Schön, dass Du hier bist. 💫
Der Schlüssel für ein glückliches und erfülltes Leben liegt in der Liebe und Wertschätzung, die Du Dir selbst entgegenbringst. Wenn es Dir schwerfällt, Dich selbst anzunehmen, wirst Du weder wirkliche Liebe und inneren Frieden in Deinem Leben erfahren, noch erfüllte und liebevolle Beziehungen zu anderen führen können.
Die schöne Wahrheit ist: Du kannst jederzeit damit beginnen, eine liebevolle, herzliche und verständnisvolle Beziehung zu Dir selbst aufzubauen. Schritt für Schritt. In Deinem Tempo.
In dieser Podcastfolge erfährst Du:
- woran Du erkennst, wie sehr Du Dich selbst liebst und wie viel Du Dir selbst wert bist
- warum wahre Selbstliebe nichts mit Egoismus zu tun hat, sondern genau das Gegenteil ist
- warum es Dir vielleicht noch schwerfällt, Dich selbst wirklich zu lieben und Dir Dein Wunschleben zu erschaffen
- was Du konkret tun kannst, um Dich selbst mehr anzunehmen und Deine Selbstliebe zu stärken.
Vielleicht darf diese Folge für Dich der erste Schritt sein, Dich selbst wieder ein Stück mehr anzunehmen und Dir das Leben zu erlauben, das Du Dir wirklich wünschst.
Viel Freude beim Anhören. ✨
Die stille Sehnsucht nach Dir selbst
Wann lieben wir uns eigentlich selbst? Diese Frage trägt eine Tiefe in sich, die sich oft erst dann zeigt, wenn Du beginnst, wirklich ehrlich hinzuschauen. Viele Menschen glauben, sie würden sich selbst lieben, solange im Außen alles einigermaßen funktioniert. Doch echte Selbstliebe zeigt sich nicht dann, wenn es leicht ist, sondern gerade in den Momenten, in denen wir uns selbst begegnen – mit allem, was da ist.
Um wirklich zu verstehen, wann wir uns selbst lieben und wertschätzen, dürfen wir uns zuerst damit beschäftigen, was Liebe überhaupt ist. Für mich ist Liebe keine Emotion, die an Bedingungen geknüpft ist. Sie ist eine Kraft, eine Energie, die über allem steht. Sie ist in allem vorhanden, was existiert, und gleichzeitig entzieht sie sich unserem Verstand, weil wir die größeren Zusammenhänge oft nicht erkennen können.
Ich glaube, dass wir uns selbst erst dann wirklich lieben und wertschätzen, wenn wir beginnen, uns auf allen Ebenen unseres Seins bewusst liebevoll zu begegnen.
Was es wirklich bedeutet, sich selbst zu lieben
Für mich bedeutet Selbstliebe nicht, sich gut zu fühlen oder sich hin und wieder etwas Gutes zu tun. Selbstliebe zeigt sich viel tiefer. Sie zeigt sich darin, welchen Stellenwert Du Dir selbst in Deinem eigenen Leben gibst.
Ich liebe mich dann selbst, wenn ich mir selbst so wichtig bin, dass ich bereit bin, Verantwortung für mein Leben zu übernehmen. Wenn ich es mir wert bin, mir eigenverantwortlich ein glückliches und erfülltes Leben zu erschaffen. Wenn mein eigenes Leben mir wichtiger ist als die Mühe, die es braucht, etwas zu verändern. Es bedeutet, dass ich mich selbst nicht mehr übergehe.
Der positive Effekt von Selbstliebe
Der Frieden, der auf der Welt herrscht, beginnt bei der eigenen Selbstliebe.
Je stärker Dein Selbstwert und Deine Selbstliebe werden, desto mehr verändert sich auch Dein Blick auf die Welt. Plötzlich geht es nicht mehr nur um Dich selbst. Es entsteht ganz natürlich der Wunsch, Deine Liebe weiterzugeben. Du möchtest nicht mehr nur für Dein eigenes Glück sorgen, sondern auch andere Menschen darin unterstützen, ihren eigenen Weg in die Freude zu finden.
Das ist der eigentliche positive Effekt von Selbstliebe. Sie macht Dich nicht egoistisch, sondern öffnet Dein Herz für mehr.
Selbstliebe und Selbstaufgabe – ein entscheidender Unterschied
Viele Menschen verwechseln Liebe mit dem, was sie für andere tun. Sie geben viel, sie unterstützen, sie sind immer da. Doch wenn wir ehrlich hinschauen, steckt dahinter oft kein Gefühl von innerer Fülle, sondern ein Mangel.
