchte. Doch genau diesen Anteil in uns müssen wir überwinden, wenn wir dem göttlichen Anteil in uns näher kommen möchten.

 

Die Überwindung, die Dinge tatsächlich zu tun, kann Dir keiner abnehmen. Diesen Schritt darfst Du ganz alleine gehen. Aber wenn Du Dich einmal überwunden hast und das Gefühl in Dir spürst, etwas wirklich getan zu haben, dann wirst Du merken, dass es sich so sehr lohnt.

 

Nun wünsche ich Dir noch einen wunderschönen Tag, Abend oder eine gute Nacht, je nachdem in welcher Zeit Du auch immer Dich gerade befindest. 

Die Liebe in mir, grüßt die Liebe in Dir!

Deine Andrea

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