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Jammerfasten

Wir sind, was wir denken. Alles, was wir sind, entsteht aus unseren Gedanken. Mit unseren Gedanken formen wir die Welt. (Buddha)

 

Peter Beer forderte uns in seiner Jammerfasten-Challenge dazu auf, 22 Tagen darauf zu achten, nicht zu jammern, nicht zu kritisieren und den Fokus ganz auf das Positive und Schöne zu richten.

 

Auf Jammern, Nörgeln und Lästern zu verzichten, kann dein ganzes Leben ins Positive hin verändern.

 

Es war eine wundervolle Erfahrung an der Jammerfasten-Challange teilzunehmen und hat mir dabei geholfen, meinen Fokus noch mehr auf das Positive zu richten. In der Zusammenfassung erfährst du die einzelnen Schritte, um dir ein Leben ohne Jammern, Nörgeln und Lästern zu erschaffen.

  

Schritt 1 – Gebe dir ein Versprechen.

Schreibe dir auf, was du dir die nächsten 22 Tage vornimmst. Dies kann z.B. sein:

Ich gebe mir das Versprechen, die nächsten 22 Tage nicht zu jammern, komme was wolle. Ich verspreche mir, die nächsten 22 Tage etwas für mich und mein Wohlbefinden zu tun. Ich gebe mir das Versprechen, meinen Fokus in den nächsten 22 Tagen komplett auf das Gute und Schöne zu richten. Schreibe dir deine Worte am Besten auf dickeres Papier und hänge dir dein Versprechen irgendwo hin, wo du es täglich siehst.

 

Ein Teil der Challenge war es, täglich zu meditieren. Die Meditation ist mit das beste Tool, um in dir selbst zur Ruhe zu kommen. Tägliches meditieren hat mir dabei geholfen gelassener und stabiler zu werden.

 

Hier geht es zur Meditation: Entspannung, Frieden und Liebe erfahren.

  

Schritt 2 – Sich des Jammerns bewusst werden

Was genau ist eigentlich Jammern? Jammer ist: nörgeln, schimpfen, lästern, schlecht reden.

Jammern ist, wenn du dich über etwas geärgert hast und du die ganze Zeit darüber reden musst. Wenn du jemanden nicht magst und das die ganze Zeit den anderen erzählen musst. Wenn du einen Fehler machst und dich in Gedanken dafür schlecht redest. Wenn dir etwas nicht passt und du die ganze Zeit darüber sprechen musst. All das ist Jammern. Jammern kannst du übrigens auch nur in Gedanken. Das ist besonders tückisch.

 

Um dein Jammern zu erkennen und auszuschalten, lege dir am besten eine Gedankenstütze zu.

 

Schritt 3 – Der F R E I - Masterplan

F eststellen: Wahrnehmen, dass wir gejammert haben.

R eagieren: Die Gedankenstütze

E rkennen: Warum habe ich eigentlich jetzt gejammert?

I nnerlich lächeln: Sei stolz darauf, wenn du dich beim Jammern erwischt hast. Denn das Erkennen ist der erste Schritt für die Veränderung.

  

Schritt 4 – Warum jammern wir? A N G S T 

A ufmerksamkeit: Wir möchten Aufmerksamkeit.

N eid: Wir lästern über andere, weil wir neidisch sind.

G emeinsamkeit: Wir jammern mit anderen mit, die auch jammern. Das schafft Zugehörigkeit.

S chlechte Leistungen rechtfertigen: Wie jammern, um von unseren eigenen Fehlern abzulenken.

T aktik: Wir jammern, um den anderen dazu zu bewegen, etwas zu verändern.

 

Schritt 5 – Problem oder Lösung?

Viele Menschen haben einen ungesunden Umgang mit Problemen. Es geht darum einen gesunden, optimistischen Realismus zu entwickeln. Das heißt, ich verschließe mich keinen Problemen, sondern gehe mit einer optimistischen Energie an die Herausforderung heran.

 

Wir alle haben Lebensbereiche, wo wir die Verantwortung abgegeben. Wo hast du die Verantwortung abgegeben? Vielleicht in deiner Beziehung, Familie, Gesundheit, Wohnsituation, in deinem Beruf, in deinen Finanzen, deiner Kreativität oder Spiritualität?

 

Versprechen: Ab heute übernehme ich die volle Verantwortung für mein Leben!

 

Ungesunder Umgang mit Problemen: Opferrolle → Jammern → Kampf

Gesunder Umgang mit Problemen: love it, leave it or change it.

 

Liebe deine Probleme - Verlasse die Situation oder verändere sie.

Wenn du etwas nicht verändern kannst, fange an es zu lieben oder verlasse die Situation.

 

Schritt 6 – Sprechen ohne zu Jammern

Jammere nicht mit, wenn andere jammern. Halte es aus, auch mal nichts zu sagen, statt zu jammern. Halte das Nichts aus. Je länger du auf das Jammern verzichtest, desto mehr wird es dich belasten, wenn andere jammern.

 

Wie kannst du dich davor schützen, wenn andere in deiner Umgebung jammern?

Auch hier wieder: love it, leave it or change it.

Nimm wahr, dass jemand z.B. lästert. Schließe Frieden damit und grenze dich ab.

