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Warum gelingt es Dir einfach nicht, Dir Dein Wunschleben zu erschaffen?

Warum gelingt es Dir einfach nicht, Dir Dein Wunschleben zu erschaffen? | Negative Überzeugungen, Glaubenssätze und Blockaden

In dieser Podcastfolge geht es um die Frage, woran es liegen kann, dass Du Dir nicht das Leben erschaffen kannst, dass Du Dir doch so sehr wünschst. 

 

Du erfährst u.a.: 

  • alles Wissenswerte über negative Überzeugungen, Glaubenssätze, emotionale und energetische Blockaden
  • welche Möglichkeiten es gibt, seine Glaubenssätze und Überzeugungen in Frage zu stellen und umzuprogrammieren
  • welche Möglichkeiten es gibt, emotionale und energetische Blockaden zu lösen
  • dass es noch eine tiefere Blockade gibt, die Dich zurückhalten kann, nämlich den Seelenvertrag
  • warum es in spiritueller Hinsicht überhaupt zu einem Seelenvertrag kommt
  • warum ich nicht daran glaube, dass jeder Mensch alles erreichen kann, was er sich wünscht, aber sehr wohl daran glaube, dass sich jeder Mensch den seelischen Zustand erschaffen kann, den er sich wünscht.

Ich wünsche Dir ganz viel Freude beim Zuhören!

 

Deine Andrea

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Warum gelingt es Dir einfach nicht, Dir Dein Wunschleben zu erschaffen?
Podcastfolge-Nr. 28 Glaubenssätze.mp3
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Glaubenssätze und Überzeugungen

Jedes Kind, das auf die Welt kommt, wird vor allem in seinen ersten sieben Lebensjahren programmiert. Das heißt, solange wir unbewusst durch unser Leben laufen, sind wir im Prinzip das Ergebnis unserer Erfahrungen und Beobachtungen, die wir in unseren ersten sieben Lebensjahren gemacht haben. Das heißt unsere Erfahrungen mit unseren Eltern, Geschwistern, anderen Kindern und Bezugspersonen. Wie sind diese Menschen mit uns umgegangen und wie haben sie mit uns kommuniziert? Und aus unseren Beobachtungen dieser Menschen, wie sie miteinander umgegangen und miteinander kommuniziert haben. Das heißt, wie sind z.B. unsere Eltern miteinander umgegangen? Was haben wir hier beobachtet. 

 

Kleine Kinder stellen nichts in Frage und lernen durch nachahmen. Sie beobachten und machen nach. Das was uns gesagt wir, wenn wir klein sind, gelangt ohne es in Frage zu stellen ungefiltert in unser System. In dieser Zeit entsteht unsere erste Meinung über uns selbst, über andere Menschen und über die Welt. Und diese ursprüngliche Einstellung gegenüber Dir selbst, gegenüber den anderen Menschen und dem Leben, wird erst einmal zu Deiner persönlichen Wahrheit.

Das, was wir über uns, über die anderen Menschen

und über das Leben glauben, formt unsere Identität.

Jeder hat seine persönliche Wahrheit

Am Anfang steht immer der Gedanke über uns selbst und über die Welt. Aus dem was ich über die Dinge denke, entsteht mein Glaube.

  • Was denkst Du über Dich?
  • Was denkst Du über die anderen Menschen?

  • Was denkst Du über das Leben? 

Deine Antworten auf diese Frage ist deine persönliche Wahrheit. Es gibt keine allgemeingültige Wahrheit über die Welt, sondern jeder hat seine ganz persönliche Wahrheit.