Wenn Du Dich selbst aufgibst und Deine gesamte Energie in andere Menschen investierst, dann geschieht das häufig aus dem unbewussten Wunsch heraus, Dich dadurch geliebt zu fühlen. Es ist ein Versuch, Dir die Liebe im Außen zu holen, die Du Dir selbst noch nicht gibst.
Vielleicht kennst Du diese Rolle. Das Gefühl, verantwortlich für das Glück anderer zu sein. Das Bedürfnis, gebraucht zu werden. Doch so lange Du Dich selbst dabei verlierst, wird Dich das nicht in die Erfüllung führen.
Du wirst Dich erst wirklich geliebt fühlen, wenn Du beginnst, Dir selbst diese Liebe zu geben. Wenn Du Dich an erste Stelle setzt, nicht aus Egoismus, sondern aus Verantwortung gegenüber Dir und Deinem Leben.
Selbstliebe ist das Gegenteil von Egoismus
In unserer Gesellschaft ist Selbstliebe oft negativ belegt. Sie wird mit Egoismus gleichgesetzt. Doch wenn man tiefer hinschaut, zeigt sich, dass genau das Gegenteil der Fall ist.
Je mehr Du Dich selbst liebst, desto mehr entsteht in Dir der Wunsch, diese Liebe mit der Welt zu teilen. Wenn Du Dich selbst nicht liebst, fehlt Dir diese Quelle. Dann bist Du eher damit beschäftigt, im Außen nach Liebe zu suchen.
In Wahrheit ist es sogar so, dass mangelnde Selbstliebe dazu führen kann, dass wir nicht in der Lage sind, echte Liebe in die Welt zu bringen.
Dein Leben als Spiegel Deines Selbstwerts
Wie lebst Du wirklich?
Wenn Du wissen möchtest, wie sehr Du Dich selbst liebst, dann brauchst Du Dir nur Dein Leben anzusehen.
- Wie lebst Du?
- Fühlst Du Dich wohl in Deinem Zuhause?
- Hast Du Dir einen Raum geschaffen, in dem Du Dich gerne aufhältst?
- Wie sieht Dein Alltag aus?
- Tust Du Dinge, die Dir guttun?
- Wie sprichst Du mit Dir selbst?
- Wie fühlst Du Dich die meiste Zeit?
Dein äußeres Leben ist kein Zufall. Es ist ein Spiegel Deines inneren Zustands. Je nachdem, wie wichtig Du Dir selbst bist, wie viel Du Dir wert bist und wie sehr Du Dich annehmen kannst, zeigt sich genau das auch im Außen.
Wie Dich andere behandeln, zeigt Deinen inneren Wert
Auch Deine Beziehungen sind ein Spiegel. Sie zeigen Dir sehr deutlich, wie Du Dich selbst behandelst.
Ich selbst habe früher Menschen in meinem Leben gehabt, die mir gegenüber sehr unverbindlich waren. Mein damaliger Partner kam oft Stunden zu spät oder hat sich gar nicht gemeldet. Ich war enttäuscht, verletzt und habe mich gefragt, warum man so mit mir umgeht.
Heute weiß ich, dass ich mir selbst gegenüber nicht verbindlich war. Ich habe keine klaren Grenzen gesetzt. Ich habe mich selbst nicht ernst genommen. Und genau das hat sich im Außen gespiegelt.
Die anderen waren nicht das Problem. Sie haben mir nur gezeigt, wie ich mit mir selbst umgegangen bin.
Die Menschen können Dich nur so behandeln, wie Du es Ihnen erlaubst. Das zu erkennen, kann schmerzhaft sein. Gleichzeitig liegt darin eine enorme Kraft. Denn wenn Du beginnst, zu Dir und Deinen Bedürfnissen zu stehen und Deine Grenzen klar zu kommunizieren, wirst Du auch anders behandelt werden.
Selbstwert und Leistung – eine tief verankerte Verbindung
Viele von uns haben gelernt, dass unser Wert an Bedingungen geknüpft ist. Dass wir geliebt werden, wenn wir etwas leisten, wenn wir „gut“ sind, wenn wir Erwartungen erfüllen.
Diese Verknüpfung entsteht oft in der Kindheit. Wenn wir für gute Leistungen gelobt werden und für Fehler kritisiert oder abgelehnt werden, lernen wir, dass unser Wert schwankt.
Dieses Muster kann uns ein Leben lang begleiten. Und selbst wenn wir es erkennen, wirkt es oft weiter, weil es tief in unserem System gespeichert ist. Doch Dein Wert ist nicht abhängig von Deiner Leistung. Du bist wertvoll, einfach weil Du hier bist.