1. „Es ist okay, dass ihr jammert. Ich möchte das nicht mehr.“

2. Du verlässt die Situation.

3. Du erzählst warum du nicht mehr jammern möchtest.

 

Ein Beispiel:

  1. Gefühle wahrnehmen und mitteilen: Ich fühle mich unwohl dabei, wenn es hier dreckig ist.“ Statt zu jammern: „Hier ist es so dreckig!“
  2. Bedürfnisse äußern: "Ich wünsche mir, dass es sauber ist."
  3. Eine Bitte formulieren: "Würdest du bitte die Küche so hinterlassen, wie du sie vorgefunden hast."

Schritt 7 – Erfolgreich jammerfrei

Nicht die erfolgreichen sind glücklich, sondern die Glücklichen sind die, die erfolgreich sind.

  

Erfolg bedeutet in der Gesellschaft leider häufig, etwas zu besitzen. Doch das ist nur ein minimaler Anteil davon, was Erfolg wirklich bedeutet. Finde deine eigene Definition von Erfolg. Erfolg ist das, was dein Herz zum singen bringt. Erfolg ist das, was du in der Welt sehen und fühlen möchtest. Wenn wir uns glücklich fühlen, dann sind wir leistungsfähig. Dann sind wir dazu bereit etwas zu tun und etwas zu bewirken. Wenn wir aber in diesem Hamsterrad stecken, von: "Ich muss noch das erreichen, ich muss noch das machen, ich muss das oder jenes besitzen, dann bin ich erfolgreich." Dann sind wir unter Stress und nicht leistungsfähig.

 

Was sind die Faktoren für Erfolg?

- Den Menschen freundlich, aufgeschlossen und interessiert begegnen.

- Eine optimistische Grundhaltung

- Eine gewisse Handlungsfähigkeit

  

Rezept: Folge der Freude. Was macht dir im Alltag Freude? (z.B. Leckeres Essen, Nette Unterhaltungen)

 

Mach jeden Tag ein kleines bisschen mehr von dem, was dir Freude macht. Nicht um irgendetwas zu erreichen, sondern der Freude wegen. Gehe Achtsam durch deinen Alltag und erkenne, was dir Freude macht. Was wolltest du schon immer mal ausprobieren?

 

Wann könntest du damit anfangen? Wo könntest du anfangen? Wer könnte dich dabei unterstützen? Was sind die ersten kleinen Schritte, die du tun kannst, die dich deinem Wunsch näher bringen?

 

Mache nicht Dinge, um glücklich zu werden, sondern sei glücklich, bei den Dingen, die du tust.

 

Schritt 8 – Deine Gesundheit

Wenn wir wüssten, wie sehr unsere Gedanken unsere Gesundheit beeinflussen, würden entweder weniger oder anders denken. (Andreas Tenzer)

 

Unsere Gesundheit wird maßgeblich durch unseren Geist beeinflusst. Wie können wir ganz bewusst unseren Körper etwas Gutes tun?

 

Antwort: Durch Dankbarkeit. Dahin, wo wir unseren Fokus richten, dahin fließt die Energie. Richte deinen Fokus auf deine Gesundheit. Wenn du krank bist, richte deinen Fokus auf die Teile deines Körpers, die gesund sind und sei dankbar dafür.

 

Aufgabe: Was liebst du an dir? Was liebst du an deinem Körper? Öffne dich wieder der Dankbarkeit gegenüber dir selbst. Wofür bist du an dir selbst dankbar?

 

Hier geht es zur Meditation: Selbstliebe und Dankbarkeit.

  

Schritt 9 – Aufwachen in ein bewusstes Leben

Die Achtsamkeit ist mit das wichtigste Tool um in Frieden mit dir zu kommen. Achtsam sein, bedeutet bewusst im Augenblick und bei dir zu sein. Präsent sein, wach sein, bei allem was du tust. Nehme dich selbst ganz bewusst wahr. Wie fühlst du dich? An was denkst du gerade? Achtsam sein, bedeutet mit dem Leben zu fließen.

 

Alles was du suchst, findest du im gegenwärtigen Augenblick.

 

Schritt 10 – Dein Leben bewusst erschaffen

Warum wir scheitern könnten:

- fehlende Kontinuität → Bleib dran! Arbeite kontinuierlich an deiner Entwicklung.

- unser Alltag → Baue feste Routinen, dich weiter bringen, in deinen Alltag mit ein.

- ein unklarer Weg → Mache dir einen Plan, wie du dich immer weiter entwickeln kannst.

- fehlende Unterstützung → Suche dir eine Gruppe von Gleichgesinnten.

- fehlende Priorität → Werde dir klar darüber, was dir wichtig ist im Leben. Nimm dir Zeit für die wertvollen Dinge im Leben.

 

Wer ständig glücklich sein will, muss stetig wachsen. (Konfuzius)

Möchtest du noch mehr darüber wissen und einen Schritt weiter gehen? 

Hier geht es zur Achtsamkeits Academy von Peter Beer.

 

Nun wünsche ich dir noch einen wunderschönen Tag, Abend oder eine gute Nacht, je nachdem in welcher Zeit du auch immer dich gerade befindest. 

Die Liebe in mir, grüßt die Liebe in dir!

Deine Andrea

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