Der Kreislauf Deiner Identität

> Gedanken führen zu Gefühlen

> Gefühle führen zu Handlungen

> Handlungen führen zu Ergebnissen

 

Das was Du über Dich selbst, die anderen Menschen, die Welt und das Leben denkst, bestimmt Deine weiteren Gedanken. Wenn Deine Überzeugung ist, dass Du z.B. dumm oder nicht liebenswert bist, weil Dir das vielleicht Deine Eltern oder irgendein Lehrer einmal gesagt hat und Dich das emotional schwer getroffen hat oder wenn Deine Überzeugung ist, dass die Menschen egoistisch sind, alles hoffnungslos ist und Du ein trauriges Dasein führst, dann lösen diese Überzeugungen entsprechende Gedanken in Dir aus. Diese Gedanken werden ähnlich der Einstellung gegenüber Dir selbst und dem Leben sein, wie z.B. 'Weil ich dumm bin, werde ich niemals etwas erreichen im Leben. Weil ich nicht liebenswert bin, werde ich immer alleine sein. Weil die Welt schlecht ist, kann ich hier niemals glücklich werden.' Dementsprechend fühlst Du Dich natürlich auch nicht gut. Diese negativen Gefühle bestätigen Dir wiederum Deine negativen Gedanken. Die negativen Gedanken und Gefühle werden Dich entsprechend handeln, oder auch nicht-handeln lassen, was am Ende zu den passenden Ergebnissen führt.

 Unsere ursprüngliche Meinung von der Welt,

ist von klein auf nicht aus uns selbst heraus entstanden.

Wir haben sie von Außen übernommen. 

Deine Wahrnehmung von der Welt

So wie Du Dich selbst, die anderen Menschen und die Welt bewertest, so nimmst Du sie auch wahr. Deine Bewertung der Dinge kreiert Deine persönliche Wahrheit. Nur weil wir Menschen etwas bewerten können, also z.B. etwas in gut und schlecht einteilen können, können wir uns überhaupt erst in einer dazu passenden Lage befinden. An und für sich ist alles einfach erst einmal wie es ist. Die Welt ist, wie sie ist. Die Menschen, sind, wie sie sind. Du bist, wie Du bist. Nur unsere eigene Bewertung macht etwas gut oder schlecht. 

 

Das große Problem ist, dass die eigene Sicht auf die Dinge, also unsere Wahrnehmung, die ja eigentlich der Auslöser dafür ist, wie wir uns fühlen und dadurch auch beeinflusst, wie unser Leben verläuft, uns immer wieder neue Beweise und Bestätigungen liefert, dass das Leben tatsächlich so ist, wie wir es eben wahrnehmen und bewerten. Denn unser Gehirn funktioniert so, dass es versucht, uns selbst in unserer eigenen Annahme oder Überzeugung immer und immer wieder zu bestätigen. In dem Moment, wenn wir etwas als wahr erachten, sucht unser Gehirn sozusagen ständig nach Beweisen, die dies belegen. Für diese selektive Wahrnehmung ist das retikuläre Aktivierungssystem (RAS) verantwortlich. (Mehr zu diesem Thema erfährst Du in der unten empfohlenen Podcastfolge.)

Bewusstwerden durch Selbstbeobachtung

Beobachte einmal einen Tag lang, wie Du eigentlich innerlich mit Dir sprichst. Gerade, bei Menschen, denen es nicht gut geht in ihrem Leben, sind das meistens keine schönen Worte, die da in uns hoch kommen. 

 

Oft geht es darum, dass wir irgendetwas nicht können, wir nicht gut genug sind, wir nichts verändern können, es bei uns halt so ist. Gerade wenn man sich dann mit Menschen vergleicht, die es sozusagen "geschafft" haben, die sich offensichtlich ein Wunschleben erschaffen haben, kommen dann oft die Vergleiche dazu, welche uns wiederum schlecht dastehen lassen. „Die anderen sind besser, die anderen hatten bessere Voraussetzungen oder einfach mehr Glück im Leben.“ Und dann kommen auch noch die Rechtfertigungen dazu. Bei mir geht das nicht, weil... ich vielleicht schon zu alt bin, oder Angst habe, oder was auch immer. Diese Rechtfertigungen sind dann wiederum ein Beweis für uns, dass es doch tatsächlich stimmen muss, was wir von uns und der Welt halten.

