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Eine Handvoll Sternenstaub

Im Universum gibt es mehr Sterne als Sandkörner auf der Erde. Umgekehrt enthält jedes Sandkorn ein ganzes Universum. Und von den kleinsten Elementarteilchen, bis zu den mächtigsten Sternen, ist alles mit allem verbunden. Dazwischen befindet sich der Mensch.

 

Wir sind Sternenstaub. Die Grundstoffe unseres Körpers stammen aus dem Inneren der Sterne. Über Jahrmillionen haben die kosmischen Kräfte eine Entwicklung vorangetrieben, die zu unserer Existenz hier und heute geführt hat. Wir können nur staunen, dass es so gekommen ist. Unser Dasein erweist sich eigentlich als Glücksfall. Als Geschenk. Und als Geheimnis, das nie ganz zu ergründen ist. Der Blick zu den Sternen hilft, den eigenen Ort hier auf der Erde neu zu bestimmen und zu schätzen. Die Annäherung an die rätselhafte Welt der Sterne und Planeten, der Atome und Elementarteilchen relativiert das eigenen Ich auf eine wohltuende Weise. Unbedeutend wird es deswegen nicht. Ganz im Gegenteil. Es wird Teil einer größeren Wirklichkeit, aufgehoben in einem allumfassenden Zusammenhang. Diese Entdeckung befreit die Seele aus der Enge des Alltäglichen. Neue Horizonte eröffnen sich. Sie sind endlos weit. 

 

"Wenn Selbstzweifel in mir nagen und der Mut mich verlässt, dann gucke ich einfach in den Sternenhimmel und denke an das unendliche Universum und daran, wie klein der Planet Erde und vor allem die Menschen in Wirklichkeit eigentlich sind. Und dann denke ich an das Wunder, hier zu sein und zu leben, inmitten dieses unendlichen Universums und muss über die Sorgen und Ängste, die ich habe, manchmal sogar ein kleines bisschen schmunzeln. "

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