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Definiere Deine Werte

„Der häufigste Fehler liegt in der Annahme, dass die Grenzen unserer Wahrnehmung auch die Grenzen des Wahrzunehmenden sind.“ (G.W. Leadbeater)

 

Unsere Werte sind ein wesentlicher Baustein unserer Identität und unseres Selbstkonzeptes und bestimmen, was uns wichtig ist, worauf wir Gewicht legen und wie wir handeln. 

 

Wenn zwei Wertesysteme unvereinbar aufeinander treffen, dann kommt es zu einem Wertekonflikt. In diesem Fall fühlen wir uns unwohl in einer Situation, etwas klappt nicht oder wird von uns innerlich sabotiert. Handelt man trotz des Wertekonflikts, dann macht uns das unzufrieden und meistens auch durch körperliche Symptome, wie z.B. Magenschmerzen oder Hautausschlag bemerkbar. Befinden wir uns über eine lange Zeit in einem Wertekonflikt, dann kann sich das negativ auf unsere Gesundheit und unseren seelischen Zustand auswirken.

  

Manche Werte sind gar nicht wirklich unsere eigenen Werte. Wir haben sie übernommen und als wahr angenommen. Diese Glaubenssätze sind gekoppelt an den früh erworbenen unbewussten Glauben darüber, welche inneren Überzeugungen in der Familie an diese Sätze gebunden sind und welche Konsequenzen aus dem Nichtbefolgen entstanden sind. 

 

Ein Beispiel: "Du musst brav sein!"

Konsequenz bei Nichtbefolgen: Liebesentzug 

 

Um in innerer Harmonie leben zu können, ist es hilfreich, die verschiedenen Werte in uns zu kennen, uns klar darüber zu werden, ob es sich bei den Werten wirklich um unsere eigene Wahrheit handelt und zu überprüfen, ob wir eventuell gegen unsere Werte handeln.

 

Die Änderung unserer Sichtweise, lässt uns einen Wertekonflikt erkennen und uns klar darüber werden, was uns wirklich am Wichtigsten ist. 

 

Definiere Deine Werte

  • Welche Werte sind Dir wirklich wichtig?
  • Welche Werte leiten Dich in Deinem Handeln und motivieren Dich?

Am Ende des Artikels findest Du eine Liste mit Werten. Drucke die Liste am Besten aus und kreuze Dir mit einem Bleistift alle Werte an, die Dir wichtig sind. Dabei geht es nicht darum, Werte zu finden, von denen Du denkst, dass sie Dir gut stehen würden. Sondern Werte, die Dich wirklich ausmachen und definieren. Werte, die ein wohliges Gefühl in Dir erzeugen. 

 

Nun nimm Dir Zeit, Deine angekreuzten Werte noch einmal auf Dich wirken zu lassen und jeden Wert gegen jeden anderen davon im Kopf abzuwägen. Starte beim ersten angekreuzten Wert. Ist dir dieser Wert wichtiger als der folgende Wert? Radiere das Kreuz bei dem Wert weg, der Dir weniger wichtig ist. Danach vergleichst Du den ersten angekreuzten Wert wieder mit dem nächsten angekreuzten Wert. Radiere wieder das Kreuz bei dem Wert weg, der Dir weniger wichtig ist. Gehe weiter so vor, bis Du die ganze Liste durch hast. Reduziere Deine Werteliste auf diese Weise auf zehn Werte.

 

Anschließend schreibst Du diese zehn Werte auf ein Blatt Papier und reduzierst sie noch einmal um fünf Stück, indem Du wieder jeden Wert gegen jeden anderen abwägst. 

 

Sehr gut, Du hast nun Deine fünf Top-Werte herausgefunden! Nun versuche jeden Deiner Werte zu empfinden. Fühlst Du Dich wirklich wohl damit? Sind es wirklich Deine eigenen Werte, oder möchtest Du damit irgendwelche Erwartungen erfüllen?

 

Frage Dich, ob Du wirklich stolz auf diese Werte bist. Würdest Du sie mit anderen teilen und vor anderen verteidigen? Falls ein Wert dabei ist, der doch nicht Dein eigener ist, gucke Dir noch einmal Dein Blatt Papier mit den zehn Werten an und tausche eventuell den einen oder anderen aus.

 

Herzlichen Glückwunsch! Diese fünf sind Deine wichtigsten Werte.

 

Nun wünsche ich Dir noch einen wunderschönen Tag, Abend oder eine gute Nacht, je nachdem in welcher Zeit Du auch immer Dich gerade befindest.

Die Liebe in mir, grüßt die Liebe in Dir!

Deine Andrea

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