Umprogrammierung von Glaubenssätzen

Du kannst den Glaubenssatz in Dir nicht auslöschen, aber Du kannst Deine Bewertung darüber verändern und Dein Gehirn umprogrammieren. Das Problem ist nämlich gar nicht das jeweilige Erlebnis, sondern die eigenen Bewertung, die Beurteilung die Du diesem Erlebnis gibst. Ein paar Beispiele hierfür wären: „Weil mein Haus abgebrannt ist, bin ich nicht mehr sicher. Weil ich als Kind geschlagen wurde, bin ich wertlos und es wird niemals etwas aus mir werden. Weil ich vergewaltigt wurde, bin ich schmutzig und werde niemals einen liebevollen Ehemann an meiner Seite haben. Weil mich als Kind meine beste Freundin verlassen hat, bin ich nicht liebenswert.“ Hierbei handelt es sich um Behauptungen, die wir nach unseren schlimmen Erlebnissen aufgestellt haben. Diese Behauptungen haben wir als unsere innere Wahrheit abgespeichert. Das Entscheidende ist aber, dass sie nicht wahr sind und genau das gilt es zu erkennen.

 

Um Dein Gehirn umzuprogrammieren, hilft es, Dir zu Deinen Glaubenssätzen Gegenbeweise aufzuschreiben. 

 

Ein Beispiel hierfür:

Negative Bewertung: Ich bin dumm.

Positive Behauptung und Beweise: Ich bin klug, weil ich lesen und schreiben kann, weil ich einen Schulabschluss und einen Führerschein habe, etc. 

 

Effektiver ist es, wenn Du Dich an die ursprüngliche Situation, die den Glaubenssatz in Dir hat entstehen lassen, erinnerst. Dafür ist meiner Meinung nach aber schon eine tiefere Arbeit an Dir nötig. Zum Beispiel regelmäßige Meditation oder Übungen, mit denen Du Dich immer wieder mit Deinem Unterbewusstsein verbindest. Wenn Dir bewusst wird, wo der Glaubenssatz entstanden ist, kannst Du dann auch wie oben beschrieben vorgehen und Dir Gegenbeweise liefern, dass der Glaubenssatz nicht wahr ist. 

 

Die Umprogrammierung Deines Gehirns geschieht meistens nicht von heute auf morgen. Hierfür ist es nötig, Dir eine Zeit lang immer wieder bewusst Gegenbeweise zu liefern, dass Deine alte Überzeugung nicht stimmt und aktiv einen neuen Glauben in Dir gedanklich zu verankern.

Emotionale Blockaden und Trigger

Gefühle sind als Blockaden in uns eingespeichert, wenn wir sie verdrängen. Somit sind die alten Gefühle unserer schlimmen Erlebnisse aus der Kindheit oft auch im Erwachsenenalter noch als Blockade in uns eingespeichert.

 

Dass diese alten Gefühle noch in uns wirken, erkennen wir an den Triggern, die uns im Leben begegnen. Jemand sagt etwas zu uns oder verhält sich auf eine bestimmte Art und Weise uns gegenüber und in uns kommen plötzlich extrem unangenehme Gefühle hoch, die mit der jetzigen Situation in Wirklichkeit überhaupt nichts zu tun haben.

 

Auflösen kann man diese Blockaden, indem man lernt, sich auf alle Gefühle einzulassen und sich auch für die Gefühle öffnet, die sich nicht gut anfühlen. 

 

Die Trigger, die uns im Leben begegnen sind oft mit dem Verstand nicht mehr zu analysieren. Denn dabei kann es sich auch im Situationen handeln, die wir im frühen Kindesalter oder sogar im Bauch der Mutter erlebt haben. Um die alte Emotion, die ein Trigger in uns auslöst, abfließen zu lassen, muss uns aber nicht unbedingt das ursprüngliche Erlebnis dazu bewusst sein. Es reicht, wenn wir uns der Emotion dazu bewusst sind.

Seelenvertäge

Ein Seelenvertrag ist eine seelische Einschränkung und kommt dann zustande, wenn unsere Seele, bevor sie sich entschließt, dieses Leben zu erfahren, eine unwiderrufliche Vereinbarung mit einer anderen Seele trifft.

