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Bist am Ende auch immer Du schuld?

Bist am Ende auch immer Du schuld? Wie Du Dich aus dem Kreislauf der Schuld befreien kannst.

Hallo Du wundervoller Mensch, schön, dass Du hier bist!

 

Diese Podcastfolge möchte ich gerne dafür nutzen, um mich zu entschuldigen, dass es schon so lange keine neue Podcastfolge mehr von mir gegeben hat. Die letzte Folge liegt nun schon fast sieben Wochen zurück, obwohl ich damals angekündigt hatte, ich werde versuchen im 2-Wochentakt eine neue Folge zu veröffentlichen. Heute ist mir bewusst, dass es falsch war dies zu versprechen. Das tut mir sehr leid und möchte mich gerne dafür entschuldigen.

 

Gerade in den letzten Wochen habe ich erkannt, dass ich ein Mensch bin, der immer mal wieder Auszeiten braucht. Stillstände. Und wenn ich so auf mein Leben zurückblicke und mir bewusst mache, wann es eigentlich zu diesen krassen Durchbrüchen in meiner Entwicklung kam, also zu diesen Momenten, in denen sich wirklich etwas in mir verändert hat, dann waren das eigentlich immer die Momente, in denen ich Pause gemacht habe, aufgehört habe und stehen geblieben bin. Deshalb wundere Dich bitte nicht, wenn ich zwischendurch immer mal wieder eine Zeit lang verschwinde. Denn gerade in diesen Zeiten befinde ich mich meistens in einem intensiven Transformationsprozess und anschließend habe ich dann wieder viele wertvolle Erkenntnisse gewonnen, die ich natürlich sehr gerne im Podcast und Blog mit Dir teile.

 

Eine wertvolle Erkenntnis, die ich in den letzten Wochen gewinnen durfte, betrifft auch genau dieses Thema: Sich für etwas schuldig gemacht zu haben und sich dann dafür zu entschuldigen. 

   

Du erfährst in dieser Folge u.a.: 

  • warum es zu dem Phänomen kommt, dass, egal was auch geschehen ist, am Ende immer Du Schuld bist

  • wie Du Dich aus dem Kreislauf der Schuld befreien kannst
  • bahnbrechende Neuigkeiten in Bezug auf die Borderline-Problematik.

Ich hoffe, dass ich Dich mit dieser Folge dabei unterstütze, Dich von der Schuld in Deinem Leben zu befreien und Dir damit ein Leben in Freude, Liebe und Frieden erschaffen zu können. Vor allem möchte ich Dir Mut machen, dass Du auch bei den scheinbar hoffnungslosen Situationen, ganz viel selbst in der Hand hast und verändern kannst. Teile Deine Erkenntnisse und Erfahrungen und stelle Deine Fragen zu diesem Thema sehr gerne unten in den Kommentaren, auf meinem YouTube-Kanal oder auf Instagram @andreachristlhein.

 

Lass' uns gemeinsam dazu beitragen, ein neues Bewusstsein für Heilung auf die Erde zu bringen! 


Fühlst Du Dich schuldig?

Vielleicht steckst Du selbst in der Situation, dass es in Deinen Beziehungen oder in Deinen Freundschaften immer wieder zu Dramen kommt. Die Beziehung läuft so einigermaßen vor sich hin und dann kommt es immer wieder zu Momenten, in denen es zu einem Streit kommt und die Beziehung oder Freundschaft fast auseinander geht oder es vielleicht sogar zur Trennung kommt. Und ein paar Tage später gelangst Du zu der Einsicht, dass Du etwas falsch gemacht hast, dass Du schuld an dem ganzen Drama bist und Du bittest Deinen Partner oder Deine Freunde dann fast schon untertänig um Entschuldung und Verzeihung und hoffst, dass Dir verziehen wird und alles wieder gut ist. Vielleicht kennst Du diese Situation. Vielleicht wiederholt sich dieses Muster sogar immer und immer wieder in Deinen Beziehungen oder Freundschaften.

Möchtest Du erlöst werden?

Gerade wenn Du Dich mit den Symptomen einer Borderline-Störung identifizierst, kann es gut sein, dass Du Dich in diesem Muster wiederfindest. Denn bei diesem Muster geht es um das Thema Schuld und Erlösung. Erst wenn ich mich für etwas schuldig mache, kann ich auch erlöst werden. Und meiner Erfahrung nach zieht sich speziell dieses Thema durch das Leben von Menschen mit einer Emotional instabilen Persönlichkeitsstörung. Ein Borderliner ist oft in der Situation, dass er die Sehnsucht hat, erlöst zu werden. Erlöst von dem schrecklichen Leben, indem er sich befindet, von dem unerträglichen Zustand, indem er steckt, von seinem Dasein und der schrecklichen Welt. Tief in diesen Menschen ist oft eine unglaubliche Sehnsucht nach Erlösung.

