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Wie Du das Glück in Deinem Leben wieder findest.

Warum fällt es uns so schwer glücklich zu sein und so leicht zu leiden?

Hallo, Du wundervoller Mensch, schön dass Du hier bist!

 

In dieser Podcastfolge beschäftige ich mich mit der Frage warum es eigentlich so schwierig ist, glücklich zu sein und so einfach ist, zu leiden. Wenn Du selbst in der Lage steckst, dass es Dir unglaublich schwer fällt in Deinem Leben glücklich zu werden und Du eher leidend und depressiv durch Dein Leben läufst, dann könnte diese Folge auf jeden Fall interessant für Dich sein und ich wünsche Dir ganz viel Freude beim Zuhören. 

 

In dieser Podcastfolge erfährst Du u.a.: 

  • warum es in unserem Leben unglaublich viel gibt, dass uns glücklich macht
  • was uns davon abhält glücklich zu sein
  • wie es Dir gelingen kann, Dich wieder für die Freude und Liebe in Deinem Leben zu öffnen
  • warum Pech und Glück oft ganz nah zusammen liegen.

Ich hoffe, dass ich Dich mit dieser Folge ein bisschen inspirieren kann, Dir klar darüber zu werden, dass es auch in Deinem Leben ganz viele glückliche Momente gibt, wenn Du Dich auf die Suche danach machst. Was bedeutet heute Glück für Dich? Teile die Glücksmomente Deines Tages sehr gerne unten in den Kommentaren, auf meinem YouTube-Kanal oder auf Instagram @andreachristlhein.

 

Lass' uns gemeinsam dazu beitragen, ein neues Bewusstsein für Heilung auf die Erde zu bringen! 


Was bedeutet es für Dich, glücklich zu sein?

Ich denke genau in dieser Frage liegt auch schon die erste große Herausforderung. Meiner Meinung nach wissen die Menschen, die schon sehr lange leidend, negativ, pessimistisch oder depressiv durch ihr Leben laufen überhaupt nicht, was sie eigentlich glücklich macht bzw. haben vergessen, was sie glücklich macht und können sich oft überhaupt nicht mehr daran erinnern wie es sich anfühlt, glücklich zu sein. Sie haben also den Bezug zum Glück verloren.

Wenn wir den Bezug zum Glück verloren haben, dann sind wir uns über das Glück,

in unserem Leben, das da ist, nicht mehr bewusst.“

Wenn wir uns über das Glück in unserem Leben nicht bewusst sind, dann erkennen wir es natürlich auch nicht. Auch wenn es da ist.

 

Deshalb ist es im ersten Schritt ganz wichtig einmal zu definieren, was Glück für uns persönlich bedeutet. Das schöne an dieser Arbeit, sich einmal intensiv mit dem Glück zu beschäftigen ist, dass es eigentlich unglaublich viel gibt, was uns glücklich macht, was wir aber in diesen depressiven Phasen unseres Leben, wenn unser Blick nur noch auf das Negative gerichtet ist, überhaupt nicht mehr als glückliche Momente interpretieren, obwohl es so unglaublich vieles gibt, was uns eigentlich glücklich macht.

 

Als kleine Inspiration kann ich Dir hier das Buch Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück empfehlen. Hier begibt sich der Psychiater Hector auf die Reise durch die Welt, um den Geheimnis des Glückes auf die Spur zu kommen und beschreibt seine Antworten in einem sehr kurzweiligen und leichten Stil und inspiriert Dich damit, einen neuen Blick auf das Glück in Deinem Leben zu bekommen.

 

Ein paar seiner Antworten sind z.B.

  • Vergleiche anzustellen, ist ein gutes Mittel sich sein Glück zu vermiesen.
  • Glück kommt oft überraschend.
  • Viele Leute sehen ihr Glück nur in der Zukunft.
  • Manchmal bedeutet Glück etwas nicht zu begreifen.
  • Glück – das ist eine gute Wanderung inmitten schöner und unbekannter Berge.
  • Es ist ein Irrtum zu glauben, Glück wäre das Ziel.