Der Ursprung von mangelnder Selbstliebe
Unser Selbstwertgefühl wird stark davon geprägt, wie wir als Kinder behandelt worden sind. Die Worte, die wir gehört haben, die Erfahrungen, die wir gemacht haben, all das hat sich in unserem Inneren gespeichert.
Gerade sogenannte „Du bist…“-Aussagen haben eine enorme Kraft. Wenn ein Kind immer wieder hört, dass es nicht gut genug ist, dann wird daraus irgendwann eine innere Wahrheit.
Doch diese Überzeugungen sind keine Wahrheit. Sie sind erlernte Programme. Und alles, was erlernt wurde, kann auch wieder verändert werden.
Eine einfache Übung für Deinen Selbstwert
Spiegelübung
Um Dein System neu auszurichten, braucht es neue Informationen.
Eine einfache Möglichkeit ist die Spiegelübung. Schau Dich bewusst im Spiegel an, lächle Dich an und sage Dir: Ich bin wertvoll und geliebt, einfach weil ich ICH bin.
Am Anfang fühlt sich das vielleicht ungewohnt an. Doch mit der Zeit beginnt Dein System, diese neue Wahrheit anzunehmen.
Beobachte Deine „Ich bin“-Sätze
Deine inneren Überzeugungen erkennen
Achte einmal bewusst darauf, welche Sätze Du über Dich denkst. Viele dieser Gedanken laufen unbewusst ab und prägen Deinen gesamten inneren Zustand.
Wenn Du bemerkst, dass Du Sätze denkst wie „Ich bin nicht gut genug“ oder „Ich bin falsch“, dann halte einen Moment inne und frage Dich, ob das wirklich wahr ist.
Oft sind wir diese Dinge nicht wirklich. Wir haben lediglich Erfahrungen gemacht, durch die dieser Eindruck in uns entstanden ist. Vielleicht fehlt Dir in einem bestimmten Bereich noch Wissen, Übung oder Sicherheit. Doch das bedeutet nicht, dass Du als Mensch nicht gut genug bist.
Es ist ein Unterschied, ob Du sagst: „Ich bin nicht gut genug“ oder ob Du erkennst: „In diesem Bereich darf ich noch wachsen.“
Und genau darin liegt eine große Veränderung. Denn was Du bist, scheint fest und unveränderlich. Doch das, was Du lernst, entwickelst und erfährst, kannst Du jederzeit verändern.
Wer bist Du wirklich?
Stelle Dir einmal vor, Du wärst Du – ohne all die Gedanken, ohne die alten Geschichten, ohne den Schmerz. Wer wärst Du dann? Was würde von Dir übrig bleiben, wenn all das wegfällt, womit Du Dich bisher identifiziert hast?
In Dir gibt es einen Anteil, der unberührt ist von all dem. Einen stillen, klaren, liebevollen Kern. Je mehr Du Dich mit diesem Anteil verbindest, desto mehr löst Du Dich von Deinen alten Identifikationen. Du erkennst, dass vieles von dem, was Du über Dich glaubst, nicht die Wahrheit ist, sondern nur ein alter Glaube. Und genau diesen Glauben kannst Du verändern.
Reflexionsfragen für Deinen Weg
Fragen zur Selbstwahrnehmung
- Wie spreche ich innerlich mit mir?
- Was denke ich wirklich über mich selbst?
Fragen zu Deinem Selbstwert
- Was bin ich mir selbst wert?
- Wo stelle ich mich noch hinten an?
Fragen zu Deinen Beziehungen
- Wie behandeln mich andere Menschen?
- Wo lasse ich Dinge zu, die mir nicht guttun?
Fragen zu Deiner inneren Ausrichtung
- Was würde ich verändern, wenn ich mich wirklich lieben würde?
- Wer wäre ich ohne meine alten Geschichten?
Zurück in Deine eigene Liebe
Selbstliebe ist kein Ziel, das Du erreichen musst. Sie ist ein Weg, auf den Du Dich einlassen darfst. Ein Weg zurück zu Dir selbst.
Vielleicht fühlt sich dieser Weg manchmal ungewohnt an. Vielleicht tauchen Zweifel auf oder alte Muster zeigen sich noch einmal. Doch genau darin liegt Deine Entwicklung.
Du darfst Dich Schritt für Schritt neu entdecken. Du darfst lernen, Dich selbst zu halten, Dich selbst ernst zu nehmen und Dich selbst an erste Stelle zu setzen.
Und je mehr Du das tust, desto mehr wirst Du spüren, dass die Liebe, nach der Du so lange gesucht hast, die ganze Zeit in Dir war.
Die Liebe in mir grüßt die Liebe in Dir.
Deine Andrea 💛
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