 

Und das, wonach wir uns sehnen, die tiefen Bedürfnisse in uns, möchten immer gestillt werden. Das heißt, wir suchen uns unterbewusst immer irgendwelche Wege und Möglichkeiten, um diese tiefen Sehnsüchte in uns stillen zu können. Unbewusst sind das häufig eher ungesunde Wege. Bei dem Bedürfnis nach Erlösung spielt sich das ganze folgendermaßen ab. Ohne dass die Schuld vorher da war, kann es nicht zur Erlösung kommen. Das bedeutet, wir kreieren Situationen in unserem Leben, in denen wir uns schuldig machen können, damit anschließend unser Bedürfnis nach Erlösung gestillt werden kann. Das ist ein unbewusstes Programm das in uns abläuft, dass aber wir selbst unbewusst steuern, deshalb sind wir auch immer schuld, wenn irgendetwas passiert. Wenn Du Dich mit den Symptomen einer Borderline-Störung identifizierst, dass kennst Du den Zustand, dass Du Dich letzten Endes immer für alles schuldig fühlst. Egal was passiert ist. Egal, wer wirklich schuld ist, wer wirklich einen Streit angefangen hat, wer wirklich etwas gemacht hat, was nicht in Ordnung ist, letzten Endes ist immer der Borderliner schuld, weil er sich nach Erlösung sehnt. Und das Bedürfnis der Erlösung kann nur gestillt werden, wenn wir vorher schuldig waren.

Wie ist dieses Muster in uns entstanden?

Wo dieses Muster seinen Ursprung hat, brauche ich wohl nicht zu erwähnen. Es gibt Institutionen auf dieser Erde, die sich genau dieses Muster zunutze machen, um andere Menschen an sich zu binden und von sich abhängig zu machen. Denn laut diesen Institutionen gibt es nur den Einen, der Dich erlösen und von Deiner Schuld frei machen kann. Mehr möchte ich zu dem Ursprung gar nicht sagen, denn dass, wo es herkommt ist für die Heilung eigentlich gar nicht so wichtig. Viel wichtiger ist, was wir daraus machen, wenn uns die ganze Sache bewusst wird.

Wie können wir die Sehnsucht nach Erlösung in uns stillen?

Um uns aus diesem Muster befreien zu können, macht es Sinn uns Gedanken darüber zu machen, was wir tun können, um unser Bedürfnis nach Erlösung zu stillen, ohne von anderen erlöst werden zum müssen. Meiner Meinung nach ist der einfachste Weg sich aus diesem Muster zu befreien, indem man anfängt, sich selbst zu erlösen. Und zwar nicht, indem man dieses Leben verlässt, sondern, indem man sich etwas Sinnvolles sucht, dass uns dazu dient, uns von dem Schuldgefühl, dass tief in uns verankert ist, zu befreien. Dies könnte zum Beispiel sein, etwas Gutes für die Welt zu tun. 

 

Wenn Du anfängst ganz bewusst etwas Gutes für Dich, für andere Menschen, die Natur und diese Erde zu tun, dann nutzt Du das Schuldgefühl, das unterbewusst gerade bei Menschen mit der Borderline-Störung immer mitschwingt, in einem positiven Sinn. Und genau darum geht es.

Wie kannst Du "negative Gefühle" in einem positiven Sinn nutzen?

Um Frieden mit all den Gefühlen schließen zu können, die wir in uns ablehnen und nicht fühlen möchten, ist es sinnvoll, genau diese Gefühle in einem positiven Sinn für uns zu nutzen. Dies kannst Du zum Beispiel folgendermaßen tun:

  • Schuld: Statt Situationen in Deinem Leben zu kreieren, die Dir und anderen schaden, etwas Gutes für die Welt tun
  • Hass: Statt gegen das Böse zu kämpfen, die Hassenergie als Antrieb zu nutzen, was Du anstelle des Bösen in Deinem Leben erfahren möchtet. (z.B. Krieg - Frieden)
  • Wut: Statt gegen das in Deinem Leben zu kämpfen, was Du nicht möchtest, die Energie der Wut als Antrieb nutzen, in Deinem Leben etwas zu erschaffen, dass Du Dir wünschst
  • Neid: Statt neidvoll auf andere zu blicken, diese Menschen als Inspirationsquelle zu erkennen, die Dir zeigen, was auch für Dich möglich sein kann
  • Eifersucht: Statt Deinem Partner eine Szene zu machen, die Energie der Eifersucht zu nutzen, um an Dir selbst zu arbeiten und Dich zu dem Menschen zu machen, der Du gerne sein möchtest.

Wenn Du wirklich etwas Gutes für diese Welt tun möchtest, dann tust Du das nicht, indem Du gegen das Böse kämpfst. Der Kampf gegen das Böse, verstärkt das Böse. Wenn Du wirklich etwas Gutes für Dich, für andere und diese Erde tun möchtest, dann fokussiere Dich auf das, was Du Dir in Deinem Leben wünschst und nutze diese starken Energien für die Erreichung Deiner Ziele. Es gibt keine schlechten oder negativen Gefühle. Schlecht werden die Gefühle nur, wenn wir sie dazu machen.

 

Nun wünsche Dir noch einen wunderschönen Tag, Abend oder eine gute Nacht, je nachdem in welcher Zeit Du auch immer Dich gerade befindest.

Die Liebe in mir, grüßt die Liebe in Dir.

Deine Andrea

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