Viel schöner ist es allerdings, Dich in Deinem Alltag gezielt auf die Suche nach dem Glück zu begeben, denn das hilft Dir natürlich viel mehr dabei, dass Glück in Deinem Leben wieder zu finden.

 

Für mich bedeutet z.B. Glück:

  • ohne Wecker aufzuwachen
  • wenn mir die Sonne warm ins Gesicht scheint
  • meine Haustiere bringen mir Glück
  • ein tiefgründiges Gespräch zu führen bedeutet für mich Glück
  • meinen Körper zu bewegen macht mich glücklich
  • Glück ist für mich, wenn ein plötzlicher Regen den Garten für mich gießt.

Es sind genau diese Momente, die mich in meinen Leben glücklich machen. Und es sind aber auch genau diese kleinen Momente, die ich als ich mich in der depressiven Phase befunden habe, nicht mehr gesehen habe, obwohl ich damals bestimmt nicht weniger Glück hatte als heute in meinem Leben. Das einzige was sich von damals zu heute verändert hat, ist mein Bezug und meine Offenheit für das Glück.

Glück ist nicht nur für ein paar ausgewählte Menschen bestimmt,

sondern Glück ist für jeden bestimmt – wenn man offen und empfänglich dafür ist.“

Natürlich ist es so, dass wir mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen in dieses Leben hineingeboren worden sind. Manche Menschen werden einfach in Voraussetzungen hineingeboren, die ihnen das Leben erleichtern. Das bedeutet aber nicht, dass diese Menschen mehr Glück in ihrem Leben empfinden. Das Empfinden von Glück hat mit den Voraussetzungen in unserem Leben eigentlich gar nichts zu tun, sondern mit der Offenheit gegenüber dem Glück. Das Glück ist nicht etwas, dass zu uns fliegt, wenn wir uns das Glück wünschen, aber glauben, dass wir ganz viel Pech in unserem Leben haben. Sondern, wir nehmen dann das Glück in unserem Leben wahr, wenn wir uns gezielt auf die Suche nach diesem Glück begeben und daran glauben, dass wir auch nicht mehr Pech oder Glück im Leben haben, als die anderen Menschen. Es gibt hier nichts, was festgelegt ist. Was das Glück in unserem Leben betrifft, hat rein etwas mit der Empfänglichkeit dafür zu tun. Die glücklichen und freudvollen Momente in unserem Alltag kommen nur dann in unser Leben, wenn wir auch bereit dazu sind diese wahrzunehmen und zu uns zu lassen.

Die glücklichen und freudvollen Momente in unserem Alltag kommen nur dann in unser Leben,

wenn wir auch bereit dazu sind diese wahrzunehmen und zu uns zu lassen.“

Wenn wir total auf Negativität getrimmt sind und uns von unserem Leben auch überhaupt nichts mehr freudvolles erwarten, wenn wir schon abgeschrieben haben, dass da etwas Glückliches für uns sein könnte und unsere Vorstellung von uns selbst ist, dass wir Pech im Leben haben, dann wird es uns sehr schwer fallen überhaupt irgendwelche Glücksmomente in unserem Leben zu erfahren, weil wir dann nicht offen für das Glück sind.

Bist Du bereit Dich für das Glück und die Freude zu öffnen?

Die Offenheit gegenüber dem Glück und der Freude in unserem Leben können wir trainieren, indem wir uns ganz bewusst und gezielt auf die Suche danach machen. Idem wir achtsam und bewusst durch unseren Alltag gehen und die Dinge, die uns glücklich machen, auch als diese Wahrnehmen. Denn unser Leben ist voll von Glücksmomenten. Eine Tasse Tee kann uns glücklich machen, wenn wir uns darauf einlassen. Das Problem ist, dass wir unser Glück oft auf etwas beziehen, wovon wir glauben, dass das schwer für uns erreichbar ist. Wie zum Beispiel das Traumhaus oder der Traumpartner. Natürlich sind diese großen Ziele erst einmal schwieriger für uns erreichbar, als eine Tasse Tee zu genießen. Wobei es auch viele Menschen gibt, die in einem Traumhaus leben oder einen Traumpartner an ihrer Seite haben, trotzdem nicht schaffen eine Tasse Tee zu genießen.

