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#110 Glücklich leben mit all den Menschen - wie geht das?

Glücklich leben mit all den Menschen - wie geht das?

Hallo Du wundervoller Mensch, schön, dass Du hier bist!

 

Mit uns selbst im Reinen sein, uns in uns selbst geliebt fühlen zu können und uns in unserem Zuhause sicher und wohl fühlen zu können, ist für viele Menschen auch schon eine große Herausforderung. Doch diese zu meistern, ist auf jeden Fall möglich, weil es hierbei nur um uns selbst geht.

 

Aber wie ist das denn, wenn es darüber hinaus geht, wenn es um andere Menschen geht. Hier gelingt es uns häufig nicht, uns mit den vielen verschiedenen Menschen, sicher und verbunden zu fühlen. Sehr oft fühlen wir uns unter all den Menschen sogar genau das Gegenteil, nämlich ziemlich unbehaglich, angespannt und unsicher. Das muss aber nicht so bleiben. Wir können uns auch im Kontakt mit den unterschiedlichsten Menschen gut fühlen. 

 

In dieser Podcastfolge erfährst Du u.a.:

  • was Gründe dafür sein können, dass Du Dich in der Begegnung mit anderen Menschen nicht wohlfühlen kannst
  • welche eine Sache Dich besonders in Deinem inneren Zustand unter Menschen beeinflusst und wie Du diese Sache für Dich nutzen kannst, um Dich in Deinem Leben auch unter all den verschiedenen Menschen wohlfühlen zu können.

Ich wünsche Dir ganz viel Freude damit!

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Wie fühlst Du Dich, wenn Du anderen Menschen begegnest?

Egal wo wir sind, außer wir sind in unseren eigenen 4 Wänden, wir begegnen anderen Menschen. Und sogar da klingelt manchmal ein andere Mensch, wie z.B. der Postbote und eine kurze Begegnung findet statt. Selbst wenn wir versuchen ihnen aus dem Weg zu gehen, kommen wir nicht daran vorbei, auf andere Menschen zu treffen. Spätestens wenn wir etwas brauchen, etwas besorgen müssen oder irgendeinen Service in Anspruch nehmen müssen, mit dem Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln fahren, treffen wir auf sie. Und es werden immer mehr. Der Kontakt mit anderen Menschen lässt sich nicht vermeiden. Vielleicht denkst Du Dir gerade, warum ich das so negativ beschreibe. Der Kontakt mit Menschen sollte doch eigentlich etwas Schönes sein. Ist er eigentlich auch. Nur viele Menschen können ihn nicht als etwas angenehmes, wohliges oder verbundenes empfinden, sondern empfinden diese menschlichen Begegnungen, denen wir häufig ausgeliefert sind, als unangenehm. Woher weiß ich das? Weil es mir früher selbst so erging. Warum ist das so?

 

Das ist so, weil es unsere wahrhafte innere Einstellung gegenüber den Menschen ist, die dafür verantwortlich ist, wie wir uns mit Menschen fühlen. Das bedeutet, wir fühlen uns unter Menschen, bei diesen flüchtigen Begegnungen, die ständig stattfinden, so, welche Meinung wir über die Menschen haben und wie wir die anderen Menschen sehen.

  • Was hältst Du von den Menschen?
  • Was denkst Du über Menschen?
  • Was sind Menschen für Dich? Vervollständige gerne die Sätze: Menschen sind... Frauen sind... Männer sind... Alte Menschen sind... Jugendliche sind.... Kinder sind....

Wir können am schönsten Ort der Welt sein und uns trotzdem unbehaglich fühlen, wenn sich währenddessen andere Menschen dort befinden, gegenüber denen wir eine ablehnende Haltung haben. Wir können wohlhabend und reich sein und uns trotzdem innerlich arm und leer fühlen, wenn wir diesen Reichtum nicht mit anderen Menschen teilen können. Wir können in einem wunderschönen, sportlichen und gesunden Körper wohnen und uns trotzdem hässlich und ungenügend fühlen, wenn uns ein anderer Mensch sagt, dass wir hässlich sind. Wir können die Möglichkeit haben, die schönsten Reisen zu unternehmen, die tollsten Dinge zu tun und uns trotzdem unzufrieden und unerfüllt fühlen, wenn wir all das alleine machen, aber in Wirklichkeit tief in uns der Wunsch nach Zugehörigkeit und Verbundenheit zu anderen Menschen herrscht. Und wir können uns mit über 7,8 Milliarden Menschen (Tendenz steigend) auf diesem Planeten befinden, Menschen um uns herum haben, Haus an Haus leben, Wohnzimmerwand an Wohnzimmerwand zusammenleben und uns trotzdem einsam und verlassen fühlen, wenn wir keinen positiven Bezug zu den anderen Menschen herstellen können. Das heißt, wenn wir anderen Menschen nicht in Liebe, Mitgefühl und echtem Interesse begegnen können.

 

Statt einen positiven Bezug zu anderen Menschen zu haben, schwellt in uns oft sogar ein negativer Bezug und die Begegnung mit anderen Menschen löst in uns Gefühle wie: Unbehagen, Angst, Unsicherheit, Ablehnung, manchmal auch Arroganz oder Überheblichkeit in uns aus. Was auch nur eine verschleierte Form von Unsicherheit ist. (Beispiel Kommentar)

Warum fühlen wir uns unter Menschen so unwohl?