 

Erklärung am Beispiel des Ödipuskomplexes

Beim Ödipuskomplex geht es im bildlichen Sinne darum, dass der Sohn seinen Vater umbringt, um dann seinen Tron zu übernehmen und seine Mutter zu heiraten. Das bedeutet im Menschenleben, dass es, wenn ein Kind geboren wird, zu einer unbewussten gleichgeschlechtlichen Konkurrenzsituation kommen kann. Das heißt, wenn die Mutter einen Sohn bekommt, kann es sein, dass der Vater in eine unbewusste Konkurrenzsituation zum Sohn geht. Wenn die Mutter eine Tochter bekommt, kann es sein, dass die Mutter in eine unbewusste Konkurrenzsituation zur Tochter geht. Weil das Kind mit seinem Leben von den Eltern absolut abhängig ist, beschließt es dann unbewusst, sich auf ewig unter den entsprechenden Elternteil zu stellen. Das heißt, niemals größer zu werden, als die Mutter bzw. der Vater. Dies ist der Grund weshalb es im späteren Leben dazu kommen kann, dass die Tochter bzw. der Sohn keinen Erfolg im Leben hat. Auch wenn das entsprechende Elternteil schon verstorben ist. Denn alles, was die Seele betrifft, geht über den Tod hinaus. Denn die Seele ist immer da und unabhängig von Zeit und Raum.

Warum kommt es zu Seelenverträgen?

Ich glaube, dass es dann zu einem Seelenvertrag kommt, wenn die Seele hier in diesem Leben etwas Höheres erfahren möchte, weit außerhalb von Unbewusstheit oder Bewusstheit. Wenn es sozusagen um weiterentwickelte Themen geht, als um Egothemen. Zum Beispiel um in diesem Leben Erleuchtung zu erfahren. Denn aufgrund dieses Vertrages ist meine Seele „gezwungen“ eine Richtung einzuschlagen, die weit über Egothemen hinausgeht. Hier geht es nicht mehr darum, sich etwas im Leben zu wünschen. Denn unsere Wünsche entspringen unserem Ego und haben mit dem, was unsere Seele erfahren möchte, oft überhaupt nichts zu tun. Hier geht es auch nicht mehr darum, etwas im Leben zu manifestieren. Hier geht es genau um das Gegenteil. Es geht darum immer weniger Ego und Materie zu werden.

 

Ich glaube, dass dieses Thema gerade die Menschen betrifft, die mit den Themen Verlustängste, Selbstliebe und Identitätsfindung zu tun haben, die nicht wirklich wissen, wo sie hingehören und egal, wieviel Einsatz und Mühe sie auch in ihre persönliche und spirituelle Weiterentwicklung stecken, trotzdem nicht weiterkommen. Irgendetwas hält sie auf. 

 

Vielleicht bist Du ja hier, um in diesem Leben noch etwas ganz anderes zu erleben und zu erfahren? Etwas, dass außerhalb Deiner Vorstellung liegt. Vielleicht bist Du ja gar nicht hier, um irgendwo anzukommen, sondern um überall zu sein und in Deinem Sein zu erblühen?

 

Nun wünsche ich Dir noch einen wunderschönen Tag, Abend oder eine gute Nacht, je nachdem in welcher Zeit Du auch immer Dich gerade befindest.

Die Liebe in mir, grüßt die Liebe in Dir!

Deine Andrea

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Ich bin ausgebildete Psychologische Beraterin, Personal Coach und Meditationsleiterin. Vor allem aber bin ich Leidensversteherin und Mitfühlerin. Denn ich weiß, wie es sich anfühlt, nicht zu wissen, wer man ist, keinen Sinn in seinem Dasein zu sehen, in seinem Leid gefangen zu sein und die Hoffnung fast völlig verloren zu haben. Doch heute weiß ich auch, wie sich tiefer Frieden, Liebe und Lebensfreude anfühlen. Ich bin der festen Überzeugung, dass unsere seelischen Leiden keine Krankheiten, sondern Aufgaben sind, denen wir uns selbstverantwortlich stellen dürfen. Wir können selbst wählen, in welche Richtung wir im Leben gehen möchten. In Richtung Leid, oder in Richtung Freude. Ich wähle Freude und Du?


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