 

Dass wir unsere Ziele nicht erreichen liegt aber nicht daran, dass wir Pech im Leben haben oder diese Dinge nicht verdient haben, sondern daran, dass in unserem Unterbewusstsein einfach noch Blockaden eingespeichert sind, die uns davon abhalten das zu erreichen, was wir uns wünschen. Deshalb macht es durchaus Sinn, wenn wir wieder mehr freudvolle und glückliche Momente in unserem Leben erfahren möchten, unseren Fokus jetzt erst einmal auf die kleinen Glücksmomente in unserem Leben zu richten und unser Glück nicht von den großen Zielen abhängig zu machen.

 

Denn wir brauchen ein freudvolles und optimistisches Grundgefühl, ein Vertrauen dem Leben gegenüber, eine Motivation morgens aufzustehen, die uns dann auch dabei unterstützt, die großen Ziele in unserem Leben zu verwirklichen oder einfach nur dabei unterstützt, hier zu leben. Denn was ist das denn für ein Leben, wenn wir uns überhaupt nicht freudvoll dabei fühlen können?

 

Mit einer pessimistischen, negativen und depressiven Grundhaltung, wird es uns wahrscheinlich nicht gelingen, die Ziele in unserem Leben zu erreichen, die wir uns wünschen, deshalb müssen wir zuerst immer an unserer eigenen Stimmung ansetzen, wenn wir unser Leben verändern möchten. Wenn wir unsere Grundstimmung verändert haben, dann sind die großen Ziele oft gar nicht mehr so wichtig. oder verändern sich dann auch. Denn hinter jedem Ziel steckt doch immer nur ein Gefühl, dass wir uns wünschen. Letzten Endes geht es immer ums Gefühl. Unser Gefühl können wir, egal in welcher Lebenssituation wir uns auch befinden, immer wieder aktiv angehen und verändern. In kleinen Schritten. Wenn wir unseren Blick auf das Leben verändern und uns für die Gefühle, die wir uns wünschen, auch öffnen.

Bist Du mutig für die Liebe in Deinem Leben?

Wie viele Menschen wünschen sich Liebe in ihrem Leben, haben aber Angst davor und können sich für die Liebe in ihrem Leben überhaupt nicht öffnen. Weil sie vielleicht, als sie sehr geliebt haben, verletzt wurden von dem Menschen, den sie geliebt haben, oder den sie lieben.

 

Deshalb ist es so wichtig zuerst einmal diese Offenheit gegenüber den Gefühlen, die wir uns wünschen, zu trainieren, wie z.B. Frieden, Leichtigkeit, Freude oder Liebe. Das ist meiner Meinung nach die größte Herausforderung, weil es bei dieser Arbeit eben auch wieder darum geht unsere Ängste zu überwinden. Zum Beispiel unsere Angst nochmal verletzt zu werden, enttäuscht oder verlassen zu werden. All diese Ängste gilt es zu überwinden, um uns für die Gefühle, die wir uns wünschen, zu öffnen. Denn genau diese Ängste halten uns von den Gefühlen, die wir uns wünschen ab. Sie stehen wie eine Mauer zwischen dem Gefühl und unserem Herzen.