Das wir uns unter Menschen unwohl fühlen, diese als Gefahr oder Konkurrenten betrachten, ist meiner Meinung nach evolutionär bedingt. Menschen haben sich seit Anbeginn der Zeit schon immer um Ressourcen gestritten und sogar bis zum Tod bekämpft. Anstatt dass sich alle zusammenzutun, haben sich Gruppierungen gebildet, die andere Gruppen als ihre Feinde betrachtet haben. Weil Ressourcen und Nahrung immer schon begrenzt waren und für zu viele auf einmal eben oft auch zu wenig da war. Außerdem hat uns das Fremde und Fremdartige auch schon immer Angst gemacht, weil wir bei etwas Neuem und anderen nicht wissen, was damit auf uns zukommt. Das Vertraute und Gewohnte hingegen können wir einschätzen. Bei etwas Ungewohntem, wie z.B. einer andere Kultur oder Hautfarbe können wir nicht einschätzen, was damit auf uns zukommt. Je nachdem wir wir in uns selbst sind, eher neugierig, offen und wagemutig, oder eher ängstlich, verschlossen und eingeschüchtert, können wir einem fremden Menschen auch begegnen. Also herzlich, offen, interessiert oder eben auch misstrauisch, verschlossen und abweisend.

 

Wie die anderen Menschen sind, wissen wir nicht und Unwissenheit birgt immer auch eine Gefahr in sich. Statt eine Gefahr kann Unwissenheit, aber auch ein Abenteuer in sich bergen. Dass natürlich auch gefährlich sein, aber eben auch aufregend und aufheiternd sein kann.

Wie wohl fühlst Du Dich in Dir selbst, Deinem Körper und Deinem Leben?

Unsere Aufgeschlossenheit gegenüber anderen Menschen und dem Leben an sich hat sehr viel damit zu tun, wie wir uns in uns selbst fühlen. Wenn wir uns in uns selbst, unserem Körper und unserer Lebenssituation nicht wohl fühlen, dann sind wir häufig auch nicht aufgeschlossen gegenüber anderen Menschen und einem Abenteuer - was die Begegnungen mit anderen Menschen auch immer ist. 

 

Warum wir uns in uns selbst und dem Leben nicht wohl fühlen, kann viele verschiedenen Gründe haben. Dies können z.B. sein:

  • verschiedene Ängste
  • alte seelische Verletzungen, die noch nicht geheilt sind
  • ein verschlossenes Herz
  • traumatische Erlebnisse, die von uns noch nicht verarbeitet worden sind
  • offene Schuldzuweisungen oder Vorwürfe, sogenannte offene "Rechnungen"
  • ein destruktiver Umgang mit unseren Gefühlen, bei dem wir Gefühle verdrängen, statt sie zu spüren und fließen zu lassen
  • verdrängte Anteile oder Eigenschaften von uns (Schattenanteile)
  • Themen aus der Ahnenlinie, die wir mitbekommen haben, karmische Verstrickungen
  • ein fehlendes Urvertrauen zum Leben
  • fehlende Selbstliebe
  • ein mangelndes Selbstwertgefühl oder Selbstbewusstsein
  • der Verlust von Seelenanteilen
  • ein destruktives Selbstbild, ungünstige Identifikationen, Masken und Rollen 
  • destruktive Gedanken, Selbstsabotage-Muster
  • destruktive Gewohnheiten
  • ein ungesunder Lebensstil
  • Unklarheit in Bezug auf unsere eigenen Werte und Bedürfnisse
  • unsere Beziehung und Verbindung mit uns selbst
  • Blockaden in unserem Energiefeld, ein blockierter Energiefluss

Wie sehr fühlst Du Dich mit Dir selbst verbunden?

Wir denken oft, wir müssen noch dies oder jenes aus unserer Vergangenheit auflösen oder bearbeiten, wir müssen erst noch diesem einem Menschen wirklich vergeben haben, wir müssen uns zuerst noch mit dem traumatischen Erlebnis beschäftigen, wir müssen noch irgendwelche Schattenanteile von uns ans Licht bringen, wir müssen noch an uns arbeiten und uns besser machen, um uns besser fühlen zu können.

 

Doch darum geht es überhaupt nicht. All das ist gar nicht so wichtig. Das einzig wichtige ist Deine Beziehung zu Dir selbst und dem Leben und die Antwort auf diese Frage:

  • Wie sehr kannst Du es lieben Du zu sein?
  • Wie sehr kannst Du es lieben Deinen Körper zu haben, in Deinem Körper zu leben?
  • Wie sehr kannst Du im Frieden damit sein, jetzt hier zu sein, an diesem Ort, in dieser Zeit, in diesem und in Deinem Leben?
  • Und was möchtest Du aus Deiner Existenz, Deinem Leben machen?

Eigentlich könnten wir uns die komplette Arbeit in der Vergangenheit sparen, wenn wir:

  • uns selbst nicht so wichtig nehmen würden und zwar in der Hinsicht was unsere Vergangenheit und unsere Leiden betrifft
  • wenn wir uns selbst sehr wichtig nehmen würden und zwar in der Hinsicht was unser Wohlbefinden in uns selbst, unserem Körper und dem Leben betrifft.

 

 

Nun wünsche Dir noch einen wunderschönen Tag, Abend oder eine gute Nacht, je nachdem in welcher Zeit Du auch immer Dich gerade befindest.

Die Liebe in mir, grüßt die Liebe in Dir.

Deine Andrea

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Hallo, ich bin Andrea.

Als Psychologische Beraterin und Newspirit Coach bringe ich Psychologie & Spiritualität zusammen und unterstütze Dich dabei, Dir klar über Dich, Deine inneren Kräfte und Potenziale zu werden. Ich bin davon überzeugt, dass wir unser Leben glücklich und erfüllt erfahren können, wenn wir uns wirklich in der Tiefe auf uns selbst einlassen. Denn auf diesem Weg kommen wir mit einer Kraft in uns in Kontakt, die unsere persönlichen Grenzen immer weiter ausdehnt und Unmögliches möglich macht.  


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