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Schreiben

Seit ich angefangen habe, diesen Blog zu schreiben, ist das Schreiben ein wichtiges Tool für meine Selbsterkenntnis geworden. Ein Teil meiner täglichen Routinen ist es, mir abends Zeit zu nehmen den Tag zu reflektieren und Tagebuch zu schreiben. Hierfür nutze ich auf meinem Tablet die App Daylio.

 

Ich schreibe auf diese Weise:

Zuerst schreibe ich drei Dinge auf, die ich heute gut gemacht habe, die schön für mich waren. Dies können schöne Erlebnisse oder auch nur gute Gefühle sein. Dann schreibe ich eine Sache auf, die nicht so toll war und die ich mir verzeihen möchte. Während ich schreibe nehme ich mir vor, hier in Zukunft achtsamer zu sein und anders zu denken, zu fühlen oder zu handeln. Anschließend schreibe ich eine Sache auf, für die ich heute ganz besonders dankbar bin. Und zum Schluss schreibe ich mir noch ein paar Dinge auf, die ich mir für den nächsten Tag vornehme.

  

Intuitives Schreiben

Wenn ich Blogartikel über meine Geschichte schreibe, dann weiß ich, bevor ich loslege, meistens nur das Thema und während ich dann schreibe, fallen mir die Dinge erst ein. Inzwischen nutze ich diese Art des Schreibens um Erkenntnisse über mich zu gewinnen. Hierfür schreibe ich in einem Schreibprogramm, weil ich gemerkt habe, dass es besser klappt, wenn ich fließend schreiben kann.

 

In einem Blogartikel von mymonk.de habe ich eine Übung von Steve Pavlina entdeckt, die ich für mich nutze, wenn ich wichtige Fragen habe, für die ich bisher noch keine Antwort gefunden habe. Das Ganze funktioniert so:

  • Suche Dir einen Platz an dem Du ungestört bist.
  • Benutze für das Schreiben Stift und Papier oder ein Schreibprogramm.
  • Schreibe Deine Frage auf.
  • Dann schreibe ohne groß darüber nachzudenken alles auf, was Dir aus den Fingern fließt. Einfach Stichpunktartig und ohne auf die Rechtschreibung zu achten.
  • Schreibe so lange bis Du Tränen in den Augen spürst. Wenn Tränen kommen, dann hast Du Deine Antwort gefunden.

Probleme loswerden

Das Schreiben kannst Du auch sehr gut nutzen, um Dich von Gedankenkreisläufen zu befreien. Wenn uns Gedanken plagen und wir sie einfach nicht loswerden, dann ist unser Fokus meisten voll auf das Problem gerichtet, anstatt das wir uns auf eine Lösung konzentrieren würden. Das Aufschreiben Deines Problems und die Beantwortung der Fragen zur Lösung, können Dir dabei helfen, Dich davon zu befreien.

  • Nützt Dir dieser Gedanke oder wäre es sinnvoller den Gedanken durch einen anderen zu ersetzen?
  • Was müsste passieren, damit das Problem weg ist?
  • Was möchtest Du anstatt des Problems?
  • Wie würde es sich anfühlen, wenn das Problem weg wäre?
  • Was brauchst Du, um das Problem aus der Welt zu schaffen? 
  • Wer kann Dich dabei unterstützen?
  • Was kannst Du heute noch tun, um das Problem aus der Welt zu schaffen?

Probiere es aus! Vielleicht tut es Dir gut zu schreiben. Und habe Geduld mit Dir, wenn Du damit anfängst. Die positive Wirkung stellt sich meistens nicht am ersten Tag ein. Jede Veränderung braucht seine Zeit.

 

Hier sind ein paar kleine Helfer, die Dir das Loslegen vereinfachen:

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