Die Gefühle der Freude, des Friedens, der Liebe benötigen von uns, den Mut verletzt und

enttäuscht zu werden, verlassen zu werden, den Mut uns angreifbar zu machen, abgelehnt zu werden und alleine dazustehen. So paradox wie das klingt.“

Gerade wenn man schon sehr lange leidend, negativ und depressiv in seinem Leben unterwegs ist, befindet man sich häufig ja auch in einem Umfeld von leidenden und depressiven Menschen. Und wenn man dann plötzlich seine Einstellung dem Leben, den anderen Menschen und sich selbst gegenüber verändern möchte und an seiner Grundstimmung arbeiten möchte, stößt man ganz oft auf Unverständnis. Denn es gibt natürlich auch viele Menschen, die möchten weiterhin in einer eher pessimistischen, negativen und leidenden Rolle ihr Leben verbringen und möchten sich hier auch gar nicht verändern und können mit glücklichen und lebensbejahenden Menschen oft auch überhaupt nichts anfangen. Sich von diesen Menschen nicht so einnehmen zu lassen oder zu lösen bzw. trotzdem seinen Weg zu gehen, erfordert sehr viel Mut.

Was hält Dich davon ab, glücklich zu sein?

Wir sollten uns klar darüber zu werden, was uns eigentlich dabei unterstützt glücklich und freudvoll unser Leben zu erfahren und vor allem auch was uns daran hindert dies tun zu können. Was uns daran hindert, können zum einen Menschen in unserem Umfeld sein und zum anderen wir selbst. Hauptsächlich sind es tatsächlich wir selbst, die uns daran hindern, glücklich zu sein. Denn die Menschen in unserem Umfeld spiegeln uns doch auch nur wieder unsere innere Welt wider.

 

Was hält Dich davon ab, glücklich zu sein?

  • Vielleicht ist es Deine eigenen Einstellung gegenüber dem Leben, den anderen Menschen, oder Dir selbst?
  • Vielleicht ist es die Sinnlosigkeit, die Du in Deinem Leben empfindest?
  • Vielleicht sind es Schuld- oder Schamgefühle, die Du empfindest?
  • Vielleicht hast Du selbst sogar eine (unterbewusste)  innere Abneigung gegen Freude?
  • Vielleicht bist Du an den Schmerz eines verlorenen Menschen gebunden?

Das Glück hat viele Gesichter

Das Glück zeigt sich nicht immer in den zuerst einmal positiven und schönen Augenblicken in unserem Leben, sondern häufig sogar in Momenten, die sich zuerst einmal schmerzhaft für uns anfühlen können. Die Geschichte von dem Bauern und seinem Nachbarn verdeutlicht dieses Phänomen. 

 

Wenn ich auf mein eigenes Leben zurückblicke, dann fällt mir tatsächlich kein einziger Moment ein, indem ich wirklich Pech hatte. Im Nachhinein betrachtet hat sich jeder Moment, auch wenn er noch so schmerzhaft war, letzten Endes doch immer als Glücksmoment erwiesen. Ich wünsche Dir von ganzem Herzen, dass auch Du diesen Blick auf Dein Leben gewinnen kannst. Denn das Leben ist immer für uns, auch wenn wir das in den schmerzhaften Momenten oft nicht erkennen können. Das größte Glück in meinem Leben war es, meinen Mann kennenzulernen. Wir haben uns in der Psychotherapeutischen Klinik kennengelernt, beide am tiefsten Punkt in unserem Leben. Mein anderes größtes Glück ist es, die Arbeit tun zu können, die ich heute mache, der Podcast, das Wissen, das ich an Dich weitergeben darf. Auch das kann ich heute nur tun, weil es eben diese tiefe Phase in meinem Leben gegeben hat.

 

Nun wünsche ich Dir noch einen wunderschönen Tag, Abend oder eine gute Nacht, je nachdem in welcher Zeit Du auch immer Dich gerade befindest.

Die Liebe in mir, grüßt die Liebe in Dir!

Deine Andrea

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Es war einmal ein ziemlich guter Psychiater, sein Name war Hector, und er verstand es, den Menschen nachdenklich und mit echtem Interesse zuzuhören. Trotzdem war er mit sich nicht zufrieden, weil es ihm nicht gelang, die Leute glücklich zu machen. Also begibt sich Hector auf eine Reise durch die Welt, um dem Geheimnis des Glückes auf die Spur zu kommen.  


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