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Der Weg der Erleuchtung

Der Weg der Erleuchtung - Eine Geschichte aus dem Zen-Buddhismus

Am Anfang seines Weges, wenn der Mensch sein ganz normales Leben lebt und von dem Weg der Erleuchtung noch nichts weiß, dann ist ein Baum ein Baum für ihn. Der Baum hat Äste, er hat einen Stamm, er hat Blätter, er blüht im Frühjahr und die Blätter fallen ab im Herbst. Der Baum ist einfach nur ein Baum.

  

Wenn der Mensch sich dann auf den Weg der Erleuchtung begibt, dann beginnt der Baum, viel mehr zu sein als das, was er in der Realität für ihn war. 

 

Er ist also nicht mehr einfach nur ein Baum, der irgendwo steht und Blätter bekommt und Blätter verliert und wächst im Laufe der Jahre und Jahrzehnte. Sondern dann gibt es sehr viele Arten von Betrachtungsweisen des Baumes. Der Baum wird zum Baum der Erkenntnis, der Baum wird zum Baum des Lebens. Der Mensch sieht in den Ästen die Verzweigungen und die Verwirrungen des Lebens, die der Baum symbolisiert. Der Baum ist nicht nur einfach mehr nur ein Baum im Sinne einer physischen Erscheinung, sondern er ist viel mehr als das. 

 

Wenn der Mensch dann nach langen, langen Jahren des Übens und der Beharrlichkeit Erleuchtung erlangt, dann ist der Baum, wieder nur ein Baum, der an einem bestimmten Platz steht, dem die Blätter wachsen im Frühjahr, der zu blühen beginnt und dem die Blätter wieder abfallen im Herbst. 

 

Allerdings ist dieser Baum, der dann für den Erleuchteten genau dasselbe darstellt, wie am Anfang seines Weges, schon etwas anderes, obwohl er das Gleiche in ihm sieht. Der Baum ist, was er schon immer war. Ein Baum.

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Andrea Hein

 "Wenn wir die Botschaften hinter unseren seelischen Leiden erkennen,

 dann sind wir auch in der Lage, sie selbst in uns zu heilen."

Ich bin ausgebildete Psychologische Beraterin, Personal Coach und Meditationsleiterin. Vor allem aber bin ich Leidensversteherin und Mitfühlerin. Denn ich weiß, wie es sich anfühlt, nicht zu wissen, wer man ist, keinen Sinn in seinem Dasein zu sehen, in seinem Leid gefangen zu sein und die Hoffnung fast völlig verloren zu haben. Doch heute weiß ich auch, wie sich tiefer Frieden, Liebe und Lebensfreude anfühlen. Ich bin der festen Überzeugung, dass unsere seelischen Leiden keine Krankheiten, sondern Aufgaben sind, denen wir uns selbstverantwortlich stellen dürfen. Wir können selbst wählen, in welche Richtung wir im Leben gehen möchten. In Richtung Leid, oder in Richtung Freude. Ich wähle Freude und Du?


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